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Landser an der Ostfront - Zwischen Tod und Stacheldraht Nach den Erinnerungen des Soldaten Hans Gruber. von Wallenda, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Landser an der Ostfront - Zwischen Tod und Stacheldraht

Ostfront Juni 1943 - als Angehöriger des Pionier-Bataillons 198 lernt der erst 19jährige Hans Gruber im Kubanbrückenkopf die Grausamkeit und Brutalität des Krieges kennen. Drei Monate später liegt er vermeintlich tot in einem Massengrab. Der Landser wird von Rotarmisten gerettet und in Frontnähe zu Arbeiten gezwungen, die wahren Himmelfahrtkommandos gleichen. Als er auch diese Martyrien überlebt, folgte die Hölle der russischen Kriegsgefangenschaft.

Schwierige Zeitgeschichte behandelt Wallenda informativ in seiner Buchreihe über den Zweiten Weltkrieg: Information+Original-Fotos-+Roman+Zeitgeschichte Zweiter Weltkrieg. Der Autor hierzu: "Der Zweite Weltkrieg war eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit. Es darf nie wieder einen Holocaust oder Genozid, wie z.B. in Ruanda, geben. Wie vergesslich die Menschheit ist, zeigt u.a. das traurige Beispiel des blutigen Bürgerkriegs in Jugoslawien, der in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ganz Europa in Atem hielt. Man muss aufklären, darf nichts verleugnen und muss rigoros gegen Unrecht vorgehen. Bei den Recherchen für meine Bücher habe ich auch mit Kriegsveteranen gesprochen. Als Nachkriegsgeborener vermag ich die einzelnen Schicksale nicht zu beurteilen - spreche keine Kollektivschuld aus und lasse die Geschichte von Menschen erzählen, die sie erlebt haben und gebe diese wertfrei wieder. Egal, wie jemand berichtete. Ich sah nirgendwo Glanz oder Heroismus in den Augen der Erzähler. Ich sah nur Männer, die Schreckliches erlebten und diesbezüglich nicht psychologisch betreut wurden. Ihre Geschichte zu erzählen ist/war vielleicht der einzige Weg für sie, sich von allem zu lösen, ohne sich reinwaschen zu wollen. Viele von den jungen Männern, die damals eingezogen wurden, kann man auch als Opfer der Nazis betrachten. Sie wurden mit falschen Ideologien gefüttert, den Familien entrissen und an den Fronten verheizt. Ihr zähes Ringen an den Fronten, ihr Leiden und Sterben, ermöglichte das Handeln der Todeskommandos im Hinterland. In meiner Buchreihe werden diverse Themen rund um den Zweiten Weltkrieg behandelt. Der Romanteil erzählt zu großen Teilen erlebte Geschichte aus der subjektiven Sicht der Protagonisten. Ich versuche, dies wertfrei wiederzugeben und zudem aufzuzeigen, dass es weder glänzendes Heldentum noch heile Landserromantik gab. Die Soldaten an den Fronten erlebten nichts anderes als die Hölle auf Erden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 276
    Erscheinungsdatum: 17.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741260704
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 2696kBytes
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Landser an der Ostfront - Zwischen Tod und Stacheldraht

Zwischen Tod und Stacheldraht

Gutes und Böses wurden der Menschheit seit Anbeginn ihrer Existenz in die Wiege gelegt. Auch wenn die böse Seite dominiert, ist es am Ende die Gute, die stets triumphiert.

Ich hatte das Pech, in einer turbulenten Zeit an einem Ort geboren zu werden, an dem das Böse gerade dabei war sich unter die Menschen zu mischen. Im Jahr 1924 erblickte ich in Stettin (heute Scezin/PL) das Licht der Welt. Fünf Jahre zuvor war der Erste Weltkrieg zu Ende gegangen und eine Krise jagte die nächste im besiegten Deutschland.

