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100 Secrets - Illusion von Adrian, Lara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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100 Secrets - Illusion

Es ist sein Spiel, doch sie ändert die Regeln... Der gefeierte Künstler Jared Rush besitzt einige der angesagtesten Nachtclubs in New York - und er hat eine Rechnung offen mit dem Sohn des Mannes, der seinen Vater in den Ruin getrieben hat. Jareds Plan: Seinem Gegenspieler beim Pokern so viel Geld aus der Tasche zu ziehen, dass er seine Schulden nicht begleichen kann. Doch der wahre Preis ist dessen Freundin, die ihm für eines seiner berühmten erotischen Gemälde Modell stehen soll. Jared ist es gewohnt, die Kontrolle zu haben und das tiefste Innere seiner Modelle zu zeigen. Doch bald schon stellt er fest, dass es Melanie ist, die auf den Grund seiner verwundeten Seele blickt und sein Herz nicht mehr loslässt ... 'Wunderbar romantisch und heiß zugleich.' Feeling Fictional Band 5 der 100-Reihe von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Lara Adrian

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Florida. Neben ihrer äußerst erfolgreichen Vampirserie MIDNIGHT BREED hat sie mit der 100-Serie auch im Bereich Contemporary Romance eine begeisterte Leserschaft gewonnen. Weitere Informationen unter: www.laraadrian.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 346
    Erscheinungsdatum: 27.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736314245
    Verlag: LYX
    Serie: Lyx Taschenbuch 5
    Originaltitel: Play My Game
    Größe: 2042 kBytes
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100 Secrets - Illusion

2

Zwei Wochen später ...

Melanie

Das Armband aus hellblauen Edelsteinen, das mein Handgelenk umschließt, funkelt im sanften Schein der Restaurantbeleuchtung. Ich kann nicht aufhören, abwechselnd bewundernde Blicke auf das unerwartete Geschenk zu werfen und mit einem strahlenden Lächeln den Mann anzusehen, der es mir soeben, während des Essens im GC - einem der besten Restaurants in ganz Manhattan -, überreicht hat.

»Es steht dir fantastisch«, sagt Daniel, während der Kellner die Dessertteller abräumt. »Ich habe es zufällig entdeckt, als ich letztens in Las Vegas war, und wusste, dass ich es für dich kaufen musste. Die Turmaline haben die gleiche Farbe wie deine Augen.«

Ich senke den Blick, und mein Lächeln wird etwas schmaler. Meine Augenfarbe wechselt und ist häufiger grau als blau. Es ist dumm von mir, auch nur ansatzweise darüber enttäuscht zu sein, dass er das nicht weiß.

Daniel Hathaway und ich sind erst seit drei Monaten zusammen. Ich kann nicht erwarten, dass er sich in der kurzen Zeit bereits jede Einzelheit bezüglich meiner Person eingeprägt hat. Schließlich ist er ein viel beschäftigter, fähiger Mann mit einem anspruchsvollen Beruf. Seine Arbeit als Architekt nimmt viel Aufmerksamkeit und Zeit in Anspruch.

Das war mir gleich von Anfang an klar, als wir begannen, uns miteinander zu verabreden. Tatsächlich war sogar Daniels beruflicher Tatendrang eine der Eigenschaften, die ich ganz besonders an ihm bewunderte, als wir uns kennenlernten - sein Tatendrang und seine Freundlichkeit.

Er ist ein guter Mann, und in den fünfundzwanzig Jahren meines Lebens habe ich nur wenige von dieser Sorte gesehen.

Manchmal frage ich mich, ob er nur ein Traum ist, den ich heraufbeschworen habe - ein Wunsch, den ich nie gewagt habe laut auszusprechen. Ich strecke den Arm über den Tisch und schiebe meine Hand in seine. »Das Armband ist wunderschön. Der ganze Abend ist wunderschön.«

»Das sollte er auch sein, denn wir haben ja was zu feiern«, erinnert er mich. Er streicht mir eine Locke meines offenen rotbraunen Haars hinters Ohr, und ein Lächeln erhellt sein gut aussehendes Gesicht. »Die Geschäfte sind noch nie besser gelaufen. Wenn das so weitergeht, könnte ich noch vor Ende des Jahres Partner in der Firma werden. Du bist mein Glücksbringer, Mel.«

Er lässt meine Hand los, um das exquisite Essen zu bezahlen und den dreihundert Dollar teuren Wein, den er bestellt hat, obwohl ich ihm noch einmal gesagt hatte, dass ich nichts trinken würde. Ich habe mir noch nie viel aus Alkohol gemacht. Angesichts meiner Familiengeschichte muss man das wohl als ein kleines Wunder ansehen.

Seit ich seit letztem Jahr wieder zur Uni gehe, um meinen Master in Betriebswirtschaftslehre zu machen, ist Kaffee das Stärkste, was ich zu mir nehme. Aber den werde ich noch nicht einmal heute Abend trinken, denn ich bin mitten in einem Zusatzkurs und schreibe darin morgen früh eine Prüfung. Da kann ich es überhaupt nicht brauchen, wegen einer Überdosis Koffein die halbe Nacht wach zu liegen.

»Wollen wir los, meine Schöne?« Als ich nicke, erhebt sich Daniel, um mir beim Aufstehen behilflich zu sein.

Er legt seine Hand in Taillenhöhe auf meinen Rücken und führt mich durch das voll besetzte Restaurant. Auf dem Weg nach draußen werden wir von Gavin Castille, dem gut aussehenden australischen Koch und Besitzer dieses beliebten Restaurants angehalten. Er plaudert kurz mit uns und erkundigt sich, ob uns das Essen geschmeckt habe. Mit seinem Charme und seiner offenen Art gewinnt Daniel immer sofort alle Herzen für sich. Auf jeden Fall war das seine Wirkung auf mich, als wir uns bei meinem Lieblingsimbiss in der Nähe der Uni kennenlernten, weil man unsere Bestellungen vertauscht hatte.

Ein Angestellter des Restaurants fährt mit Daniels Jaguar vor, und kurz darauf reihen wir uns in den lebhaften D

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