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Alia (Band 5): Die Magier von Altra von M., C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2019
  • Verlag: Sternensand Verlag
eBook (ePUB)
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Alia (Band 5): Die Magier von Altra

Die Erfüllung von Alias Schicksal steht kurz bevor. Doch wenn sie glaubte, dass sie damit an ihrem Ziel angekommen ist, hat sie sich getäuscht. Der sich anbahnende Umbruch ruft in den Rängen der Magier von Altra nicht nur Ränkeschmiede, sondern auch uralte Allianzen auf den Plan. Ist Alia stark genug, um sich all dem entgegenzustellen? Und welche Opfer muss sie bringen, damit sich die Prophezeiung erfüllt? C. M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Schweiz. Sie studierte Psychologie und promovierte im Frühling 2013 in Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Seit Ende 2014 hat sie sich jedoch voll und ganz dem Schreiben gewidmet. Ihre Fantasy-Jugendromane (?Alia-Saga?, ?Greifen-Saga?) wurden bereits tausendfach verkauft, zudem schreibt sie erfolgreich Liebesromane. Im Herbst 2015 gründete sie mit ihrem Mann den Sternensand Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 540
    Erscheinungsdatum: 21.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783038960997
    Verlag: Sternensand Verlag
    Größe: 1342 kBytes
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Alia (Band 5): Die Magier von Altra

Kapitel 1 - Alia

Es ist bereits Abend, als die Lichter von Merita unter uns erscheinen. Mein Herz hämmert wie wild, während ich die Stadt zum ersten Mal erblicke. Sie ist mindestens so groß wie Lormir und Chakas zusammen und liegt direkt am Meer in einer Landzunge.

Hier also ist meine Mutter aufgewachsen. Das wäre meine Heimat geworden, hätten sie und mein Vater nicht vor Lesath fliehen müssen. Es ist ein eigenartiges Gefühl, das mich mit Wehmut und Trauer, aber auch mit Aufregung, Neugier und Freude erfüllt.

Endlich bin ich da, wo alles begonnen hat. Das hier ist das Ziel der langen Reise, die mich quer durch Altra führte. Wenn alles gut geht, werde ich vielleicht morgen schon meinem Großvater gegenüberstehen ... ein komischer Gedanke, der mich mit Angst erfüllt.

Werde ich wirklich bereit sein für das, was von mir erwartet wird? Denn ich fühle mich ganz und gar nicht so ...

Ein leichter Wind weht und es ist schwülwarm, obwohl die Sonne bereits untergegangen ist und die Sterne ihren Platz am Himmel eingenommen haben. Ein wenig erinnert es mich an das Klima in Chakas, auch wenn es dort trockener ist als hier und der Meereswind zumindest ein bisschen für Abkühlung sorgt. In Merita jedoch vermag er nicht, die Wärme des Tages zu verdrängen.

Als ich mit der Hand über meinen Unterarm fahre, ist die Haut nass von der Feuchtigkeit der Luft.

Rasch steige ich von Sonnenauge, nachdem dieser auf einer Klippe, etwa eine halbe Wegstunde östlich der Stadt, gelandet ist. Wir haben beschlossen, dass die Greife und Ksoras Tarnkatze Belua vor Merita auf uns warten sollen, jedoch nicht zu weit weg, sodass wir sie rufen können, falls wir in Schwierigkeiten sind.

Ohnehin wollten sich Maryo und Reyvan zunächst in der Gegend umsehen. Zaron wird sich in die Stadt begeben und versuchen, in Erfahrung zu bringen, ob Lesath bereits vorgewarnt wurde. Die beiden Elfen werden inzwischen den Strand und die Klippen absuchen, um nach einer geeigneten Stelle oder einem Geheimgang Ausschau zu halten, damit wir auf die Insel gelangen können, die schwarz gegen den Sternenhimmel auszumachen ist. Dort liegt der Zirkel von Merita, wo mein Großvater Lesath über das gesamte Land herrscht.

Ich schaudere, als ich den Blick über das Wasser zu den dunklen Umrissen schweifen lasse. Die Insel ist nicht groß, aber bietet genug Platz für die gewaltigen Mauern, mit denen die Elementzirkel von fremden Blicken abgeschirmt sind.

Maryo ist sich sicher, dass es einen unterirdischen Gang dorthin geben muss, der unter dem Meer zur Insel führt. Und ebendiesen Gang werden die beiden Elfen nun suchen, damit wir in den Zirkel gelangen können.

Ihre beiden Gestalten verschwinden lautlos zwischen den kantigen Felsen.

"Ich bin bald wieder hier", sagt Zaron, als er sich ebenfalls von mir verabschiedet. Er legt mir eine Hand an die Wange und streicht mit dem Daumen zärtlich darüber, während er mich ansieht. "Sorge dafür, dass die anderen in der Zwischenzeit keine Dummheiten anstellen. Wir dürfen nicht auffallen. Am besten sucht ihr euch zwischen den Felsen einen Unterschlupf. Ich werde euch schon finden."

Ich nicke, unfähig, ihm zu antworten. Angst kriecht in mir hoch wie jedes Mal, wenn er allein in eine Stadt aufbricht.

"Keine Sorge", murmelt er und neigt sich zu mir herunter, um mir einen Kuss auf die Lippen zu drücken. "Bis später."

Ich sehe ihm nach, wie er zur Hauptstraße geht, die einige Hundert Schritt von uns entfernt ist, und dann in der Dunkelheit Richtung Merita verschwindet.

"Komm, Sonnenschein." Ogrem tritt neben mich und berührt meinen Arm. "Wir suchen uns ein nettes Plätzchen zum Däumchendrehen."

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