Diesen Umstand machte sich das Böse zunutze. Adolf Hitler und ein paar seiner Getreuen gründeten 1923 die NSDAP. Durch ihre breit adressatendifferenzierte Propaganda gelang es der Partei, eine breite Wählergemeinschaft anzusprechen und zu gewinnen.

Mit falschen Versprechungen, Gewalt, List und Tücke gelangten sie schließlich an die Macht.

Durch die Gleichschaltung der Medien wurde die Masse des Volkes permanent mit dem nationalsozialistischen Gedankengut gefüttert. Lügen, Betrug am Volk und immer wieder Gewalt manifestierten die Macht der Nazis. Widerstand wurde im Keim erstickt, das Volk mit den perfiden Gedanken der Nationalsozialisten infiziert. Mit glühenden Reden wurde Hass gegenüber dem gesät, der anders war. Unaufhaltsam lief die Kriegsmaschinerie an. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges öffnete der Teufel die Pforten zur Hölle.

Wie viele andere Millionen Deutsche, war auch ich seit meiner Jugend von der Nazi-Politik fasziniert. Die uniformierten Waffen-Paraden, die abenteuerlichen Unternehmungen bei der Hitler-Jugend, die absolute Kameradschaft zwischen den Burschen und letztendlich die vorgegaukelte heile Welt hatten mich, schleichend und irgendwann vollends, in den Bann den nationalsozialistischen Gedankenguts gezogen.

Die sog. Jugenddienstpflicht (Hitler-Jugend "HJ" für die Jungen bzw. Bund Deutscher Mädels "BDM" für die weiblichen Jugendlichen) betraf alle Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren und war seit Anfang 1939 gesetzlich geregelt. In der nach dem Führerprinzip (die Organisation ordnet sich ohne Einschränkungen den Entscheidungen ihres Führers unter) geordneten HJ standen sowohl körperliche als auch ideologische Schulungen auf dem Tagesprogramm. Aus den Kindern von "heute" wurden bereits die Soldaten von "morgen" geformt. Ein Leitspruch der HJ lautete: "Was sind wir? Pimpfe! Was wollen wir werden? Soldaten!"

So folgte ich dem Ruf des Führers, folgte dem Fingerwink eines skrupellosen Diktators, der es geschafft hatte, sich mit seinen Ideen in meinen Kopf zu schleichen und mein Gehirn auszuschalten. Das Gift der Nationalsozialisten hatte mich im Denken und Handeln gelähmt. Ich glaubte das, was man mir erzählte. Ich war davon überzeugt, dass wir die Schmach von Versailles überwunden hatten. Die waffenlose Heimführung des Sudetenlandes und der Anschluss Österreichs bestätigten den Erfolgskurs Hitlers.

Die jahrelange Hatz in den Medien gegen das Judentum, gegen Zigeuner, der Kampf gegen den Bolschewismus und alles andere, das nicht in die heroische Nazi-Welt passte, verinnerlichte sich. Wir wurden diesbezüglich auf beiden Augen blind. Wir waren das, was wir sein sollten. Gefügige Marionetten, die für das Deutsche Reich alles geben würden. Auch ihr Leben.

Nachdem ich die Höhere Schule abgeschlossen hatte, begann ich Architektur zu studieren. Nach zwei Semestern in der Lehranstalt für Hoch- und Tiefbau zog ich nach Frankfurt/ Oder und setzte dort mein Studium fort. Nach weiteren 1 Semestern wurde meine Studienzeit abrupt unterbrochen, da ich 1942 meinen Einrückbescheid zum Reichsarbeitsdienst (RAD) erhielt.

Seit Juni 1935 musste jeder junge Mann eine sechsmonatige, dem Wehrdienst vorgelagerte Arbeitspflicht im Rahmen eines Arbeitsdienstes ableisten. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs dehnte man den Reichsarbeitsdienst auch auf die weibliche Jugend aus.

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