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Curacao - die Trauminsel der Karibik von Egnal, George (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.06.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Curacao - die Trauminsel der Karibik

Curacao ist nicht irgendeine Insel. Für viele ist sie die schönste Insel der Karibik. Die Wasserqualität rund um Curacao ist ausgezeichnet und die Flora und Fauna unter Wasser und an Land ist atemberaubend. Hier wachsen Korallen und Kakteen. Das Meer ist voll mit bunten Tropenfischen! Sie werden aber nirgendwo in Curacao auf zu viele Touristen antreffen. Einerseits da der Tourismus der Insel trotz seiner bereits sehr gut ausgebauten Infrastruktur noch in den Anfangsschuhen steht, und andererseits weil die meisten Badegäste die Nachbarinsel Aruba aufgrund ihres Bekanntheitsgrades als Urlaubsziel wählt. Wer also die Natur liebt, wird mit Sicherheit auch Curaçao lieben. Nicht nur unter Wasser, sondern ebenso über Wasser hat die Karibikinsel eine einzigartige, einer Savanne ähnelnde Natur zu bieten. Verlässt man Willemstad Richtung Westpunt, ist nach der ersten großen Hügelkette eine grüne und mit halbhohem Dorngebüsch bewachsene Landschaft zu sehen, aus der ab und zu gewaltige Kakteen ragen. Wer die schmalste Stelle der Insel bei dem Dorf Daniel hinter sich gelassen hat, erkennt bald einen hoch aufragenden Berg. Der Christoffelberg ist mit seinen 375 Metern Höhe der höchste Berg. Von seinem Gipfel aus hat der Wanderer einen atemberaubenden Blick auf den größten Teil der Insel. An klaren Tagen kann man vom Gipfel aus das etwa 30 km entfernte Willemstad gut erkennen. Seit 1978 ist das Gebiet rund um den Christoffelberg auf dem Gelände der ehemaligen Plantage Savonet Nationalpark. Der Besucher kann sich den Park selbst erwandern oder mit dem Mountainbike erschließen. Die Autowege durch den Park sind gut unterhalten, verlangen dem Fahrer jedoch einiges Geschick und Mut ab. Es gibt verschiedene Trails zu besonderen Orchideen, historischen Ruinen und einer verlassene Kupfermine. Curacao bietet für jeden Geschmack etwas: Ob Relaxing, Biking, Hiking oder Diving: Curacao eröffnet alle Möglichkeiten und ist die unübertroffene "Trauminsel der Karibik"!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 231
    Erscheinungsdatum: 28.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738615814
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 54706kBytes
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Curacao - die Trauminsel der Karibik

Kurzer Blick in die Geschichte Curacaos

Kurzer Blick in die Geschichte Curacaos

Das vor der Nordküste des südamerikanischen Kontinents auf 12 Grad nördlicher Breite gelegene Eiland gehört geologisch zum venezolanischen Bergland von Coro. In der Quartärzeit lag die Insel auf einem sehr viel tieferen Level, es bildeten sich große Riffe mit Korallen um den Kern des Inselsockels. Bei der späteren Auffaltung des Landes blieben die Korallenkalke erhalten, dort wo die ringförmigen Strukturen durchbrochen wurden, haben sich heute tiefe Buchten eingeschnitten, wie z. B. der natürliche Hafen von Willemstad ("Schottegat"). Bedingt durch das trockene, oft sonnige Wetter ist die Pflanzenwelt der Insel von Kakteen, Agaven und Dornensträuchern geprägt. Der das ganze Jahr über wehende Passatwind macht das Klima für Deutsche sehr angenehm. Das stellten schon Dr. Friedrich Ritter und Dore Strauch im Jahre 1929 fest. Die bekannten deutschen Galapagos-Auswanderer machten mit dem Schiff "Boskoop" einen Zwischenstopp auf Curacao und konnten trotz der Nähe zu den Tropen beschwerdefrei die Insel entdecken. Während die Südwestküste einige feine Sandstrände aufweist, ist die Nordostseite steinig und mit Steilküsten gespickt. Die meisten der Badebuchten sind in heute Privatbesitz, da die ehemaligen Plantagenbesitzer die kargen Landwirtschaften längst zugunsten des Tourismus Geschäftes an den Nagel gehängt haben und nun die "Beaches" als Cashcows nutzen. Allerdings haben die "Bezahlstrände" sanitäre Anlagen und kosten geringe Eintrittsgebühr. Eigene Beobachtungen am Strand lassen jedoch aufhorchen: Wenn in einer Stunde nur drei Personen an einem vollen Strand diese WCs aufsuchen, liegt der Verdacht nahe, dass sich die Touristen fast alle im karibischen Meer erleichtern. Wer hat auch schon Lust, aus der warmen Suppe rauszugehen. Dann lieber reinpullern. So machen es die Isländer in der Blauen Lagune in Reykjavik ja auch. Lagunen sind offenbar wie öffentliche Toiletten, nur viel schöner. Curaçao ist ca. 60 Km lang und 3 bis 11 Km breit. Die Nachbarinsel Bonaire ("Gute Luft", benannt nach Buenos Aires in Argentinien) ist ca. 48 Km entfernt (im Osten), Aruba 68 km im Westen, zum Festland von Venezuela, der sozialistischen "Horror-Republik", sind es 56 km. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand eine riesige petrochemische Anlage der Royal Dutch Shell mit einer Kapazität von 370.000 Barrel pro Tag. Der Curacao Oil Terminal der Erdölraffinerie kann 1,2 Millionen Barrel Öl einlagern. Das Trockendock im Naturhafen Schottegat ist eines der größten in ganz Amerika. Wichtigster Wirtschaftszweig ist aber der Tourismus und auch der Abbau von 100.000 Tonnen Phosphat jährlich am Tafelberg. Das Phosphat dient der internationalen Waschmittelproduktion und ist somit für die Hygiene der Welt von großer Bedeutung, auch wenn es in manchen Teilen von Curacao nicht gerade hygienisch zu geht. Müll und Dreck verschandeln ca. 1 Drittel der Insel. Der ständige Wind weht den Müll durch alle Gebiete der Insel. Teile der Insel sind 1. Welt (wie z.B. das Villenviertel an der Caracasbaai, die Jan Thiel Bucht oder die Piscadera Bay). Andere Teile sind nur zweite Welt, wie z.B. Westpunt oder Barber. Andere Orte sind offensichtlich dritte Welt, wie z.B. die Slums von Souax in der Nähe vom Hato Airport. 1499 wurde die Insel von Alonso de Ojeda, der als Vizeadmiral mit Kolumbus segelte, rein zufällig entdeckt. Ojeda hatte einen defekten Kompass benutzt. Da die Spanier kein Gold auf der Insel fanden, verschleppten sie die dort lebenden Caiquetio-Indianer vom Stamm der Arawak und verkauften sie als Sklaven überwiegend an die Kupferminen von Santo Domingo. Die Frauen wurden für den Eigenbedarf als Prostituierte genutzt und im Falle von Schwangerschaften oder Krankheiten über Bord geworfen und somit kostengünstig "entsorgt". Der Holländer Johan van Walbeeck war im Auftrag der 1621 gegründeten Westindischen Handelsgesellschaft auf der Suche

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