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Überraschung in der Hochzeitsnacht Mylady Royal Bd. 52 von BURROWS, ANNIE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Überraschung in der Hochzeitsnacht

Paris, Anfang des 19. Jahrhunderts: Wie kann die bezaubernde Heloise nur der Heirat mit einem grausamen französischen General entkommen? Spontan bittet sie in ihrer Not den attraktiven Engländer Charles Fawley, Earl of Walton, sie zu heiraten. Eine Vernunftehe, die ihr Leben rettet - und seine Ehre, wurde er doch gerade von ihrer Schwester verschmäht. Doch schon in der Hochzeitsnacht scheint ihr Plan zu scheitern: Jäh wird Heloise von ungeahnt leidenschaftlichen Gefühlen für ihren frisch angetrauten Ehemann überrascht. Aber wird sie jemals in Charles' Armen die heiß ersehnte Erfüllung finden? Schließlich war von Liebe nie Rede ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862953882
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Mylady Royal Bd.52
    Größe: 500 kBytes
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Überraschung in der Hochzeitsnacht

2. KAPITEL

Charles erschrak, als Conningsby über die Fensterbank kletterte, nachdem Heloise den Raum verlassen hatte.

"Wenn ich doch nur gewusst hätte, dass dieser Raum oberhalb der Straße liegt und ich gezwungen sein würde, das ganze Gespräch abzuwarten, anstatt wie geplant durch den Garten zu entfliehen ..."

"Und sicher haben die Vorhänge Sie nicht daran gehindert, jedes Wort zu verstehen, oder?" Charles seufzte. "Ich nehme an, Sie wissen die Vertraulichkeit dieser Unterredung richtig einzuschätzen?"

"Ich arbeite im diplomatischen Dienst!", brachte Conningsby dem Earl in Erinnerung. "Außerdem würde kein halbwegs vernünftiger Mann ein einziges Wort dieses absurden Vorschlags wiederholen!"

Obwohl Charles das Anliegen von Heloise selbst als abwegig empfand, sträubte er sich dagegen, dass ein Außenstehender darüber in dieser Weise urteilte. "Ich denke, es war ausgesprochen mutig von ihr, hierherzukommen, um ihrer Familie zu helfen."

"Natürlich, Mylord, wenn Sie meinen", stimmte Conningsby zögerlich zu.

"Außerdem dulde ich nicht, dass jemand meine Verlobte verunglimpft", fügte der Earl mit Entschiedenheit hinzu.

"Sie werden doch nicht ernsthaft auf diesen skandalösen Vorschlag eingehen?", fragte Conningsby und schnappte nach Luft.

Charles betrachtete eingängig seine Fingerkuppen.

"Sie werden wohl kaum bestreiten, dass diese Lösung eine Menge Vorteile besitzt."

"Nun", erwiderte Conningsby, der abgeneigt war, sich mit einem Mann von Lord Waltons Rang anzulegen, "die Kleine ist zweifellos bezaubernd und ziemlich amüsant. Überdies besitzt sie ein außerordentliches Schauspieltalent, sodass es mir selbst fast die Sprache verschlug. Ich musste mir die Hand auf den Mund pressen, um nicht laut loszulachen, als sie sich bemühte, Ihre Sprechweise zu imitieren!"

Der Earl starrte ihn an. Bezaubernd? Bis zu diesem Morgen hatte er sie kaum wahrgenommen. Wie ein winziger Zaunkönig hatte sie sich stets im Hintergrund gehalten. Und selbst dann, wenn er sie eines Blickes gewürdigt hatte, gab es wenig Bemerkenswertes. Sie hatte eine Stupsnase und schmale Lippen sowie ein etwas spitzes Kinn. Ihr Haar war schwarz, und es gab keine einzige Locke, die Aufmerksamkeit erregte. Ihre Augen allerdings ...

Zuvor hatte sie stets zu Boden geschaut, wenn er in ihre Richtung geblickt hatte. Doch heute hatte er ein enormes Temperament in ihren Pupillen aufblitzen sehen.

"Was sie ist oder nicht ist, ist völlig unerheblich", erklärte er kühl. "Sie zur Frau zu nehmen scheint mir eine geeignete Kampfansage an Du Mauriac."

Conningsby lächelte beunruhigt. "Sind Sie sicher, dass Sie in der Lage sind, eine Frau zu heiraten, nur damit ein anderer sie nicht bekommt?"

"Sie erwartet keine besondere Zuneigung. Sie würde sogar Schläge über sich ergehen lassen, wie Sie bestimmt vernommen haben. Sie will sich lediglich aus ihrer misslichen Lage befreien. Meinen Sie nicht, dass ich ihr dabei entgegenkommen sollte?"

"Nun, ich ..." Conningsby fuhr sich mit den Fingern unter den Halskragen.

"Mal ganz ehrlich, ich kann doch nicht einfach zusehen, wie ihr Vater sie mit diesem Schlächter verheiratet, oder? Dieses Schicksal hat sie gewiss nicht verdient."

Nein, bestimmt nicht, dachte Conningsby, aber einen Mann zu heiraten, der nur danach trachtet, Rache an ihrem Verehrer zu üben, und überhaupt nichts für sie empfindet, ist auf längere Sicht keine viel bessere Lösung.

Heloise nahm den Kohlestift und beugte den Kopf über ihren Zeichenblock. Sie versuchte, sich ganz auf ihre Tätigkeit zu konzentrieren, damit das Gejammer ihrer Mutter in den Hintergrund trat. Sie hatte nichts erreicht. Sie hatte sich umsonst auf die Straße gewagt, die Beleidigungen der Soldaten und den Spott des Earls ertragen. Wie habe ich nur hoffen können, ihn zu überzeugen? Wütend machte sie einige Striche über die ganze Seite. Sie hatte auf eine

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