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Aber bitte mit Liebe Roman von Bate, Dana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.03.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Aber bitte mit Liebe

Romantisch und humorvoll

Hannah Sugarmans Leben scheint perfekt: ein ehrgeiziger Freund, ein toller Job, ein schickes Apartment. Dabei möchte sie eigentlich nur eines: Kochen. Als ihre Beziehung scheitert, sieht sie die Chance, endlich ihren Traum zu verwirklichen. Hannah gründet in der Wohnung ihres attraktiven neuen Vermieters Blake einen - nicht ganz legalen - Supperclub. Ihre köstlichen Gerichte werden bald zum Stadtgespräch! Allerdings hat sie "vergessen", Blake von ihrem kleinen Unternehmen zu erzählen. Und als die ganze Sache aufzufliegen droht, entdeckt Hannah auch noch, dass sie mehr für Blake empfindet ... viel mehr.

Dana Bate ist eine amerikanische Schriftstellerin und ehemalige Reporterin. Sie studierte Molekularbiophysik und -biochemie in Yale, machte aber ihren Master schließlich in Journalistik an der berühmten Medill School of Journalism, wo sie eine Auszeichnung für ihre hervorragenden Leistungen bekam. Dana Bate lebt in der Nähe von Philadelphia. Aber bitte mit Liebe ist ihr erster Roman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 17.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641109936
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: The Girls' Guide to Love and Supper Clubs
    Größe: 607 kBytes
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Aber bitte mit Liebe

Kapitel 2

Seien wir ehrlich: Die Prescotts wären sowieso irgendwann dahintergekommen. Das Einzige, was ich getan habe, war, diesen Prozess zu beschleunigen.

Und wirklich, bei all dem Champagner und Wein in Kombination mit der Aussicht auf Zuckerguss und karamellisierte Nüsse konnte ich fast nichts dafür. Ich war abgelenkt. Wer hat unter dem Einfluss von Zucker und Alkohol nicht auch schon mal schlechte Entscheidungen getroffen? Außerdem hat Adam sich den Großteil des Abends aufgeführt wie ein Idiot. Ich bin wohl kaum diejenige, der man im Nachhinein die Schuld in die kunstledernen Schuhe schieben kann!

Aber etwas sagt mir, dass keine dieser Ausreden bei meinem Freund ziehen wird, der mich seitdem wie Luft behandelt. Während er auf die Dumbarton Bridge zurast, wird mir plötzlich bewusst, wie wenig er gesprochen hat, seit wir uns von seinen Eltern verabschiedet haben. Die Klimaanlage in Adams Lexus bläst aus den Lüftungsschlitzen und senkt die Innentemperatur, sodass wir uns wie in einer kühlen, hermetisch versiegelten Blase durch die dicke stickige Sommerluft bewegen. Selbst abends um halb zehn hat der Himmel über Washington noch einen schwachen violetten Schimmer, der die Nacht verhüllt wie ein traumähnlicher Schleier. Altmodische Laternen säumen die Straße, umgeben von blühendem Springkraut und von Laubbäumen variierender Größen. Die Dachspitzen der Altbauten von Dupont Circle zeichnen sich am Horizont ab.

Als wir uns der Brücke nähern, umfasst Adam das Lenkrad mit beiden Händen und drückt das Gaspedal durch. Er fährt dicht auf einen weißen Prius auf, der sich an die Höchstgeschwindigkeit hält, und klebt dem Vordermann bis zum Ende der Brücke an der Stoßstange. Als die Gegenspur frei wird, zieht Adam den Lexus über den gelben Doppelstreifen, überholt den Prius und fädelt dicht vor ihm wieder ein.

" Arschloch " , ruft er ungehalten und zeigt dem Prius-Fahrer den Stinkefinger.

Ich habe keine Ahnung, warum man ein Arschloch ist, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält, und ich tendiere dazu nachzufragen, aber angesichts Adams beängstigend aggressivem Ton beschließe ich, mir die Mühe zu sparen.

Adam beschleunigt den Wagen wieder, während wir die Connecticut Avenue überqueren und das Herz von Dupont Circle mit seinen betriebsamen Straßen und überfüllten Gehwegen durchqueren. Ich klammere mich an meinem Sitz fest und schließe die Augen, während ich mich bei seinen riskanten Fahrmanövern zunehmend unwohl fühle, selbst wenn mir bewusst ist, dass sie wohl mit meinem Verhalten vorhin zusammenhängen. Trotzdem würde ich heute Abend lieber nicht sterben.

Aber ich gebe zu, der Abend war ein Desaster. Ein unbestreitbares, unerträgliches Desaster. Warum enden die Begegnungen mit Adams Eltern immer auf diese Art? Weil ich ich bin, darum. Und weil Adam Adam ist. Ich bin mitteilsam und unberechenbar, und Adam ist verkrampft und vorsichtig, und steckt man uns zusammen mit seinen Eltern in einen Raum, werden wir auf magische Weise zu übertriebenen Versionen unserer selbst, was so viel heißt wie zu polaren Gegensätzen. Ich bin das wandelnde Pulverfass, während Adam der Typ mit dem Stock im Arsch ist, und es ist klar, welche Sorte Mensch den Prescotts lieber ist.

Was Adams Eltern von mir halten, sollte eigentlich keine Rolle spielen, aber das tut es wohl – für Adam und mich. Mag sein, dass mein Freund mit Luxus und Privilegien aufgewachsen ist, aber wir wurden beide von Eltern großgezogen, die einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit und ihres Gelds in unsere Erziehung investiert haben und deren Meinung immer eine Roll

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