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1001 Münchhausen Abenteuer Der absolut wahre Urtext der 1001 Münchhausen Abenteuer von Borgmann, Hans Jürgen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.08.2015
  • Verlag: epubli
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1001 Münchhausen Abenteuer

Schon vor seiner Geburt beginnt die Lebensgeschichte des ehrlichsten Lügenbarons aller Zeiten. Sie endet vorerst bei Gott im Himmel. Die zwischen diesen Ereignissen stattfindenden zahllosen Abenteuer schildert der Freiherr in der aufrichtigsten Weise, die mensch sich nur denken kann. Bei vielen handelt es sich um ganz besondere Schlüsselberichte, gewürzt mit aktuellen, satirischen Anspielungen auf die Mächtigen der Welt. Ob seiner 'pommerschen Haustante' 'Das Fett aus allen Poren als Schmalz sogar aus ihren Ohren' quillt, ob er über die Unterwasserinsel ATLANTIS reist und beobachtet, wie dort habgierige FINANZHAIE durch Aufhängen bestraft werden, man Kriege mit SALATGURKEN als Waffen führt und das BERMUDA-DREIECK erzeugt wird; ob er in der CHEOPSPYRAMIDE einen Katastrophenbericht der MARSMÄNNCHEN liest, im HADES mit den altgriechischen Philosophen disputiert und in Schottland der alten Dino-Lady 'NESSIE von Loch Ness' begegnet, immer schildert er vollkommen wahrheitsgetreu seine Erlebnisse. Ähnlich ausschweifend wahr sind seine Erzählungen von der Begegnung mit ALEXANDER VON HUMBOLDT und der Entdeckung des Katzlfurzlköttl, die Berichte über KANT'S EURASIENTRAUM, eine BÄRENPOLONAISE oder Schwarzhäutige in Alaska, seiner Säugung durch eine Riesenpinguinmutter, die Erfindung der Plus-Minus-Null sowie der Doppelnull, des ersten 'DARK-ROOMS' der Welt, der FERS- und ZEHUHR, des TASCHENBILLARDS sowie anderer höchst erfreulicher Novitäten. Und alles endet, wie schon erwähnt, mit einem Besuch bei Gott im Himmel. Mehr an ehrlichsten Glaubwürdigkeiten kann mensch einfach nicht verlangen. Als junger Student Sketchautor, dann freie Wirtschaft, weil mehr zu verdienen war. Jetzt Ruheständler. Um nicht als fauler Sack zu sterben, die wahren Münchhausen Abenteuer verfasst.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Erscheinungsdatum: 03.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783737556330
    Verlag: epubli
    Größe: 429 kBytes
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1001 Münchhausen Abenteuer

Gegenüber meinen Eltern war sie eine unterwürfige, liebedienerische, aus den Mundwinkelsabberrinnen triefende, heuchlerische Wendehälsin, wurde aber zur ekligen Furie, wenn es darum ging, innerhalb der Dienerschaft ihre von Egomanie, Machtwahn und Verschwendungssucht geprägte Stellung zu erhalten.

So manchen männlichen Untergebenen ekelte sie aus dem Amt, einfach deswegen, weil er ihr nicht gefiel.

Weibliche Bedienstete hingegen entließ sie trotz offensichtlicher Betrügereien nur zwangsweise und unter Vergießen gewaltiger Tränenflüsse und verschaffte ihnen anderswo sehr einträgliche Pöstchen, zumeist sogar auf Kosten meiner Eltern, die von diesen Hinterfotzigkeiten nichts ahnten. Viele kluge Menschen nannten solches Tun "korruptives Verhalten". Sie selbst sprach allerdings immer von "Freundschaft erzeugenden Maßnahmen".

Ansonsten trug sie den Spitznamen "Venus von Pemplin", der aber nicht so zu verstehen war, dass man ihre Körperlichkeit mit der wunderschönen und weltbekannten "Venus von Milo" verglich, sondern eher auf die Ähnlichkeit ihrer Proportionen mit denen der "Venus von Willendorf" hinweisen wollte.

Sie besaß ein ausnehmend dummes Gesicht voll schluchtenartiger Falten, die sie mit Unmengen von Schminke zu schmierte; außerdem schlaffe Brüste, einen riesigen Hintern und hässliche Beine, weswegen sie nie wagte, kurze Röcke zu tragen, sondern sich immer nur in weite, wallende Gewänder hüllte, unter denen sie sogar Hosenanzüge trug.

Da sie gewisse physikalische Kenntnisse besaß, unter anderem über die Wirkung der "Schwerkraft" und der daraus resultierenden Fallsucht gewisser "Äpfel", quetschte sie bei größeren Festivitäten ihre schlappen Dutten durch darunter geschnallte Polster künstlich hoch und zeigte sie dann stolz in langen Kleidern mit riesigem Ausschnitt, was ihr bei einem bestimmten Fest in nördlichen Gefilden gewaltiges - wenn auch völlig ungerechtfertigtes - Aufsehen einbrachte.

Da sie - wie erwähnt - ein kinderloses Altweib war, bekam sie ständig Hitzewallungen. Diese führten dazu, dass sie zu achtunggebietenden Schweißabsonderungen imstande war. Nicht nur unter den Achseln gab sie diese Körperflüssigkeit von sich, was man anlässlich ihres Besuches gewisser altgermanischer Grölorgien in Brüllreuth, einem verschlafenen Städtchen im verschlafenen Südosten unseres Landes, beobachten konnte, sondern sie feuchtete auch woanders, weswegen sie nie besonders gut "roch", um nicht ein schlimmeres Wort zu benutzen. Darum vermieden alle so gut es ging, ihr nahe zu kommen. Diese "Düfte" waren der Grund, sie hinter vorgehaltener Hand zum "Club der Ungeküssten" zu rechnen.

Mich dagegen meinte sie ständig umarmen zu müssen, was mir aus den genannten Gründen äußerst unangenehm war, wie sich jeder denken kann, zumal sie wenig davon hielt, sich täg lich zu waschen, -vor allem an "bestimmten Stellen" - weil ihr, wie sie behauptete, das Wasser zu nass sei. Da sie aber so ungemein schwitzte, hegte ich schon den Verdacht, dass sie zum Orden der "warmen Schwestern" gehörte, mit dessen "MitgliederInnen" sie sich gern umgab und mit ihnen "verkehrt verkehrte", wie sie scherzhaft zu verstehen gab; Scherze, die ich aber nicht recht verstand, ebenso wie ihren Spitznamen "Laputalesbiana". Nun ja.

Besagtes Schreckgespenst von Gouvernante trug ausgerechnet auch noch den etwas eigenartigen Vornamen "Bangelina" - was ja nichts anderes bedeutet als "Ben gelchen" - und dieses "Be ngelchen" ließ mich immer an seinen prallen Hinternbacken lauschen auf die Geräusche, die es dort produzierte. So kam ich in meinem kindlichen Gemüt zu der Meinung, dass bestimmte Frauen aus dem After heraus denken können, allein deswegen, weil sie fähig sind, mit dessen Öffnung Töne zu erzeugen und auf solche - wenn auch etwas wunderliche Weise - zu sprechen; und Sprache, dies weiß jeder kluge Mensch, ist schließlich immer

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