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Natur aller Dinge Elfenstaub von Schelig, Bruno (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Natur aller Dinge

Die Reise einer Elfe aus dem magischen Land ihrer Herkunft in unsere Wirklichkeit. Dabei begegnet sie jede Menge Fragen, was mit der verlorenen Magie passiert ist. Wie nur konnten die Menschen ihr Herrlichstes einfach aufgeben, ja verleugnen? Für andere Ideale, die keine Zukunft haben? Letztendlich reist die Elfe mit der Auserwählten in das magische Land Avalon, wo sie eine mögliche Zukunft gezeigt bekommt und eine folgenschwere Entscheidung treffen muss. Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 137
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742717320
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 709 kBytes
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Natur aller Dinge

Clarisse (Kapitel 1)

Sie genoss es, den Wind ihren Flügeln zu spüren. Denn ebenso war das Erscheinen lassen der Flügel, verboten. Sie hatte es erst ein paar mal in jungen Jahren gemacht. Ihre Flügel waren das Heiligste der Elfe. Sie färbten sich im Ton ihrer inneren Stimmung und waren genau so verletzlich wie das Innere selbst. Kam Schaden an ihre Flügel, so zog es sich in die ganze Existenz. Verlor sie ihre Flügel, so verlor sie ihre Macht und unter Umständen sogar ihr Leben. Durch die Flügel aber, konnte sie wie mit Antennen, mit der Natur sprechen und ihre innere Macht in die äußere Welt entlassen. Sicher konnte sie auch so zaubern. Aber das führte nur zu kleinen Kunststückchen. Für die große Magie ihres Volkes brauchte sie ihre Flügel. Es gab auch andere Elfen. Welche ohne Flügel, dafür mit magischem Nebel. Andere, die nur im Wasser und wieder solche, die nur in der Luft leben konnten. So, wie die Natur ihre eigenen Regeln im jeweiligen Bereich hatte, ebenso viele Elfen gab es, die die Sprache eben Jener beherrschten. Sie selber gehörte einem Zwischenstamm an. Sowohl Wasser als auch Luft. Sie konnte sich in jedem Element bewegen.

Ja, sogar im Feuer.

Natürlich gab es nicht nur die guten Elfen. Es gab noch Blutelfen, die einem immer währenden Hunger und Durst versklavt waren. Dieses Volk hier und die Menschen würden innerhalb kürzester Zeit vernichtet sein. Es gab Nachtelfen, Dunkelelfen und Schwarzelfen. Wozu genau diese fähig waren, hatte Alvira nie erfahren und ehrlich gesagt, wollte sie es auch gar nicht.

Sie landete weit oben auf dem Gerüst einer Brücke. Aber dieser Begriff kam diesem Bauwerk nicht mal nahe. Dachte sie an Brücken, so erinnerte sie sich an die Bauwerke aus ihrer Heimat. In Kleinstarbeit geschnitztes Holz, mit Verzierungen verfeinert und als Torbogen der Herrlichkeit über dem Fluss angebracht. Nun, es war hinfällig. Denn Elfen brauchten keine Brücken. Sie waren eins mit der Natur und als solches konnten sie einfach über das Wasser schreiten. Brücken waren in ihrer Welt nur zur reinen Verzierung. Sah sie sich dagegen dieses Monster hier an, so wirkte es mächtig, kollosal und erdrückend. Riesige Stahlseile, ein Bogen aus rostendem Eisen und darunter der Steg aus kaltem Beton. Brücke war eben nicht gleich Brücke, wie es sich offensichtlich zeigte. Überhaupt schien es, als seien ihre Begriffe und die dieser Welt, vom Ursprung gleich, aber dann verschieden weiter entwickelt worden.

Woher sie die Begriffe dieser Welt bekam?

Die Dinge, die Menschen als leblos betrachteten, sprachen zu ihr. Der Stein, das Beton, all das war Masse, die nach Außen Tod und erstarrt aussah. Im Innern aber die Essenz der Existenz besaß. Verwandelt, der Natur Form an Stein, Sand und Wasser entrückt, aber innerlich vom gleichen Feuer, gleicher Magie, wie vom Ursprung einst selbst. Sie war fähig in genau dieses Innere zu lauschen. Die Wahrheit zu erfahren, die mit einfachem Blick nicht mehr offensichtlich war. Genau diese Überlegung führte sie zu einem ersten Konflikt, der ihre Welt von dieser Unterschied. Das Problem mit den Begriffen. Brücke, vom Aussehen unterschiedlich, vom Zweck ähnlich. Genau so verhielt es sich mit dem Begriff ihres Volkes. Elfen, so nannten die Menschen sie. Vor Jahrzehnten waren es Elben, aber vom Ursprung her Alb und Alben. Die wenigsten Menschen kannten die ersten Begriffe. Sie sprachen noch von Albträumen, aber war dies alleine die letzte Spur, die die Elfen in dieser Welt hinterlassen hatten. Natürlich, nur der Fehl eines Stammes des Volkes der Elfen von damals, der in dieser Welt übrig blieb. Das Gute aber von damals, daran erinnerte sich keine Menschenseele mehr.

War das das Problem dieser Welt?

Das Vergessen an sich?

Der verschollene Ursprung, versunkenes Wissen, das die Menschen einst besaßen?

Si

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