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A Million Ways to Die in the West Roman von MacFarlane, Seth (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2014
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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A Million Ways to Die in the West

Ein todkomischer Western von dem Typ, der uns Family Guy, American Dad und Ted gebracht hat.

Albert Stark ist ein vorwitziger Feigling, der den Wilden Westen aus tiefstem Herzen hasst. Aber es gibt Dinge, die das Leben in 'Old Stump' erträglicher machen: seine Schafe, seine Freundin Louise, die noch alle ihre Zähne hat, und Edward, sein loyaler, wenn auch einfältiger Freund. Als Albert das Duell mit dem Halunken Charlie Blanche verweigert, gibt ihm Louise entnervt den Laufpass. In seiner Verzweiflung offenbart er sich der mysteriösen Schönheit Anne, die ihre eigenen Probleme hat. Ihr verhasster Mann, ein berüchtigter Revolverheld, ist mit seiner Bande auf dem Weg nach Old Stump. Und Albert, so ihr Plan, soll ihn aufhalten ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 207
    Erscheinungsdatum: 02.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838757513
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: A Million Ways to Die in the West
    Größe: 1437kBytes
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A Million Ways to Die in the West

Ihr Männer, die ihr Liebe sucht,

Braucht nicht zu verzweifeln.

Ich verrate euch, wir ihr

das Herz einer Schönen gewinnt:

Vielleicht seht ihr nicht gut aus

oder seid nicht aufgeputzt,

doch ihr kriegt jede Frau

als Mann mit Bart!

Ein Bart! Ein Bart!

Ein Mann mit Bart!

Vielleicht seid ihr Memmen,

ohne jeden Stolz,

aber man muss kein Held sein,

um einer Frau zu gefallen.

Ist euer Name nicht groß

und das Geld stets zu knapp,

kriegt ihr doch jede Frau

als Mann mit Bart!

Ein Bart! Ein Bart!

Ein Mann mit Bart!

Vielleicht seid ihr fett

oder hässlich und klein,

Frauen meiden euch,

und ihr gebt fast schon auf.

Doch hört meinen Rat:

Ihr kriegt jede Frau

und verdreht ihr den Kopf

als Mann mit Bart!

Ein Bart! Ein Bart!

Ein Mann mit Bart!

Ein Bart! Ein Bart!

Langer Bart! Breiter Bart!

Mein Bart! Dein Bart!

Oh, ich liebe den Bart!

Ein Bart! Ein Bart!

Ein Mann mit Bart!

"Mir gefällt's hier nicht", sagte Albert.

Anna flüsterte ihm ins Ohr: "Was hältst du davon, wenn ich eine Flasche Whisky klaue und wir uns verdünnisieren?"

Albert entspannte sich und sagte: "Wunderbare Idee! Beeil dich"

Anna grinste und bahnte sich einen Weg durch die Tanzenden zur Bar. "Dein Hosenstall steht offen", sagte sie zum Barkeeper. Als der erschrocken an sich heruntersah, nahm sie schnell eine Flasche und zwei Gläser vom Tresen. Als er wieder aufsah, war sie bereits in der Menge verschwunden. Während der ganzen Aktion war sie nicht einmal stehen geblieben.

Statt zu Albert zurückzukehren, ging sie zu einem leeren Tisch in einer Ecke der Scheune. Dort stellte sie die Gläser ab und sah sich verstohlen um. Als klar war, dass niemand sie beobachtete, holte sie ein Papiertütchen aus dem Ärmel und schüttete den Inhalt, ein feines weißes Pulver, in eins der Gläser. Dann warf sie das Tütchen fort und sah sich suchend um. Foy und Louise saßen fünf Tische entfernt. Anna holte zum Coup aus.

"Hi", sagte sie und ging auf die beiden zu.

Foy schaute auf und machte keinen Hehl aus seinem Missfallen, als er sie entdeckte.

"Ich wollte euch nur sagen, dass es aus ist mit Albert und mir", sagte Anna. "Und euch für morgen viel Glück wünschen."

"Danke." Foy grinste süffisant.

"Ehrlich", sagte Anna. "Es muss wirklich nicht schön für dich gewesen sein, von einer Frau im Schießen geschlagen zu werden."

Foy lehnte sich zurück und verschränkte die Arme. "Meine Freundin und ich möchten uns heute Abend amüsieren. Wenn du also nichts dagegen hast, würde ich dich bitten, uns allein zu lassen."

Ungerührt fuhr Anna fort: "Aber eine richtige Schande wäre es erst, wenn ich dich unter den Tisch trinken könnte."

Im ersten Moment grinste Foy gelangweilt, aber dann sah Anna, dass seine Eitelkeit die Oberhand gewann. "Das dürfte dir kaum gelingen", sagte er.

Anna grinste schelmisch und hielt Flasche und Gläser hoch, wobei sie das weiße Pulver in einem der Gläser geschickt mit der Hand verdeckte. Ohne ein Wort goss sie beide Gläser zu zwei Dritteln voll und reichte Foy das präparierte. Dann prostete sie ihm zu und sagte: "Zehn Cent für

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