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Tanja - mein Leben mit Dompfaff (Pferd & Liebe) von Lohmann, Gabi (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Tanja - mein Leben mit Dompfaff (Pferd & Liebe)

Tanja ist sich sicher: Mit Männern will sie nichts mehr zu tun haben! Aber dann lernt sie über ihre Freundin und Arbeitskollegin Katja einen umwerfenden Typ der Gattung 'Mann' - und dessen Pferd Dompfaff kennen. Soll sie es noch einmal riskieren sich zu verlieben? Zu schmerzlich sind ihre Erfahrungen auf beiden Gebieten! Aber für einen Mann wie Markus und ein Pferd wie Dompfaff lohnt es sich, das Risiko einzugehen ... Im Jahre 1963 erblickte ich im Pferdeland Westfalen das Licht der Welt. Schon als kleines Kind lockten mich die Pferde und im Alter von sechs Jahren durfte ich erste Reitstunden nehmen. Der wahre Durchbruch der Pferdeleidenschaft kam mit 12 Jahren mit der Bekanntschaft zu einem Welsh-Pony Züchter. Der Pferdevirus setzte sich fest und bleibt bis heute aktiv. Zur Pferdeleidenschaft gesellte sich die Lust am Schreiben, die ich über das Internet gut ausleben kann. Viel Spaß beim Lesen!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 268
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783847656487
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 1163 kBytes
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Tanja - mein Leben mit Dompfaff (Pferd & Liebe)

4. Kapitel

Entgegen Katjas ausdrücklichem Rat stand Tanja am Montagabend pünktlich um 19.00 Uhr im Reitstall. Innerlich verwünschte Tanja ihre Pünktlichkeit. Das war schon immer so gewesen. Ihre innere Uhr hasste Unpünktlichkeit, sowohl ihre eigene als auch die von anderen.

Katja hatte ihr empfohlen bis Mittwoch zu warten und sich auf keinen Fall vorher telefonisch bei Markus zu melden. Es hatte sie erbost zu erfahren, dass Markus Tanja nicht nach ihrer Telefonnummer gefragt hatte. Tanja versuchte sich herauszureden: Ihr ginge es nicht um Markus, sondern um Dompfaff. Diese Aussage war Katja keinen Kommentar wert - ihr Blick sprach Bände!

Im Reitstall war jetzt am Abend jede Menge los. Tanja kam sich fehl am Platz vor. Sie traute sich nicht in die Ställe, denn überall prangten ihr Schilder mit einem 'Unbefugten ist das Betreten verboten' entgegen. Tanja beschloss, auf der Tribüne nach Markus Ausschau zu halten.

In der Reitbahn sah sie zu allererst Dompfaff. Auf seinem Rücken saß das Mädchen vom Samstag. Tanja kramte in ihrem Gedächtnis. Richtig, Sabine hieß sie. Jetzt schaute Sabine zur Tribüne hoch und entdeckte Tanja. Sie unterhielt sich mit jemand, den Tanja von ihrem Platz aus nicht sehen konnte. Dann zeigte Sabine mit der Hand auf Tanja.

Kurz darauf polterten Tritte die Tribünentreppe hinauf und Markus erschien lächelnd in der Tür. Oh, schei.. wie hatte Tanja ihn vermisst!

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"Hey, das finde ich aber süß, dass du so schnell gekommen bist." Markus nahm Tanja in die Arme und küsste sie. Es fühlte sich fantastisch an! "Schau mal", Markus deutete auf Dompfaff in der Reitbahn. "Es ist wie verabredet: Mein Dicker wartet schon auf dich." Markus nahm Tanja an die Hand und führte sie die Treppe hinunter zur Reithalle. Auf sein energisches "Tür frei" kam postwendend ein "Tür ist frei" zurück. Markus öffnete den Zugang zur Reitbahn. Sabine hatte Dompfaff auf dem Zirkelmittelpunkt angehalten und wartete dort auf Markus und Tanja.

Dompfaff sah, wenn man direkt vor ihm stand, noch imposanter aus. Er drehte den Kopf zu Tanja. 'Was für liebe Augen er hat', fuhr es Tanja durch den Kopf. Tanja hielt ihm ihre Hand hin und er fuhr mit seinem weichen Maul vorsichtig darüber. Mit der anderen Hand suchte Tanja in ihrer Jackentasche nach den Möhrenstücken, die sie extra mitgebracht hatte.

"Nein, lass", Markus fing ihre Hand ab. "Domm wird nicht aus der Hand gefüttert. Tut mir leid, Tanja. Ich hasse diese ewige Bettelei, die daraus entsteht. Das Pferd bekommt sein Futter in der Box und gut ist. Nach der Arbeit kannst du ihm die Karotten in seinen Trog schütten."

Tanja wusste nicht, wer tiefer enttäuscht war: Dompfaff, der seine Leckereien in Tanjas Tasche verschwinden sah oder Tanja, die ihn nicht verwöhnen durfte.

Früher hatte für Tanja 'reiten' nicht nur das Arbeiten mit dem Pferd bedeutet, sondern auch Verwöhnen und Schmusen. Letzteres sogar mehr, als das Reiten an sich. Bei einem Sportpferd war das scheinbar anders. Deshalb begnügte Tanja sich damit, Dompfaff über den Hals zu streichen. Sein tiefbraunes Fell schimmerte und fühlte sich weich an. Selbst im Stand sah man, wie die Muskeln unter seinem Fell spielten.

Sabine sprang vom Pferd und Markus zog den Steigbügelriemen zum Verstellen nach unter. "Dann lass mal abmessen, ob die Länge stimmt." Markus schob Tanja näher zu Dompfaff.

Richtig, Tanja erinnerte sich: Steigbügel unter die Achselhöhle und dann Finger bis zur Steigbügelaufhängung. Das gab das ungefähre Maß der benötigten Bügellänge. Sabine hatte offenbar viel längere Beine als Tanja. Markus schnallte die Riemen um zwei Löcher kürzer. Dann nahm er Sabine das Pferd ab.

"Binchen, könntest du mal bitte in der Sattelkammer nach einem geeigneten Reithelm schauen. Da liegen doch immer ein paar herum. Sicher ist sicher." Markus musterte Tanjas Kleidung mit kritischem Blick. "Naja, für heute geht es. Wir müss

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