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[sub]optimal von Lelis, A. C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.10.2013
  • Verlag: Cursed Verlag
eBook (ePUB)
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[sub]optimal

Pleite und ohne Aussicht auf ein festes Engagement schlägt sich Tänzer Boris mit Nebenjobs durch und auch sein Liebesleben läuft alles andere als rund. Als er sich notgedrungen als Fitnesstrainer in einem Kraftstudio bewirbt, ahnt er noch nicht, dass sein Leben bald völlig auf den Kopf gestellt wird. Denn er hat nicht nur Probleme mit dem viel zu dominanten Studiobesitzer Kai, sondern auch eine Vergangenheit, die ihn unverhofft einzuholen droht... Buch 2 der "[kinky] pleasures"-Reihe

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 28.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958235274
    Verlag: Cursed Verlag
    Größe: 2369 kBytes
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[sub]optimal

[Kapitel 1]

Nicht Fitnessstudio. Auf dem Schild über der Tür steht tatsächlich Kraftstudio . Irritiert werfe ich einen letzten kritischen Blick auf den Post-it -Zettel, den Julian mir in die Hand gedrückt hat. Seine Sauklaue ist nicht gerade leserlich... Aber nein, ich bin ziemlich sicher, dass er diese Adresse gemeint hat.

Was er sich dabei gedacht hat, mir ausgerechnet hier einen Job vermitteln zu wollen, kann ich mir jedoch nicht erklären. Manchmal misstraue ich seinen Deutschkenntnissen. Dass in einem Kraftstudio Bedarf an Aerobic und Konditionstraining besteht, bezweifle ich stark. Kraft steht hier im Vordergrund. Muskelaufbau. Nicht Fitness. Kraft!

Seufzend gebe ich mir einen Ruck und trete ein. "Hey", grüße ich die Frau am Empfangstresen. "Ich habe einen Termin mit..." Ich gucke auf meinen Zettel. "Kai..." Kein Nachname. Typisch Julian.

"Neuanmeldung?", erkundigt sich die große Blondine, deren Schultern ebenso breit sind wie meine. Sie ist in ihren frühen Vierzigern, würde ich sagen. Erst auf den zweiten Blick bemerke ich ihren Adamsapfel.

"Ähm, nein..." Ich versuche es mit einem Lächeln. "Eigentlich habe ich eine Art Vorstellungsgespräch für einen Job."

"Dann bist du Boris?", erkundigt sie sich überrascht.

"Ja, genau." Keine Ahnung, was sie erwartet hat, mich jedenfalls nicht. Vielleicht eher jemanden wie Julian. Ich bin einen Tick zu groß für das Stereotyp eines Tänzers. Eigentlich nur ein bisschen über dem Durchschnitt der Normalbevölkerung, aber alles über eins fünfundachtzig sticht eben heraus.

"Okay, ich sehe mal nach, ob ich ihn auftreiben kann", sagt sie und tippelt auf High Heels an mir vorbei. "Warte eine Sekunde."

Als sie aus meinem Sichtfeld verschwunden ist, sehe ich mich zum ersten Mal um. Hier im Eingangsbereich führen mit Männlein und Weiblein gekennzeichnete Türen zu den jeweiligen Umkleidekabinen.

Daneben befindet sich eine Glastür, die in den Trainingsraum mit den Geräten führt. Blondie ist die Treppe ins Obergeschoss hochgegangen, also gehört das wahrscheinlich auch noch zum Studio. Außerdem gibt es noch eine Treppe, die in den Keller zu führen scheint. Zur Sauna, wie auf einem Schild vermerkt steht. Cool.

Nach einer Weile höre ich wieder Schritte auf der Treppe. Diesmal nicht nur High Heels. Die anderen sind deutlich schwerer und männlich. Keine Ahnung, ob sich Schritte männlich anhören können - diese tun es jedenfalls. Als Erstes sehe ich große Sportschuhe, dann Beine, lange, muskulöse Beine, schlanke Hüften und - heilige Scheiße - breite Schultern. Der Typ ist riesig. Ich schlucke. Gott, ist der Typ riesig. Neben ihm wirkt die Blonde vom Empfang sogar ultrafeminin.

"Hallo, Boris", grüßt mich seine tiefe Bassstimme. "Ich bin Kai."

"Hi", grüße ich lächelnd zurück und reiche ihm die Hand. "Freut mich."

"Mich auch." Er ist nicht ganz so ein Muskelprotz, wie ich befürchtet habe. Ich meine, er hat definitiv viel Muskelmasse, aber es wirkt noch stimmig. Er ist eben groß. Zwei Meter. Mindestens. Fuck. Eindeutig zu groß für meinen Geschmack. Mir wird ein bisschen mulmig.

"Kommst du mit rauf, dann können wir uns kennen lernen", schlägt er pragmatisch vor. "Ich erzähl dir etwas übers Studio und wie wir hier arbeiten und du kannst mir etwas über dich erzählen."

"Klar, gern." Ich folge ihm die Treppe hinauf. Hier oben gibt es eine Bar mit einigen Sitzgelegenheiten. Wirkt ziemlich gemütlich. Doch Kai beachtet die bequemen Sessel nicht. Stattdessen gehen wir in ein Tanzstudio mit einer komplett verspiegelten Wand. Oh, okay, vielleicht doch nicht nur Kraft, sondern auch ein

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