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Im Alkohol ertrank die Liebe - Roman mit biografischen Zügen von Istrefi, Elfriede (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.05.2016
  • Verlag: Verlag DeBehr
eBook (ePUB)
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Im Alkohol ertrank die Liebe - Roman mit biografischen Zügen

Toni kann gar nicht anders. Hals über Kopf verliebt sie sich in Troy, den sympathischen gutaussehenden Mann ihrer Träume. Doch nach und nach erkennt sie, dass ihr Geliebter auch eine dunkle Seite hat. Er ist dem Alkohol verfallen. Die Abgründe, die sich auftun, reißen das Paar in einen Strudel von Demütigung und Gewalt. Hat Troy getrunken, entwickelt er sich zum Psychopathen. Und er trinkt mehr und mehr... Toni gerät in ernsthafte Gefahr. Eva und Emma versuchen derweil, ihre Freundin zu schützen. Die beiden Frauen wissen durch eigene leidvolle Erfahrungen um die Unberechenbarkeit und Hemmungslosigkeit Alkoholabhängiger dank ihrer Exmänner. Emmas Tochter wurde vom Vater missbraucht, Eva brutal misshandelt. Alkohol - die Alltagsdroge missbräuchlich verwendet, zerstört unzählige Beziehungen und Leben. Die Autorin Elfriede Istrefi, welche in ihrer Roman-Biografie 'Als die Liebe zuschlug' ihre Erlebnisse zu Papier brachte, lässt auch in diesem Werk Vorfälle einfließen, welche sie an die Grenzen des Erträglichen brachten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 374
    Erscheinungsdatum: 15.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957532923
    Verlag: Verlag DeBehr
    Größe: 1413kBytes
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Im Alkohol ertrank die Liebe - Roman mit biografischen Zügen

Eva legte die Zeitung beiseite und weinte sich auf der roten Couch in den Schlaf, zu weh taten die Erinnerungen. Als das Telefon schellte, wurde Eva wach und ging schlaftrunken in der rot gestrichenen Diele zum Telefon, nahm den Hörer ab und meldete sich mit "Hallo?"

"Ja, hallo, hier ist Mark, ich wollte dich heute Abend in meine Kneipe einladen, hast du Lust?"

"Nein, habe ich nicht, sei mir bitte nicht böse, aber danke, Mark."

"Ach komm, Eva, lass dich nicht so gehen und komm mit", bettelte Mark. "Ich habe wirklich keine Lust, außerdem weißt du, was ich von Männern halte, die zu viel Alkohol trinken, nämlich gar nichts. Ich wünsche dir aber trotzdem einen schönen Abend." Dann legte Eva auf. Können die Männer sich nur in der Kneipe amüsieren, dachte Eva, warum nicht mal abends am Rhein spazieren gehen? Da kann man sich doch auch was mitnehmen und sich irgendwo hinsetzen und was trinken, warum immer in die verqualmten Kneipen? Aber Männer lieben es nun mal, wenn sie an der Theke stehen und ihr Bier trinken. Es ist ja nicht so, dass ich gar nicht in die kleine Kneipe gehe, aber immer? Gerade hatte Eva den Telefonhörer aufgelegt, klingelte das Telefon schon wieder. Eva nahm den Hörer ab und hörte Toni in den Telefonhörer laut reinrufen: "Hallo Eva, ich wollte dich fragen, ob du Lust hast, mit mir ins Kino zu gehen?"

"Eigentlich schon, aber ich bin mal wieder ziemlich deprimiert, ich habe heute einen Bericht über den Kindstod in der Frauenzeitschrift gesehen, zwar nicht gelesen, aber es kam alles wieder hoch."

"Aber dann ist es doch gut, wenn du mit mir ins Kino gehst, dann kommst du wenigstens auf andere Gedanken, oder nicht?"

"Ich überlege mir das noch, ich rufe dich in zehn Minuten an, ob ja oder nein." Eva rief Toni nach fünfzehn Minuten an und sagte: "Also gut, Toni, kommst du mich mit dem Auto abholen oder treffen wir uns am Kino?"

"Natürlich", rief Toni voller Freude in den Telefonhörer, "komme ich dich abholen."

Als Toni kam, staunte Eva nicht schlecht, so gut sah Toni in ihrem langen schwarzen Rock, ihrem engen schwarzen, tief ausgeschnittenen Top und einer gelben Lederjacke, die sie darüber trug, aus. Eva dachte etwas neidisch, die langen roten Haare sind das i-Tüpfelchen zu ihrem Outfit. "Wenn du dich so fein gemacht hast, muss ich mich ja auch noch umziehen. In der Jeanshose und dem T-Shirt gehe ich bestimmt nicht mit dir mit, ich sehe ja wie eine graue Maus neben dir aus und das möchte ich auf gar keinen Fall." Eva ging schnell nach oben und zog sich um, in der Zeit rauchte Toni eine Zigarette. Und dann kam Eva in einem langen hellblauen Rock mit Rüschen und Golddruck und dem passenden Oberteil die Treppe runter. Toni guckte zu ihr rauf. "So wie du aussiehst, Eva, stiehlst du mir aber heute Abend die Show", scherzte sie. "Man soll eben nicht sehen, dass ich schon 43 Jahre alt bin", scherzte Eva.

Am Kino angekommen fragten sie sich: "Welchen Film sollen wir uns denn ansehen?" Toni riet zu dem Film "Bis zur bitteren Neige", das sei ein etwas sadistischer Erotikfilm. "Oh, darauf stehe ich", gestand Eva und lachte. Nach dem Film unterhielten sie sich: "Na, wie fandest du den Film?"

"Den Film als solches fand ich nicht schlecht, wobei ich sagen muss, dass ich beim Sex nicht auf Auspeitschen stehe." Toni musste lachen und fragte: "Wirklich nicht?"

"Komm, wir gehen irgendwo noch etwas trinken."

"Nein, Eva, ich möchte nach Hause."

"Ach komm, Toni, lass dich nicht so hängen, ich gebe dir auch einen aus."

"Darum geht es doch gar nicht, ich habe einfach keine Lust, in irgendeiner verqualmten Kneipe rumzuhängen, ich möchte einfach nur nach Hause." Eva guckte Toni lächelnd an und Toni gab nach. "Aber dann gehen wir in die "Klei

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