text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

1001 Nacht - und die Liebe erwacht Julia Band 1962 von STEPHENS, SUSAN (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

1001 Nacht - und die Liebe erwacht

Was für eine bildschöne, temperamentvolle Frau! Scheich Ra'id al Maktabi ist fasziniert von der mysteriösen Fremden, die plötzlich an Bord seiner luxuriösen Hochseejacht auftaucht. Aber ist sie wirklich von Piraten überfallen worden, wie sie ihm gegenüber behauptet? Heißes Verlangen durchflutet Ra'id. Noch nie zuvor hat er sich zu einer Frau so sehr hingezogen gefühlt. Und obwohl er immer deutlicher spürt, dass die sexy Unbekannte etwas vor ihm verbirgt, verführt er sie unter dem Sternenhimmel zu einer leidenschaftlichen Liebesnacht - mit Folgen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863496609
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1962
    Größe: 421 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

1001 Nacht - und die Liebe erwacht

2. KAPITEL

"Sie dürfen sich nie wieder einer solchen Gefahr aussetzen." Eindringlich schaute er dem Mädchen in die Augen.

Überrascht erwiderte sie seinen Blick. "Wir sind von Piraten überfallen worden. Ich bin ins Wasser gesprungen und um mein Leben geschwommen. Was blieb mir denn anderes übrig?"

In keinem Fall durfte das Mädchen auf die Schnapsidee kommen, auch von seiner Jacht zu fliehen. Wäre die Sicht besser vorhin gewesen, hätten seine Scharfschützen, die die Jacht aus der Luft beobachteten, sie beim Entern erschossen.

Hatte ihn jemals jemand so herausfordernd angeschaut? Er konnte sich nicht erinnern. Normalerweise verbeugten sich die Menschen ehrfürchtig vor ihm. Diese Begegnung war eine willkommene Abwechslung. Das durfte er sich jedoch nicht anmerken lassen. Die Sicherheit des Mädchens stand auf dem Spiel. Es war wichtig, dass die Nixe verstand, in welcher Gefahr sie schwebte, sollte sie einen zweiten Fluchtversuch riskieren. "Erzählen Sie mir genau, was passiert ist!"

Entschlossen riss sie sich zusammen und gehorchte. Je länger er ihr zuhörte, desto größere Bewunderung empfand er für sie.

Hoffentlich ist ihr diese Erfahrung eine Lehre, dachte er am Ende. "Offenbar finden Sie das alles ganz romantisch", bemerkte er, als sie Luft holte. "In Wirklichkeit ist dieser Teil des Golfs aber kein Ferienparadies. Sie können von Glück sagen, dass Sie mit einigen Kratzern davongekommen sind."

Zu seiner Erleichterung sahen die Verletzungen schlimmer aus, als sie tatsächlich waren. Beim Desinfizieren mit Jod hatte die schöne Nixe kaum mit der Wimper gezuckt. Auch das war bemerkenswert. Sie hatte wunderschöne lange Beine und einen hellen Teint. Lange konnte sie sich noch nicht in der Golfregion aufhalten. "Was hat Sie dazu bewogen, in diese Region zu kommen? Wollen Sie sich vor dem Studium den Wind um die Nase wehen lassen?"

"Kann schon sein."

Offensichtlich befürchtete sie, bei etwas Verbotenem ertappt zu werden. Bevor er nachhaken konnte, stellte sie eine Gegenfrage. "Und was hat Sie hierher verschlagen?"

Man stellte ihm keine Fragen! Doch das konnte sie natürlich nicht wissen. Er war schließlich inkognito hier. Also zuckte er nur nonchalant die Schultern und antwortete: "Der Sturm."

So einfach war das. Beim Segeln vergaß er, dass er Herrscher über ein Volk war. Auf dem Meer gewann er seine Menschlichkeit zurück. Hier konnte er ganz er selbst sein. Und das kam seinen Untertanen zugute. "Was sagten Sie, wohin Sie unterwegs waren?", fragte er.

"Ich habe gar nichts gesagt. Aber mein Ziel ist Sinnebar", erklärte sie widerstrebend, als er ihr unnachgiebig in die Augen sah.

Sie verheimlicht mir etwas! Diese Erkenntnis durchzuckte ihn, als sie unsicher den Blick abwandte.

"Müssen wir das unbedingt jetzt besprechen?" Jetzt spielte sie ihm die Erschöpfte vor.

"Ja. Oder wollen Sie, dass die Piraten entkommen?"

"Nein, natürlich nicht!" Sie sah wieder auf.

"Gut, dann erzählen Sie mir, wo genau der Überfall stattgefunden hat. Kennen Sie die Koordinaten?" Ungeduldig wartete er auf die Antwort.

"Leider nicht."

Offensichtlich ärgerte es sie, dass sie ihm die gewünschte Antwort nicht geben konnte.

Anhand ihres Berichts reimte er sich zusammen, dass die Piraten es im Schutz des dichten Nebels auf ein Boot ohne Radar und Alarmanlage abgesehen hatten. "Dann haben Sie das Boot also nicht selbst gesteuert, als der Überfall passierte?", fragte er ungeduldig.

"Nein."

Müde barg sie den Kopf auf den Knien. Doch solange die Verbrecher noch auf freiem Fuß waren, durfte er kein Mitleid mit ihr haben. "Sehen Sie mich an!", befahl er unwirsch.

Sie gehorchte sofort. Ihr Blick verriet, dass sie überlegte, ob sie vom Regen in die Traufe gekommen war. Jetzt tat sie ihm doch leid. In der ausgefransten Shorts, dem verblichenen Top und dem am Gürtel befestigten Messer musste er ja e

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen