text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Costa Rica - VISTA POINT Reiseführer Reisen Tag für Tag Reiseführer von Egelkraut, Ortrun (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.07.2016
  • Verlag: Vista Point Verlag
eBook (ePUB)
17,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Costa Rica - VISTA POINT Reiseführer Reisen Tag für Tag

Kolumbus glaubte, eine 'reiche Küste' entdeckt zu haben. Bei der Suche nach Gold blieben die spanischen Eroberer indes erfolglos. Den wahren Reichtum entdecken 500 Jahre nach Kolumbus die neuen Eroberer, die Touristen aus aller Welt: Costa Rica ist reich an einzigartigen Naturschätzen und -schönheiten. Auf engem Raum zwischen zwei Ozeanen und in unterschiedlichen Höhenlagen bis fast 4000 Meter, im dichten Regenwald, im märchenhaft glitzernden Nebelwald, an Vulkanhängen und in Mangrovensümpfen, in Flüssen, Seen und Meeren leben mehr Tier- und Pflanzenarten als in ganz Europa. Tukane, Papageien, Kolibris, Schmetterlinge, Affen, Faultiere und Leguane sind nur ein paar der unzähligen Bewohner, die dem Besucher im Urwald begegnen können. Wer ein Paradies sucht und damit die unberührte Natur meint, ist in Costa Rica 'goldrichtig'. Das kleine Land, kaum größer als Niedersachsen, ist schnell durchfahren. Doch um Natur zu erleben, sollte man sich Zeit lassen. Ortrun Egelkraut lebt und arbeitet als freie Journalistin und Reisebuchautorin in Berlin. Zuvor studierte sie Germanistik, Theaterwissenschaft und Publizistik und war Kulturredakteurin einer Berliner Tageszeitung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 27.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957338013
    Verlag: Vista Point Verlag
    Größe: 76278 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Costa Rica - VISTA POINT Reiseführer Reisen Tag für Tag

Pura vida, pura natura
Das wahre Leben in unberührter Natur

Tiere, Pflanzen, Lebensräume

Kurz vor 6 Uhr ist die Nacht zu Ende. Durch die Ritzen der Holzhütte dringt strahlend helles Licht, und draußen tobt bereits das Leben. Alle Vögel des Urwalds scheinen sich zum Morgenständchen versammelt zu haben. Die krächzenden Rufe des Tukans, der seinen bunten Schnabel weit aufreißt und dabei keck den Kopf in den Nacken wirft, sind leicht herauszuhören. Zarter ist der gleichmäßige Gesang des Oropéndola Montezuma. Frech kreischend mischen sich Papageien ein, die ständig einen Familienkrach auszutragen scheinen. Ein Specht hämmert wie wild im Takt dazu. Bunt schimmernde Kolibris liefern mit ihrem schnellen Flügelschlag eine schwirrende Hintergrundmusik. Solch fröhlich vielstimmiges Konzert steht mit wechselnden Solisten in Costa Rica an jedem Morgen auf dem Programm.

Tukane fallen durch ihren großen Schnabel auf

Und all die anderen Vögel, große und winzige, mit roter oder gelber Brust, mit grüner oder blauer Haube, mit langem Schnabel oder langem Schwanz, mit glänzend schwarzen, strahlend weißen, leuchtend bunt gefärbten Federn: 850 Vogelarten, das sind zehn Prozent aller Vögel der Welt, leben ganz oder zeitweise in Costa Rica. Wenigstens einige davon kennen- und auseinanderhalten zu lernen, gehört zu den abwechslungsreichen Urlaubsbeschäftigungen in dem Land, das sich seiner Natur wegen zu einem der beliebtesten Reiseziele entwickelt hat. Pura natura , die reine, die unberührte Natur zu erleben ist wichtigstes Reisemotiv. Zur natura haben Deutsch-Schweizer Reiseagenturen die spanische naturaleza verkürzt.

Von Gold ging die Kunde, als Kolumbus 1502 die "reiche Küste" entdeckte. Doch nach Gold suchten die spanischen Eroberer vergeblich. Den wahren Reichtum des Landes entdeckten 500 Jahre nach Kolumbus die neuen Eroberer, die Touristen aus aller Welt: Costa Rica ist reich an Naturschätzen und -schönheiten, ein Paradies für Naturfreunde und solche, die bereit sind, es zu werden. In Costa Rica wird man es bestimmt.

Das kleine Land, mit 51 000 Quadratkilometern ein wenig größer als Niedersachsen, hat einmalig günstige Voraussetzungen. Die schmale Brücke zwischen den gewaltigen Landmassen von Nord- und Südamerika, zwischen Atlantik und Pazifik wurde zum Sammelbecken für Tiere und Pflanzen aus allen Teilen der Welt. Der Höhenzug der Kordilleren, der das Land vom Nordwesten nach Südosten, von Nicaragua bis Panama durchschneidet, ist genauso verantwortlich für die Vielfalt der Lebensräume, Vegetationsstufen und Klimazonen wie die Winde, die vom Atlantik und Pazifik unterschiedlich viel Regen mitbringen. An der schmalsten Stelle trennen die beiden Weltmeere lediglich 119 Kilometer.

Llanos de Cortes-Wasserfall in Bagaces (Guanacaste-Provinz)

Costa Rica ist Heimat für mehr Tierarten, als ganz Europa aufzuweisen hat. Auf einem einzigen Hektar Regenwald versammeln sich bis zu 500 000 Pflanzen und Millionen von Lebewesen. Anders als in mitteleuropäischen Wäldern wachsen Tropenbäume nicht in Familien dicht beieinander. Fast jeder Baum gehört einer anderen Spezies an.

Über 2000 Schmetterlingsarten wurden in Costa Rica identifiziert. Das sind rund zehn Prozent des bekannten Vorkommens in aller Welt. Es gibt 220 Arten von Reptilien, darunter 135 Schlangen. Frösche und Kröten bringen es auf 160 Arten. Von den über 200 Säugetierarten sind etwa die Hälfte Fledermäuse. Sechs der acht Spezies von Meeresschildkröten, die es derzeit noch gibt, wählen Costa Ricas Küsten zur Eiablage. Die erforschte Pflanzenvielfalt liegt bei weit über 12 000 verschiedenen Arten. Allein von den Orchideen sind über 1200 verschiedene Blüten bekannt. Die Zahl der registrierten Baumarten liegt bei 1300. Doch das ist längst nicht alles.

Täglich machen Biologen neue Entdeckungen. Im ganzen Land sind parataxómonos un

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen