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Aber bitte mit Schokolade! Roman von Cabot, Meg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Aber bitte mit Schokolade!

Dichtung und Wahrheit liegen bei Männern bekanntlich oft nah bei einander. Und noch nie ist es einer Frau gut bekommen, auf diesen kleinen Unterschied hinzuweisen. Leider hat Lizzie Nichols genau das getan und ist nun ohne Geld und lügenden Freund in London gestrandet. Zum Glück bietet ihre Freundin ihr einen Catering-Job auf einem französischen Schloss an. Das Schloss ist ein Traum - und Luke, der Sohn des Schlossbesitzers, noch traumhafter. Außerdem scheint er jedes von Lizzies niedlichen Pfunden heiß zu begehren. Aber natürlich schlägt das Chaos in Form von Lizzies unwiderstehlich frechem Mundwerk wieder zu. Und plötzlich hat sie alle Hände voll zu tun, um Luke davon zu überzeugen, dass es diesmal Liebe ist ... Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Katzen in New York City und Key West. Nach dem Studium hoffte sie auf eine Karriere als Designerin in New York und arbeitete währenddessen u. a. als Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim. Mit großem Erfolg, denn immerhin ließ dieser Job ihr genügend Zeit, ihr erstes Buch zu schreiben. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als 40 Romane verfasst und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt. Ihre Plötzlich-Prinzessin-Romane wurden von Hollywood verfilmt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 31.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641165444
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Queen of Babble
    Größe: 4078 kBytes
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Aber bitte mit Schokolade!

1

Unsere Indiskretion leistet uns manchmal gute Dienste,
wenn unsere geheimsten Pläne an Reiz verlieren.

William Shakespeare (1564-1616),
englischer Dichter und Dramatiker

I ch fasse es nicht! Das kann doch nicht sein, dass ich nicht mehr weiß, wie er aussieht! Wie kann ich das bloß vergessen haben? Er hat mir immerhin seine Zunge in den Mund gesteckt! Wie kann ich nur vergessen, wie jemand aussieht, der mir seine Zunge in den Mund gesteckt hat? Schließlich ist es nicht so, dass mir schon so schrecklich viele Typen die Zunge in den Mund gesteckt haben. Nur drei, ungefähr.

Einer davon war in der High School. Und der andere stellte sich als schwul heraus.

Gott, das ist deprimierend. Okay, ich werde jetzt erst mal nicht darüber nachdenken.

Es ist ja auch nicht so, dass ich ihn so schrecklich lange nicht gesehen habe. Schließlich ist es ja erst DREI MONATE her! Man sollte doch meinen, ich wüsste noch, wie der Typ aussieht, mit dem ich DREI MONATE lang gegangen bin.

Auch wenn wir in diesen drei Monaten die meiste Zeit in unterschiedlichen Ländern verbracht haben.

Aber ich habe doch immerhin sein Foto. Na ja, okay, sein Gesicht kann man nicht richtig erkennen. Eigentlich sieht man es überhaupt nicht, da es ein Foto von seinem - oh Gott! - nackten Hintern ist.

Warum schickt einem jemand so etwas? Ich habe jedenfalls nicht um ein Foto von seinem nackten Hintern gebeten. Soll das etwa erotisch sein? Also, ich finde nicht.

Vielleicht liegt es ja auch an mir, und Shari hat recht, wenn sie sagt, ich solle nicht so verklemmt sein.

Aber ich fand es schockierend, in meiner E-Mail ein großes Foto vom nackten Hintern meines Freundes zu finden.

Ja, klar, sie haben bestimmt nur herumgealbert, er und seine Freunde. Und Shari sagt ja auch, das hat etwas mit der Kultur zu tun, und die Briten haben mit Nacktheit viel weniger Probleme als die meisten Amerikaner, und wir sollten uns bemühen, offener und unbekümmerter zu werden, so wie sie.

Vielleicht hat er ja auch, wie die meisten Männer, geglaubt, sein Hintern wäre das Schönste an ihm.

Aber trotzdem.

Okay, ich will jetzt im Moment nicht darüber nachdenken. Ich will nicht über den Hintern meines Freundes nachdenken. Ich werde mich lieber auf die Suche nach ihm machen. Irgendwo muss er hier sein, schließlich hat er mir versprochen, mich abzuholen ...

Oh, mein Gott, das kann er doch nicht sein, oder? Nein, natürlich nicht. Warum sollte er so eine Jacke tragen? Warum sollte ÜBERHAUPT JEMAND so eine Jacke tragen? Es sei denn, er meint es ironisch. Oder er ist Michael Jackson. Das ist der einzige Mann, den ich mir in einer roten Lederjacke mit Epauletten vorstellen könnte.

Das KANN er nicht sein. Oh, bitte, lieber Gott, lass es ihn nicht sein...

Oh nein, er schaut hierher... er schaut in meine Richtung! Blick zu Boden, blick zu Boden, stell bloß keinen Augenkontakt mit dem Typen in der roten Lederjacke mit den Epauletten her. Er ist bestimmt ein netter Mann; es ist eine Schande, dass er sich bei der Heilsarmee Jacken aus den Achtzigerjahren holen muss.

Aber er darf nicht merken, dass ich ihn angeschaut habe, sonst glaubt er am Ende noch, er gefällt mir oder so.

Es ist nicht so, dass ich Vorurteile gegen Arbeitslose habe, oh nein, ich weiß ganz gut, dass das vielen von uns jederzeit passieren könnte, und einige sind sogar so pleite, dass sie noch bei ihren Eltern wohnen.

Aber darüber will ich jetzt im Moment nicht nachdenken.

Ich will einfach nur nicht, dass Andrew mich hier abholt und sieht, wie ich mit einem Arbeitslosen in einer roten Lederjacke rede. Ich meine, so einen ersten Eindruck will ich nicht erwecken. Na ja, Sie wissen schon, es ist ja nicht sein ERSTER Eindruck von mir, da

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