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1930-2010 Erinnerungen und Erkenntnisse von Preller, Ekkehard F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.08.2012
  • Verlag: Pro BUSINESS digital printing
eBook (ePUB)
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1930-2010

Ein Treffen von ehemaligen DDR-Klassenkameraden aus Leipzig im Frühjahr 1990, an der Côte d' Azur, nach dem Mauerfall und vor der Wiedervereinigung, ist der Auslöser für den Lebensbericht. Bei einem Spaziergang am Himmelfahrtstag in St. Aygulf entstand der Wunsch, dieses damals einmalige Erlebnis für DDR-Bürger im Westen, nach jahrzehntelanger Aussperrung, festzuhalten. Die wenigen gemeinsamen Tage waren aufregend und schön, aber nicht ausreichend für ein Buch. Der Autor hatte sich bereit erklärt, die Erinnerungen schriftlich festzuhalten und in die Erzählung über sein Leben einzubinden. Daraus ist dann der Bericht über 80 Jahre seines Lebens, in der für Deutschland so geschichtsträchtigen Zeit zwischen 1930 und 2010, entstanden. Ein ehrlicher Versuch, nicht nur Kritik zu üben, sondern auch Vorschläge aus der gewonnenen Erfahrung zu unterbreiten. Eine farbige Version, 'Erzählung mit und in Bildern', ist im gleichen Verlag seit 2011 veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 628
    Erscheinungsdatum: 09.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864600364
    Verlag: Pro BUSINESS digital printing
    Größe: 10985 kBytes
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1930-2010

Geleitwort

Ich danke allen, die mir bei der mühseligen Kleinarbeit geholfen haben, meine Erinnerungen und Gedanken zu Papier zu bringen. Bedauerlicherweise bin ich durch meine Makuladegeneration ziemlich stark beim Lesen beeinträchtigt. Deshalb fällt es mir auch schwer, die Erklärungen von neuen Computerprogrammen aufzunehmen. Das wird sicher manche Mängel dieser Niederschrift erklären.

Ich bin ungeachtet dessen sehr froh über meine unvollkommene und unvollendete Biographie, kann ich hiermit meinen Nachkommen einen kleinen Einblick in die jüngere Vergangenheit geben. Schließlich sind die Gegenwart und die Zukunft doch zum Teil abhängig von der Vergangenheit.

Mein besonderer Dank gilt Susanne, die einen Teil der Texte geschrieben hat und mit Geduld meine monatelangen Computersitzungen ertrug, meiner Schwester Maria, die als Beraterin und Lektorin viel Energie eingebracht hat und natürlich meinen Söhnen Robert und Marc, die mit viel Sachverstand und Kleinarbeit die Druckversionen aus dem Puzzle gebastelt haben.

Weiterhin bedanke ich mich bei all denjenigen, die mit ihrem Rat mir geholfen haben, weiter zu machen und mir, für mich fast unlösbare Aufgaben, wie Tex t teile Eintippen, Hilfestellung gaben.

Bei den Menschen, denen ich durch meine Handlungen Schaden oder Schmerzen zugefügt haben sollte, und denjenigen, die in meinen Schilderungen überhaupt, fehlerhaft oder bewusst verändert beschrieben worden sind, entschuldige ich mich mit großem Bedauern. Verzeiht mir, ich habe mich und mein Leben nicht ständig unter Kontrolle gehabt, ich bin und war ein Mensch mit Fehlern.

Danke!!!
1 Einga ngsbetrac h tungen

1.1 Vorwort

Es ist nicht meine Absicht, meine oder irgendeine Biographie niederzuschreiben. I ch tauge weder zum Journalisten, noch zum Schriftsteller und auch als Dichter bin ich nicht zu gebrauchen. Wenn ich zurückblicke und mich kritisch betrachte, sehe ich in mir einen "Jedermann" ohne besondere Talente, einen Generalisten, der von Allem etwas und nichts besonders gut kann.

Man hat mir mehrfach gesagt, es sei angenehm, mir zuzuhören. Ich sei ein guter Erzähler. Nun, da ich endlich Muße und Zeit gefunden habe, über das Leben, insbesondere über mein erfülltes Leben nachzudenken, habe ich beschlossen, darüber zu plaudern. Ich werde einzelne Gedankengänge aufgreifen, die mich aus Erinnerungen, Begegnungen und Beobachtungen bewegen, und sie zwanglos aneinander reihen.

Anlässlich einer Himmelfahrtsfeier hatten acht meiner Klassenkameraden aus der ehemaligen DDR und ich entschieden, ein Buch zu schreiben, in dem die Erlebnisse der letzten Tage um Christi Himmelfahrt im Jahre 1990 festgehalten werden sollten. Dazu ist es nie gekommen. Es wird ein Teil dieser Erzählungen sein.

Niemand sollte eine geschichtliche Dokumentation oder eine wissenschaftliche Analyse erwarten. Es ist nicht meine Absicht, eine perfekte, mit Zitaten gespickte Zusammenfassung der vergangenen Ereignisse und Erfahrungen zu erstellen. Es geht mir ausschließlich darum, meine Gedanken und unvollständigen Erinnerungen aus einer bewegten und vielen Veränderungen unterworfenen Zeit niederzuschreiben. Die Erzählungen können Kapitel für Kapitel unabhängig voneinander gelesen werden. Sie sind aber auch in ihrer Gesa mtheit meine Lebenserfahrung und - erkenntnis.

Ich widme das Buch allen Verwandten, Freunden und guten Bekannten, die mit mir Abschnitte meine

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