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Achterbahnfahrt der Gefühle von Marion Kluge (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.10.2014
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
9,99 €
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Achterbahnfahrt der Gefühle

Samantha Hall führt ein ruhiges, relativ uninteressantes Leben, lediglich ihre Arbeit in der Bibliothek, ihre Freundin Peggy und ein paar kurze Beziehungen bringen etwas Abwechslung. Das ändert sich jedoch als der smarte Schauspieler Robert West vor ein paar Fans in ihr Auto flüchtet, während sie bei einer roten Ampel hält. Es entwickelt sich eine Liebesbeziehung und Sam bekommt Einblick in das ruhmreiche Leben von Robert. Doch plötzlich wird Sam auf einer Feier der Filmcrew Zeugin eines Mords und das blieb vom Täter nicht unbemerkt. Dadurch gerät Sam selbst in Gefahr, wird jedoch immer wieder von einem mysteriösen Unbekannten gerettet. Zudem folgen merkwürdige Begegnungen, glücklose Missverständnisse und selbstgefällige Intrigen, die die junge Liebe von Sam und Robert immer wieder auf eine harte Probe stellen. 'Achterbahnfahrt der Gefühle' ist der erste Teil der aufregenden Geschichte von Sam und Robert. Marion Kluge wurde 1965 in Magdeburg geboren und lebt heute in Sülzetal. Die gelernte Bibliotheksfacharbeiterin wechselte 1990 zur Deutschen Post AG. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder, weswegen sie jetzt mehr Zeit für ihr Hobby, das Schreiben, gefunden hat. Neben der Schriftstellerei widmet sie ihre Freizeit auch der Musik, da sie drei Jahre Klassische Gesangsausbildung absolvierte und zwei Jahre Tanz und Unterhaltung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 500
    Erscheinungsdatum: 15.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990385685
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 1894 kBytes
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Achterbahnfahrt der Gefühle

2

"Es ist fünf Uhr, hier sind die neuesten Nachrichten ...", plapperte fröhlich eine Frauenstimme aus dem Radio.

"Wie neu konnten die um fünf Uhr früh schon sein?", grummelte ich, wartete noch den Verkehrs- und Wetterbericht ab - nichts Aufregendes - und quälte mich aus dem Bett.

Die heiße Dusche weckte meine Lebensgeister. Duschen, Zahnpflege, Anziehen; danach noch schnell Kamm, Mascara, etwas Rouge und dezenten Lippenstift auftragen; Deo und ein letzter prüfender Blick in den Spiegel. Bei mir war alles eingespielt und lief fast minutiös ab: in fünfzehn Minuten war ich fertig.

Unten in der Küche warteten laut Zeitplan jetzt Kaffeemaschine und Toaster auf mich.

Im Gästezimmer rührte sich noch nichts, also klopfte ich an. Keine Reaktion. Vorsichtig drückte ich die Klinke nach unten. Robert hatte den Schlüssel nicht benutzt, die Tür öffnete sich. Mutig war er ja - oder nur leichtsinnig?

Mit nacktem Oberkörper, auf dem Rücken liegend und völlig entspanntem Gesicht, schien er noch im Tiefschlaf zu sein.

"Na toll!", stöhnte ich leise und betrachtete ihn einen Moment ungeniert. Er sah traumhaft aus; die Natur, oder seine Eltern, hatten ihn großzügig beschenkt, dachte ich. Auch wenn er nichts dafür konnte, ich fand das ungerecht.

"Mann, Sam, krieg dich wieder ein!", befahl ich mir; ich musste mir was einfallen lassen, wie ich ihn wach bekam.

"Robert?" Vorsichtig tippte ich seine Schulter an.

"Hmm?", kam es verträumt zurück, jedoch ohne irgendeine Regung, die erkennen ließ, ob er wirklich wach war.

"Hey!", rief ich leise, versuchte nochmals ihn, diesmal etwas derber, wach zu rütteln.

Dann ging alles ziemlich schnell, ich hatte keine Zeit zu reagieren. Seine linke Hand griff nach seiner rechten Schulter, wo sich das störende Etwas, meine Hand, befand, hielt sie fest und drehte sich plötzlich auf die linke Seite, zog meinen Arm hinterher und platzierte meine Hand unter seiner Wange, als wäre sie ein Kopfkissen. Ich verlor die Balance und landete direkt auf ihm.

"Oh Gott!", stöhnte ich und versuchte mich aufzurichten. Es war zwecklos: Hand und Arm waren unter ihm begraben. Wie ein Sack hing ich quer über seinem Körper.

Was blieb mir übrig? Ich ließ mich vorsichtig über ihn auf die andere Seite rollen, darauf bedacht mir nicht den Arm zu brechen. Gezwungenermaßen befand sich mein Gesicht ganz nah an seinem, als er die Augen öffnete und mich regelrecht anstrahlte.

"Guten Morgen", flüsterte er lächelnd.

Ich hatte mich vom ersten Schock erholt und mein Puls beruhigte sich langsam wieder.

Das war einfach nur peinlich.

"Kann ich jetzt bitte meinen Arm wieder haben?", fragte ich betont lässig und versuchte ihn hervorzuziehen.

"Oh, ... und ich hatte schon gehofft jeden Morgen so reizend geweckt zu werden", feixte er, den Schalk in seinen Augen, unbeirrt zurück.

"Jacki hätte bestimmt nichts dagegen, dich jeden Morgen zu wecken, allerdings müsstest du dir eine spätere Weckzeit aussuchen", konterte ich.

Inzwischen hatte ich Arm mit Hand zurückerobert, am Gleichgewicht musste ich noch arbeiten. Ich versuchte meine Unsicherheit zu überspielen, rappelte mich auf und hoffte den Raum mit etwas Würde verlassen zu haben.

Ich brauchte ganz dringend einen Kaffee, mein Grundnahrungsmittel.

"Kaffeejunkie!", warf mir Jacki ständig an den Kopf, die diesem Getränk absolut gar nichts abgewinnen konnte, das für mich aber lebensnotwendig war. In der Küche hörte ich Robert gut gelaunt die Treppe runterpoltern. Ein richtiger Sonnenschein, dachte

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