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Überraschung, Darling! von Bond, Stephanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Überraschung, Darling!

Kenzie hat es geahnt: Für sie als City-Girl ist das Leben auf dem Lande nicht das Richtige! Doch während sie an der Seite des Tierarztes Sam Long von einer kleinen Katastrophe in die nächste stolpert, verliebt sie sich jeden Tag mehr ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 18.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733767686
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 587 kBytes
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Überraschung, Darling!

1. KAPITEL

"Ich bin gegen Männer allergisch", verkündete ich meinen Freundinnen, während ich genüsslich meinen Salat verspeiste.

Da sie meine teilweise obskuren Äußerungen gewohnt waren, kauten sie unverdrossen weiter. Der Reihe nach sah ich sie an, um festzustellen, wer zuerst kapitulierte. Mein Blick fiel auf Denise, die die Augen verdrehte. Bei Denise konnte ich damit rechnen, dass sie meine Bemerkungen aufgriff, wenn auch nur widerwillig.

"Okay, Kenzie, du hast es geschafft. Wie zeigt sich deine Allergie?"

"Wenn ich Männern begegne, bekomme ich Ausschlag."

Jackie schüttelte den Kopf. "Du bist ein hoffnungsloser Fall. Du bist allergisch gegen Federn, Schimmelpilze, Pollen, Milchprodukte, Gummi und jetzt noch gegen Männer?"

"Vergiss die Haustiere nicht."

Nun zeigte Jackie mit der Gabel auf mich. "Kenzie Mansfield, du bist hypochondrisch veranlagt."

Damit lag sie gar nicht so falsch. Meine Ausgabe von Krankheit und Diagnose war so zerlesen wie bei anderen das Kamasutra. Ich hatte schon geglaubt, eine vergrößerte Milz, das Tourette-Syndrom oder einen Gehirntumor zu haben. Obwohl sich durch intensive Untersuchungen gezeigt hatte, dass ich nicht an diesen Krankheiten litt, waren meine zahlreichen Allergien dokumentiert.

"Wenn ich ein Hypochonder bin, dann leidest du an Wahnvorstellungen, Jackie. Wer sucht einen Mann schon nach seinen Schuhen aus?"

Jetzt wurde Jackie wütend. "Bei mir hat es funktioniert. Ted und ich sind seit zwei Monaten zusammen. Außerdem haben Cindy und Denise meine Schuhtheorie ausprobiert und auch Männer kennen gelernt."

Die anderen nickten. Ich biss mir auf die Unterlippe. Während ich schwer für die Zeitschrift Personality schuftete, hatte ich viel Spaß mit meinen Freundinnen verpasst. Alle waren mit Männern zusammen, die gute Schuhe trugen. Ich hatte keinen Freund und bekam langsam einen Juckreiz, den ich auf den Kontakt zu unserem italienischen Kellner zurückführte.

Jackie schaute mich kritisch an. "Außerdem habe ich nie behauptet, dass meine Theorie auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht. Ganz anders als bei deiner komischen Allergiegeschichte."

"Aber die allergische Reaktion findet tatsächlich statt", insistierte ich. "Statt von männlichen Pheromonen angezogen zu werden, spielt mein Körper verrückt. Meine Nebenhöhlen sind verstopft, und meine Haut wird fleckig. Das sind klassische Symptome einer Allergie."

"Hast du die Allergie entwickelt, bevor oder nachdem James dich fallen gelassen hatte?" wollte Jackie unbeeindruckt wissen.

"Ich habe mit James Schluss gemacht, und heute glaube ich, dass meine zunehmende Abneigung gegen ihn der Beginn meiner Allergie gegen Männer war. "

Jackie zog eine Braue hoch. "Wenn du mich fragst, war deine wachsende Abneigung gegen James der Moment, an dem du deinen Verstand wieder eingeschaltet hast."

"Das natürlich auch", räumte ich ein. "Aber zum Schluss konnte ich seinen Geruch nicht mehr ertragen." Ich rümpfte die Nase. "Jedes Mal, wenn er sich mir näherte, wurden mein Hals und meine Brust fleckig."

"Reagierst du auch auf Arbeitskollegen allergisch?" erkundigte sich Denise.

"Nein, aber meine Kollegen sind fast alle schwul. Sicher wirken ihre Pheromone bei mir nicht." Ich zog ein Notizbuch aus der Tasche und blätterte es durch. "In den letzten beiden Wochen habe ich über meine Reaktion auf Männer Buch geführt. Bei Machos waren die Symptome am stärksten."

Unser attraktiver Kellner erschien wieder, um Brot zu bringen. Er zwinkerte mir zu, und sofort musste ich mich kratzen. Schnell eilte er davon.

"Seht ihr?" rief ich und zeigte die nun gerötete Unterseite meiner Arme.

Meine Freundinnen schienen immer noch zu zweifeln.

"Also habe ich richtig verstanden, dass du gegen große, starke Männer allergisch bist?" fasste Jackie zusammen.

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