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Nürnberg - Fürth, Erlangen Reiseführer Michael Müller Verlag Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps von Nestmeyer, Ralf (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.01.2016
  • Verlag: Michael Müller Verlag
eBook (ePUB)
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Nürnberg - Fürth, Erlangen Reiseführer Michael Müller Verlag

E-Book zur 10. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2016 Die aktualisierte 10. Auflage unseres Städteführers Nürnberg von Ralf Nestmeyer gilt mit mehr als 50.000 verkauften Exemplaren inzwischen als Klassiker der Nürnberg-Reiseliteratur. Zwischen der 1. und der 10. Auflage dieses Reisehandbuches liegen 20 Jahre, in denen sich im Tourismus und in der Gastronomie unheimlich viel verändert hat. Zwar stand die Burg schon damals, aber das Neue Museum sowie das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände waren nicht mehr als kühne Wunschvorstellungen. Und auch dieser Stadtführer hat sich mehrfach gewandelt und verändert: Als MM-City-Guide beinhaltet er auch Stadtrundgänge und Einkaufstipps. Aber auch Fürth, 'Nürnbergs kleine Schwester', und Erlangen kamen dabei nicht zu kurz. Zwischen Maxbrücke und Hornschuchpromenade, zwischen Friedrich-Alexander-Universität und Siemens wurde alles Wissenswerte und Informative aufgestöbert.

Ralf Nest mey er (Jahr gang 1964) ist His to ri ker und lebt seit 1995 als frei er Autor in Nürn berg. Er hat nicht nur zahl rei che Rei se füh rer für den Micha el Mül ler Ver lag ge schrie ben, son dern auch einen Kri mi nal ro man ("Roter La ven del") sowie meh re re Sach bü cher (Re clam, Klett-Cotta, Ar te mis&Wink ler, Theiss Ver lag). Für den Insel Ver lag hat er li te ra ri sche Antho lo gi en über die Pro vence wie auch über Si zi li en her aus ge ge ben. Seine Es says, Re por ta gen und Re zen sio nen sind in fol gen den Me di en er schie nen: ZEIT, FAZ, taz, DAMALS, Nürn ber ger Zei tung, Nürn ber ger Nach rich ten, Han no ver sche All ge mei ne Zei tung, Ba di sche Neu es te Nach rich ten, Augs bur ger All ge mei ne Zei tung sowie im Baye ri schen Rund funk. Nä he re Infos unter www.nest mey er.de.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 228
    Erscheinungsdatum: 14.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956543722
    Verlag: Michael Müller Verlag
    Serie: MM-City
    Größe: 16452kBytes
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Nürnberg - Fürth, Erlangen Reiseführer Michael Müller Verlag

Stadtgeschichte Trotz der exponierten Lage des mächtigen, 60 Meter über einer Pegnitzfurt aufragenden Sandsteinfelsens gibt es keine archäologischen Anhaltspunkte, die auf eine Besiedlung des Felsens in vorgeschichtlicher Zeit hinweisen. Erst am 16. Juli 1050 trat Nürnberg aus dem Dunkel der Geschichte: Norenberc wurde als Ausstellungsort einer kaiserlichen Urkunde genannt, in der sich ein Adeliger namens Richolf die Freilassung einer Leibeigenen namens Sigena bestätigen ließ. Richolf hatte sich wahrscheinlich unsterblich in jene Sigena verliebt, und da er mit einer Unfreien keine legitimen Erben zeugen konnte, musste er Kaiser Heinrich III. um ihre Freilassung ersuchen. Der Name des anlässlich dieser Urkunde erwähnten Ortes Norenberc soll sich von der mittelhochdeutschen Bezeichnung nuor für "Felsen" ableiten. Jüngste Grabungsfunde weisen darauf hin, dass Nürnbergs Anfänge sogar bis ins späte 9. Jahrhundert zurückreichen. Der damals auf dem Burgberg errichtete Vorgängerbau der Kaiserburg wurde wahrscheinlich im Jahre 1003 bei einer Fehde eingeäschert, da er den mit Kaiser Heinrich II. verfeindeten Markgrafen von Schweinfurt gehörte. Schon bald nach der ersten Besiedlung des Burgfelsens standen wahrscheinlich am südlichen Hang einige strohgedeckte Holzhütten, in denen ein Schmied, ein Krämer und ein paar andere Handwerker ihrem Gewerbe nachgingen. Aber dies ist nur Spekulation. Gesichert ist, dass der Salier Heinrich III. (1039-1056) der kleinen Ansiedlung das Marktrecht übertragen hatte. Das wiederholte kaiserliche Wohlwollen begünstigte auch weiterhin die Entwicklung des kleinen, damals noch kaum befestigten Marktfleckens. Seinen eigentlichen Aufstieg verdankt Nürnberg den Stauferkönigen - vor allem Friedrich Barbarossa , der hier fünfmal einen Hoftag abhielt und sogar Gesandte aus Byzanz empfing. In jenen Jahren wurde Nürnberg Kaiserpfalz (1183) und befestigte Stadt. Jenseits der Pegnitz entstand im Rahmen der staufischen Städtepolitik eine planmäßig angelegte "Handwerkerstadt" mit einem ovalen Grundriss und fast konzentrischen Straßenzügen, die allerdings noch durch den sumpfigen, unwirtlichen Wiesengrund der Pegnitz von der Sebalder Stadthälfte getrennt war. Krönender Abschluss der verschiedenen Privilegien, die Nürnberg verliehen bekam, war ein sog. Freiheitsbrief, den Kaiser Friedrich II. am 8. November 1219 ausgestellt hat: Die Nürnberger Bürger waren von nun an direkt dem König untertan. Daraus erwuchs eine gegenseitige Verpflichtung, denn Nürnberg war reichsunmittelbar geworden, und der König forderte einen besonderen Gehorsam. Im Gegenzug versprach der König Hilfe bei Übergriffen durch Dritte. Da die deutschen Könige im Mittelalter noch keine "Hauptstadt" kannten, zogen sie von Pfalz zu Pfalz, von Reichsstadt zu Reichsstadt, und regierten, überspitzt formuliert, vom Sattel ihres Pferdes aus. Nürnberg wurde bis zum 16. Jahrhundert ihr beliebtester und häufigster Aufenthaltsort. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde Nürnberg zu einer bedeutenden Handelsstadt, was in Anbetracht der geographischen Gegebenheiten verwunderlich ist: Nürnberg war im Gegensatz zu fast allen anderen größeren europäischen Städten an keinem schiffbaren Fluss gelegen. Trotzdem prosperierte das wirtschaftliche Leben. Von Vorteil war, dass es in einem Umkreis von mehr als 60 Kilometern keinen gleichrangigen Handelsplatz gab. So entstand nach und nach ein Netz von sieben großen Fernhandelsstraßen, die in Nürnberg zusammenliefen. Die kaisertreue

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