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Alaska Love - Weihnachten in Wild River von Snow, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)

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Alaska Love - Weihnachten in Wild River

Liebe ist das schönste Weihnachtsgeschenk! Das Letzte, was Erica Sheraton gebrauchen kann, sind freie Tage. Als Ärztin im Alaska General Hospital in Anchorage bleibt ihr kaum Zeit zu schlafen - geschweige denn, sich über ihr verkorkstes Liebesleben Gedanken zu machen. Doch ausgerechnet über Weihnachten wird sie in den Zwangsurlaub geschickt. Bei ihrer besten Freundin, die in dem kleinen Städtchen Wild River ein Outdoor-Unternehmen führt, will sie die Tage mit Skifahren und Schneetouren verbringen. Statt auf der Piste findet sie sich jedoch bald als Teil des Search-and-Rescue-Teams wieder, das dringend auf eine Medizinerin angewiesen ist. Bei den Einsätzen gerät sie immer wieder mit Reed Reynolds aneinander, der das Team führt - und der ihr Herz bei jeder Begegnung schneller schlagen lässt. Doch wie soll es eine Zukunft für den rauen Bergretter aus Wild River und die erfolgreiche Ärztin aus der großen Stadt geben? 'Eine gelunge Mischung aus heißer Liebesgeschichte, atemberaubenden Rettungsmissionen und spritzigen Dialogen. Perfekt für Fans von Small-Town-Romances!' PUBLISHERS WEEKLY Auftakt der romantischen und sexy Serie um die Bergretter von Wild River von Bestseller-Autorin Jennifer Snow

Jennifer Snow lebt in Edmonton, Alberta, zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn. Sie schreibt warmherzige und sexy Liebesgeschichten und hat bereits mehr als zehn Romane und Novellen veröffentlicht - und es werden noch jede Menge folgen. Weitere Informationen unter: JenniferSnowAuthor.com. Sie finden die Autorin außerdem bei Twitter: @jennifersnow18 und auf Facebook: Facebook.com/JenniferSnowBooks

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 497
    Erscheinungsdatum: 01.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736315068
    Verlag: LYX
    Größe: 3217 kBytes
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Alaska Love - Weihnachten in Wild River

1

Dr. Erika Sheraton hatte die Arme voller Patientenakten und legte den Kopf in den Nacken, damit Darren, ihr Pre-Med-Praktikant, ihr einen doppelten Espresso einflößen konnte. Die heiße Flüssigkeit lieferte den sofortigen Adrenalinstoß, den sie brauchte, um den Rest ihrer Vierzehn-Stunden-Schicht durchzustehen.

Abendessen? Ein schneller Blick auf die Wanduhr über dem Schwesternzimmer offenbarte, dass es fast neun war. Ein spätes Abendessen.

»Wieso zittern Sie eigentlich nicht? Das war jetzt Ihr dritter in zwei Stunden.« Darren zerknüllte den Papierbecher und warf ihn im Vorbeigehen in eine Recycling-Tonne.

»Koffein hat schon lange keine Wirkung mehr auf mich. Jetzt geht es mir lediglich um den Geschmack«, antwortete sie, was nur halb ein Scherz war. Die doppelte Kursanzahl sowie durchgemachte Nächte auf dem College und dann im Medizinstudium hatten sie auf die langen Stunden vorbereitet, die sie jetzt als Chirurgin arbeitete, und Koffein war ihr bester Freund gewesen.

Der gut Zwanzigjährige sah aus, als könne er selbst eine Tasse gebrauchen, denn er konnte ein Gähnen nur mit Mühe unterdrücken. Sein dunkelblondes Haar stand ihm im Nacken zu Berge, als sei er in der allerletzten Minute aus dem Bett gesprungen, und seine haselnussbraunen Augen waren blutunterlaufen. Wenn er schon acht Stunden nach Beginn der Schicht müde war, würde er um Mitternacht noch einmal genauer über diesen speziellen Beruf nachdenken. Das Personal im Alaska General Hospital ruhte sich niemals aus. Durch die Drehtüren der Notaufnahme ergoss sich ein stetiger Strom von Patienten mit gebrochenen Knochen, Herzinfarkten und blutenden Wunden. Kein Tag ähnelte dem anderen. Die Unberechenbarkeit ließ Erika wachsam bleiben und hielt sie auf Trab.

»Nach dieser Visite müssen Sie für mich nach Mr Franklin sehen - er liegt im Aufwachraum. Seine Familie möchte wissen, wann sie ihn sehen kann.« Die gesamte Großfamilie des Mannes kampierte im Wartezimmer der chirurgischen Station - mindestens fünfzehn oder sechzehn Leute. Sie durften den Patienten nicht besuchen, weigerten sich jedoch alle, das Krankenhaus zu verlassen. Einer von ihnen übernahm stets die Aufgabe, die diensthabenden Krankenschwestern in den Wahnsinn zu treiben. »Machen Sie denen klar, dass nur die engste Familie hineindarf. Er braucht Ruhe.«

Darren nickte, aber ein zögerlicher Ausdruck erschien in seinen Augen, die von einem dunklen Brillengestell umrahmt waren.

»Was ist?«

»Es ist nur ... na ja, sollten Sie nicht mit ihnen reden? Ich weiß, dass seine Frau sich bei Ihnen bedanken wollte ...«

Erika schüttelte den Kopf. »Es wird Dank genug sein, wenn sie für seine cholesterin- und natriumarme Diät sorgt, die ich ihm verschrieben habe - und dass er nicht bald wieder auf meinem OP-Tisch landet«, sagte sie, während sie die oberste Akte ihres Stapels überflog.

»Okay, aber ...«

Sie warf Darren einen Blick zu.

»Kein Problem. Ich sehe nach ihm.«

»Danke.« Erika ging weiter den Flur entlang zum nächsten Patienten, der eine hohe Priorität hatte.

»Vergessen Sie nicht, dass Ihr Vater Sie immer noch sprechen möchte«, sagte Darren, der Mühe hatte, mit ihrem Tempo mitzuhalten.

»Ich weiß.« Sie hätte gern auf die stündlichen Erinnerungen verzichtet. Ihr Vater bat sie selten während ihrer Visite um ihre Anwesenheit, also würde das, worum es sich auch immer handeln mochte, nichts Gutes sein. Wenn sie ihn lange genug hinhielt, würde er es vielleicht vergessen.

»Oberstes Krankenblatt - Mr Grayson. Ihm soll in einigen Stunden der Blinddarm herausgenommen werden«, sagte sie, als sie sich dem Zimmer des Mannes näherten.

Darren nickte und lächelte. »Dieser alte Knabe ist zum Brüllen komisch. Wussten Sie, dass er in den Achtzigern Zirkusartist war? Er hat Motorräder gefahren.«

»Nein.« Sie wusste, dass er mit seinem entzündeten Blindda

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