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Oberitalien - VISTA POINT Reiseführer weltweit Reiseführer von Bisping, Stefanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.11.2015
  • Verlag: Vista Point Verlag
eBook (ePUB)
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Oberitalien - VISTA POINT Reiseführer weltweit

Neben den klassischen Highlights Oberitaliens nehmen die Tipps der Autorin in diesem Band breiten Raum ein: ein Kochkurs in Bologna, eine Radtour auf den Spuren Giuseppe Verdis, ein Wanderweg entlang der Lieblingsorte englischer Dichter am Golf von La Spezia oder ein besonders schönes Feriendomizil - dieser Reiseführer eröffnet einen ebenso informativen wie persönlichen Zugang zu einer der schönsten Regionen Europas. Der perfekte Begleiter für jeden, der sein Urlaubsziel mit allen Sinnen erleben will.

Stefanie Bisping studierte Anglistik, Germanistik und Politikwissenschaft in Münster und Reading (England). Als Reisejournalistin arbeitet sie für Zeitungen, Magazine und Buchverlage. Italien gilt dabei von jeher ihre besondere Aufmerksamkeit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 328
    Erscheinungsdatum: 06.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957335913
    Verlag: Vista Point Verlag
    Größe: 85842kBytes
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Oberitalien - VISTA POINT Reiseführer weltweit

REGION 1
Aostatal
Aostatal/Valle d'Aosta
Eine Region mit Sonderstatus

Mit rund 127000 Einwohnern, die sich eine Fläche von gerade mal 3262 Quadratkilometern im äußersten Nordosten Italiens teilen, ist das autonome Aostatal die kleinste Region Italiens. Dafür besitzt es besonders große Berge: Drei Viertausender - der Mont Blanc (4810 m), das Matterhorn (4478 m) und der Monte Rosa (4634 m) liegen teilweise, ein vierter, der Gran Paradiso (4061 m), liegt ganz auf italienischem Gebiet. Die Region zählt wie Trentino-Südtirol und Friaul-Julisch Venetien im Norden sowie Sardinien und Sizilien im Süden zu den autonomen Regionen mit Sonderstatus, der ihr relativ weitgehende Autonomie bei den Finanzen, der Gesetzgebung und der Verwaltung gewährt. Ein Regionalrat übt im Aostatal die Gesetzgebungsgewalt aus, was jedoch nicht bedeutet, dass hier komplett andere Gesetze gelten: Sie fußen auf der Rahmengesetzgebung des italienischen Staates.

Seltene Blumen wie die wundervollen weißen Paradieslilien gedeihen im Garten der Festung Bard und ...

Seine Lage zwischen der Schweiz im Norden, Frankreich im Westen und dem Piemont im Süden und Osten verweist auf die Vorzüge des Aostatals: Umrahmt von Viertausendern besitzt es unberührte Naturlandschaften, aber auch hervorragend erschlossene Skigebiete wie Courmayeur und Breuil-Cervinia, dazu eindrucksvolle Burgen und Festungen sowie eine Bevölkerung, die soliden Wohlstand genießt und von der Lage zwischen drei Nationen geprägt ist. Das wirkt bis in die Küche, die eine an deftigen Spezialitäten reiche Alpen-Cuisine mit italienischem und französischem Savoir-vivre verbindet. Neben dem Italienischen ist Französisch gleichberechtigte Amtssprache, auch die Orte tragen französische Namen. Dennoch ist Italienisch die Muttersprache der meisten Bewohner des Aostatals, wenn auch ein französisches Patois sowie mancherorts das Walserdeutsche ebenfalls gebräuchlich sind.

Die Südseite des Matterhorns (italienisch Monte Cervino) von Valtournenche im Aostatal aus gesehen

Die Hauptstadt Aosta wurde zur Römerzeit als Augusta Pretoria gegründet, nachdem die Römer einige Jahre vor der Zeitenwende die hier heimischen Kelten besiegten. Später machten Ostgoten, Langobarden, Franken und das Burgund Herrschaftsansprüche geltend, bevor das Aostatal vor rund 1000 Jahren an die Savoyer fiel. Die Lage am Handelsweg zwischen Schweiz und Frankreich verschaffte ihm bereits im Mittelalter Wohlstand, der sich auch im Bau von Burgen und Schlössern niederschlug. Mit kurzen Intermezzi verblieb das Aostatal beim Haus Savoyen, bis es 1861 im italienischen Königreich aufging. 1946 wurde es zur Region mit Sonderstatus erklärt. Wie in Südtirol war auch hier die Ära des Faschismus von italienischem Nationalismus bestimmt, der im Aostatal alle französischen Einflüsse zu verdrängen suchte. Zugleich - oder deshalb - zeichneten sich Bewohner der Region als entschiedene Widerstandskämpfer aus.

... der blau blühende Kurzblattenzian auf den alpinen Hochweiden des Valle di Gressoney

Spezialitäten der kleinsten Region Italiens
Unverfälscht und naturrein

Die schlechte Nachricht zuerst: Abnehmen werden Sie hier nicht. Die gute: Sie werden es auch gar nicht versuchen wollen. Denn die Küche des Aostatals ist viel zu gut, als dass man hier kulinarisch etwas verpassen wollte. Von der Alm Fontin stammt der berühmte Fontina-Käse, der 1717 erstmals erwähnt wurde und dessen Herkunft seit knapp 60 Jahren ein DOP-Siegel schützt. Die Consorzia Produttori Fontina prüft die Qualität jedes der rund 400 000 Laibe, die im Jahr hergestellt werden, und drückt jedem erst nach erfolgreicher Prüfung ihr Qualitätssiegel auf die Rinde. Hergestellt wird der Käse aus der Rohmilch von Kühen, die rund um Aosta im Sommer auf Almwiesen weiden und im Winter Heu bek

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