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After This Summer Gegen alle Vernunft von Perron, Elodie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2020
  • Verlag: Secret Desires
eBook (ePUB)
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After This Summer

Das größte Glück. Der größte Schmerz. Die größte Liebe. Ein erotischer Liebesroman vor der traumhaften Kulisse Südfrankreichs Celeste Marshall kann ihr Unglück kaum fassen, als sie von ihrem reichen Vater ins südfranzösische Landhaus geschickt wird anstatt den Sommer mit ihm in New York zu verbringen. Als ob das nicht schon schlimm genug ist, wird sie dort von dem wortkargen, rauen Handwerker, der für ihren Vater arbeitet, beaufsichtigt. Yoann Pinot - unverschämt attraktiv, arrogant und unausstehlich - verweigert ihr die Bewunderung, die sie als verwöhnte Tochter aus reicher Familie von ihren Mitmenschen erwartet. Schnell wird ihr klar, dass sie Yoann nicht wie alle anderen so einfach um den Finger wickeln kann. Und selbst Jahre später, zurück in London und eine gescheiterte Ehe weiter, lässt sie der Sommer in Farouse - und vor allem Yoann - nicht los ... Erste Leserstimmen 'Eine sinnliche Geschichte mit echten Protagonisten mit Ecken und Kanten.' 'Das Meisterwerk Bonjour Tristesse trifft auf prickelnde Leidenschaft von Audrey Carlan.' 'gefühlvoll, spannend und sexy' 'Heiße Liebesszenen, Leidenschaft und Drama - bei dieser Geschichte bekommt man alles zusammen.' 'Die perfekte Urlaubslektüre über Liebe, Unterschiede, Enttäuschung und Hoffnung.' Elodie Perron heißt eigentlich ganz anders und lebt in Berlin. Sie liebt Frankreich und findet, dass es der perfekte Schauplatz für sinnlich-erotische Geschichten mit Tiefgang ist. Zwischen den Stränden des Mittelmeers und dem geschäftigen Treiben in den Straßen von Paris finden sich ihre Paare in Leidenschaft und Lust.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Erscheinungsdatum: 01.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783968170107
    Verlag: Secret Desires
    Größe: 694 kBytes
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After This Summer

Mitten im Nirgendwo

Juli 2008

Ich hasse es hier. Ganz ehrlich! Schon in dem Moment, als ich aus dem Flugzeug steige und mir die heiße, staubtrockene Luft entgegenschlägt, reicht es mir. Das ist Gift für meine Haut. Die endlos erscheinende Warterei am Gepäckband macht es auch nicht besser. Schweiß rinnt mir den Rücken herunter, aber nicht nur mir. Alle in diesem halbherzig klimatisierten Terminal transpirieren und müffeln um die Wette. Wenn ich die Sommerferien wenigstens in Toulouse verbringen dürfte. Mit New York verglichen ist es zwar nur ein Nest, verfügt aber immerhin über Restaurants, Geschäfte und Zivilisation. Stattdessen werde ich in dieses Haus irgendwo in Okzitanien verbannt. Kann man sich eine Region vorstellen, deren Name noch mittelalterlicher klingt? Wahrscheinlich jagt man dort jeden Samstagabend Hexen mit Fackeln und Mistgabeln durch die Stadt.

Na ja, dann wäre wenigstens etwas los.

Endlich setzt sich das Gepäckband in Bewegung. Als gefühlt letzte Stücke kommen meine beiden Rollkoffer, die große Handtasche und das Beautycase ans Tageslicht. Damit bepackt, schleppe ich mich in die Ankunftshalle. Überall um mich herum begrüßen sich Familien und in diesem Moment vermisse ich Vater ganz besonders. Er würde mich in die Arme nehmen und sagen, dass er mich liebt. Stattdessen muss ich Ausschau halten nach dem Typen, der sich um meinen Sommerknast kümmert. Hausmeister und Aufpasser in einer Person sozusagen. Vaters Beschreibung war relativ vage: groß, schlank, dunkelhaarig. Diese Eckdaten treffen auf ziemlich viele Franzosen zu, aber als ich meine Blicke über all die hastenden, schleppenden, schwitzenden Reisenden gleiten lasse, sehe ich einen Mann von vielleicht Mitte zwanzig, auf den der Steckbrief passt und der sich ein Stück Papier vor die Brust hält. 'Celeste Marshall' steht darauf.

Bingo, mein Gefängniswärter! Etwas Orangefarbenes wäre heute passend gewesen und kein blaues Sommerkleid. Ich lasse meine Koffer stehen und gehe auf ihn zu.

"Sie sind Yoann Pinot?"

"Mademoiselle Celeste?"

Zur Bestätigung reiche ich ihm meine Hand, die er so kräftig drückt, dass ich beinahe zu Boden gehe. Mit einer Kopfbewegung in Richtung meines Gepäcks und einem kurzen "Nehmen Sie das!", gebe ich ihm zu verstehen, dass er bei mir kein Geld fürs Faulenzen bekommt und gefälligst anzupacken hat. Auf dem Weg zum Ausgang überholt er mich mitsamt Koffern so schnellen Schrittes, dass ich nur mit Mühe hinterherkomme. Unser hastiger Abgang endet vor dem ältesten, unansehnlichsten Wagen auf dem gesamten Parkplatz - einem roten Pick-up, der mit Beulen übersät ist und dessen hintere Stoßstange von zwei Seilen gehalten wird.

"Ist das Ihr Ernst? Sie muten mir diese Schrottkarre zu?"

"Sie können auch laufen", entgegnet Yoann, hebt meine Koffer hoch und befördert sie unsanft auf die Ladefläche des Wagens. Ich wäre nicht überrascht, würde er mich auf die gleiche Weise verstauen.

Um den Grad der sozialen Entwicklung dieses Mannes auszutesten, bleibe ich neben dem Pick-up stehen. Statt mir die Tür zu öffnen, nimmt er hinter dem Lenkrad Platz, beugt sich über den Beifahrersitz und kurbelt das Fenster herunter: "Wenn Sie den Griff benutzen, geht die Tür auf und Sie können einsteigen."

Als ich auf den rissigen Ledersitz klettere, rollt mir eine leere Bierdose vor die Füße. Mir liegt die Bemerkung 'Sollten Sie mit Ihrem Nachnamen nicht eher Wein trinken?' auf der Zunge, ich verkneife sie mir jedoch. Bestimmt macht jeder Zweite irgendeinen dummen Scherz über seinen Familiennamen, da muss ich mich nicht auch noch einreihen.

Yoann dreht den Schlüssel herum und der Wagen startet mit einem so gewaltigen Knall, dass ich fast einen Herzinfarkt bekomme.

"Die Zündung", erklärt er und fährt los.

Ich könnte auf dem Weg in eine furiose Weltstadt voller Entertainment, Spaß und interessanter Menschen sein. Stattdessen war

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