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Sizilien Reiseführer Michael Müller Verlag Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps von Schröder, Thomas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.05.2016
  • Verlag: Michael Müller Verlag
eBook (ePUB)
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Sizilien Reiseführer Michael Müller Verlag

E-Book zur 9. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2016 Sizilien, das heißt Sommer von April bis Oktober, griechische Tempel, normannische Kathedralen, lange Strände und eine Vielzahl malerischer Schluchten. Sizilien ist eigentlich schon ein Kontinent für sich und alles andere als ein 'pflegeleichtes' Ferienparadies. Die mit über 25.000 Quadratkilometern größte Insel des Mittelmeers verblüfft durch zahlreiche Kontraste: blühende Zitronenplantagen am Meer und kahle, sonnenverbrannte Berglandschaften, chaotische Metropolen voller krasser sozialer Gegensätze und idyllische Barockstädtchen, hastig hochgezogene Badesiedlungen und einsame Strände. Nicht zu vergessen sind dabei die Inselchen um die Insel, wobei jede ihren eigenen Charakter hat. Auf mehr als 600 Seiten findet man eine Fülle wertvoller Tipps zu Camping, Hotels, Restaurants und Verkehrsmitteln, aber auch spannende Hintergrundberichte zum Sightseeing in Palermo, Baden im Naturpark Zingaro und zur Vulkanbesteigung auf Stromboli. Der Autor Thomas Schröder erweist sich als Landeskenner und hat reichlich Anekdoten zu Sehenswürdigkeiten sowie zur Geschichte und zur Gesellschaft Siziliens parat. Besucht wurden auch die Liparischen und Egadischen Inseln, Ustica, Pantelleria, Linosa und Lampedusa.

Thomas Schröder Jahr gang 1960, ge bo ren in Nürn berg. Stu dier te Tou ris tik in Mün chen und war schon seit frü hes ter Ju gend von Fern weh ge plagt. Als aus ge dehn te In ter rail tou ren und selbst eine halb jäh ri ge Welt rei se keine dau er haf te Ab hil fe schaf fen konn ten, ent schloss er sich, die Pas si on zum Beruf zu ma chen. Sein ers tes Buch (Si zi li en) er schien 1991, und seit dem hat er kräf tig nach ge legt. Wer ihn er rei chen will, soll te es nicht in sei nem Wohn ort Mün chen ver su chen, son dern in einer sei ner be vor zug ten Rei se re gio nen - zum Bei spiel in Spa ni en.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 648
    Erscheinungsdatum: 04.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956544064
    Verlag: Michael Müller Verlag
    Größe: 33713kBytes
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Sizilien Reiseführer Michael Müller Verlag

Geschichte Inhaltsverzeichnis Vor- und Frühgeschichte Sikaner, Elymer und Sikuler - Griechen und Phönizier - Kampf um Sizilien Sizilien unter Rom - Ausbeutung in großem Stil Arabische Blütezeit Nordländer auf Sizilien - Normannen und Staufer Französisches Intermezzo - kurz und blutig Spanier und Bourbonen - Sizilien verkommt Il Risorgimento - Aufschwung für Sizilien? Faschismus und der Zweite Weltkrieg Autonome Region Sizilien Die Neunziger - von der Schmiergeldrepublik "Tangentopoli" in die Währungsunion Die Berlusconi-Jahre Die Regionalwahlen auf Sizilien 2012 Heutige politische Situation Mafia Er wurde nie fertig: Tempel von Segesta Die Vergangenheit als aufschlussreiches Mosaiksteinchen im Bild der Gegenwart: Für Sizilien gilt das ganz besonders. Eine über fast drei Jahrtausende hinweg nie abreißende Kette von Eroberern und Fremdherrschern hinterließ nicht nur die zahllosen Monumente, die die Insel zum Dorado für kunstgeschichtlich Interessierte machen. Sie formte auch die Mentalität der heutigen Bewohner. Griechen, Karthager und Römer zankten sich jahrhundertelang um den fruchtbaren Boden und die strategische Position im Mittelmeer. Goten und Vandalen plünderten und mordeten. Es regierten Araber, Normannen und Staufer, alle vergleichsweise moderat und weise. Franzosen und Spanier pressten der Insel dann wieder das Letzte ab. Nie aber hatten die Sizilianer selbst etwas zu sagen, nie hatten sie einen Einfluss auf die Politik der regierenden ausländischen Mächte. Durchaus verständlich ist also das instinktive Misstrauen der Sizilianer gegenüber allen Einmischungen von jenseits des Meeres. Mit dem 1860 erfolgten Anschluss an Italien änderte sich aus der Sicht der leidgeprüften Inselbewohner nur wenig. Auch der neue Staat liegt für sie "in Übersee". Entsprechend kritisch und reserviert werden die Entscheidungen der hohen Herren in Rom beäugt. Als Italiener fühlt sich kaum ein Sizilianer. Die jahrtausendelange Besatzung durch Fremdvölker hinterließ ihre Spuren auch im Aussehen der Inselbevölkerung. Dem durchaus nicht selten vertretenen blonden und blauäugigen Sizilianer ist das normannische Erbe ebenso deutlich anzusehen wie manchem Besitzer einer besonders "klassisch" geformten Nase seine griechische Abstammung. Die Mehrzahl allerdings entspricht tatsächlich dem gängigen Klischee des relativ kleinen, dunkelhäutigen Sizilianers mit den schwarzen Augen - das nahe Arabien lässt grüßen ... Vor- und Frühgeschichte Nur wenig weiß man über die ursprünglichen Bewohner der Insel. Bereits im Neolithikum (Jungsteinzeit), das auf Sizilien ab etwa dem 4. Jahrtausend v. Chr. angesetzt wird, tauchten die ersten Kolonisatoren auf. Sie kamen wahrscheinlich aus dem Orient und brachten als neue Kulturstufe Ackerbau und Viehzucht. Auch Keramik war ihnen bekannt, wie Funde der nach einer neolithischen Siedlung nahe Siracusa so benannten Stentinello-Kultur bewiesen. Die Kupferzeit begann im Mittelmeerraum ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. Nun sorgte die Schifffahrt, verstärkt notwendig geworden durch den Handel mit Metallen, für Kontakte mit anderen Zivilisationen. Das verkehrsgeographisch günstig gelegene Sizilien geriet erneut zum Ziel fremder Einwander

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