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Die letzten glücklichen Tage Ein kleines Mädchen. Eine unmögliche Entscheidung. Die Liebe einer Mutter von Jones, Kirsty (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Die letzten glücklichen Tage

Hannah könnte ein ganz normales, glückliches Kind sein - wären da nicht die schlimmen Krankheiten, von denen sie immer wieder geplagt wird. Als es endlich so aussieht, als würden ein paar gute Jahre folgen, wird bei ihr mit zwölf ein schwerer Herzfehler festgestellt. Nur ein Spenderherz kann ihr helfen. Aber Hannah ist sich nicht so sicher, ob sie wirklich noch die Kraft hat, um weiterzukämpfen. Sie und ihre Familie wissen nur eins: Diese Entscheidung über Leben und Tod kann nur Hannah selbst treffen. Sie ganz allein ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 364
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732570973
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 910 kBytes
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Die letzten glücklichen Tage

Hannah

Also, was sind die wirklich wichtigen Dinge, die man über mich wissen muss? Tja, erstens ist da die Tatsache, dass ich, wenn ich jemals einen Freund haben werde, will, dass er aussieht wie Zac Efron. Im Moment will ich aber keinen Freund. Meine Freundin Simone hat einen, der Tiago heißt, und ich habe ihnen die Spitznamen Barbie und Ken gegeben. Ich habe aber kein Interesse daran, weil ich nicht will, dass sich jemand an mich hängt. Ich habe wichtigere Dinge zu tun.

Simone ist eine meiner Freundinnen aus der Schule, und die anderen sind Laura, Becky, Kelcea, Brigitta und Zoe. Sie sind alle Spinnerinnen, und wir sind immer in Kontakt, auch wenn ich sie nicht so häufig sehe, weil es mir im Moment oft nicht gut genug geht, um zur Schule gehen zu können. Wenn ich zu Hause bin, schreiben sie mir aber Nachrichten, um herauszufinden, wie es mir geht, oder um mir mitzuteilen, was so los ist, denn gewöhnlich ist immer etwas los - wie bei der Gelegenheit, als zwei von ihnen aufhörten, miteinander zu reden, und ich am liebsten ihre Köpfe zusammengeklatscht hätte. Doch ich musste warten, bis ich wieder in die Schule kam, und bis dahin hatten sie sich wieder vertragen. Meistens jedoch kommen wir alle sehr gut miteinander aus und machen Mädchensachen, wie Make-up aneinander ausprobieren oder Pyjamapartys veranstalten. Einmal bin ich an einem Schultag bis um elf Uhr abends aufgeblieben und fühlte mich am nächsten Tag wie ein Zombie.

Dann ist da meine Familie. Zuerst einmal ist da mein Dad Andrew, der dreiundvierzig ist und wirklich groß und rund, wodurch das Knuddeln schöner mit ihm ist. Meistens lächelt er und zieht mich auf, indem er Witze macht. Doch manchmal geht er in die Luft, wenn er ärgerlich wird, und brüllt das ganze Haus nieder, sodass wir ihn in Ruhe lassen, bis Mum mit ihm redet und ihn wieder auf Kurs bringt. Das passiert jedoch nicht oft, weil er normalerweise in guter Stimmung ist. Er ist ein wirklich netter Dad.

Meine Mum Kirsty ist zweiundvierzig. Sie ist klein, hat langes rotes Haar und funkelnde Augen, und sie liebt Pferde beinahe genauso sehr, wie sie meinen Bruder, meine Schwestern und mich liebt. Sie ist eine wirklich gute Mum, und an Tagen, an denen ich mich gut fühle, machen wir Sachen wie Kuchen und Kekse backen. Aber wenn ich müde bin, gehen wir es ruhig an, und manchmal geht sie sogar in den Laden und holt mir Saft und Magazine. Die beste Sache jedoch, die sie in letzter Zeit gemacht hat, war ihre Entscheidung, eine Woche lang nicht ans Telefon zu gehen. In unserem Haus geht es manchmal wirklich drunter und drüber, und ich wollte einfach nur ein bisschen Ruhe, weil ich so müde war. Da hat Mum das Telefon danebengelegt, und ich habe das wirklich genossen.

Dann sind da mein jüngerer Bruder und meine jüngeren Schwestern. Zuerst kommt Oli, der zwölf ist und einen haut, wenn er in schlechter Stimmung ist. Doch wenn er in guter Stimmung ist, hilft er einem, die wirklich schweren Level auf der Nintendo DS zu überwinden - sitzt eine Ewigkeit lang da und findet heraus, wie man an Hindernissen vorbeikommt, oder setzt Cheat-Codes ein, wenn er das nicht kann -, was mir wirklich gefällt. Meistens ist Oli ruhig und schüchtern, aber bei mir kann er auch gesprächig sein, wenn er das will.

Als Nächstes kommt Lucy, die zehn ist. Sie ist kontaktfreudig, will immer besser in allem sein als alle anderen und ist beinahe so pferdeverrückt wie Mum. Tatsächlich ist sie im Springreiten so gut, dass sie hofft, eines Tages an den Olympischen Spielen teilnehmen zu können. Sie ist viel unterwegs, weil sie an den Wochenenden an Reitturnieren teilnimmt, und ich vermisse sie, weil ich nicht mitkann. Es gibt keine Heizung im Pferdeanhänger, und mir würde zu kalt werden, was nicht gut ist, wenn man herzkrank ist.

Doch wenn Lucy zu Hause ist, reden wir die ganze Zeit über Pferde - sehen uns Pony-Magazine an und entscheiden, welches wir kaufen würden, wenn wir eine Menge Geld hätte

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