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All In - Tausend Augenblicke von Scott, Emma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.10.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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All In - Tausend Augenblicke

'Wir haben Augenblicke. Tausende von Augenblicken. Lass uns jeden davon bis zum Letzten auskosten.' Kacey Dawson wollte immer nur Musik machen. Aber selbst der kometenhafte Aufstieg ihrer Band kann sie nicht über ihre innere Einsamkeit hinwegtäuschen. Nach einem desaströsen Konzert in Las Vegas wacht sie mit dem schlimmsten Kater ihres Lebens auf der Couch ihres jungen Chauffeurs Jonah Fletcher auf. Er bietet ihr eine Auszeit von ihrem Leben als Rockstar und den Halt, den sie immer gesucht hat. Schon nach kürzester Zeit verspürt Kacey eine tiefe Verbundenheit zu Jonah - es ist, als wäre er der Teil von ihr, der immer fehlte. Doch Jonah hat ein Geheimnis - so groß und herzzerreißend, dass es ihre Welt für immer auf den Kopf zu stellen droht ... 'Eine zutiefst berührende Liebesgeschichte, die man nie wieder vergisst - so real, so wunderschön geschrieben, so perfekt.' Totally Booked Blog Band 1 des All-In-Duetts Emma Scott schreibt am liebsten Liebesgeschichten mit nicht so perfekten Charakteren, über Menschen mit einer Künstlerseele, Menschen, die Bücher lieben und schreiben. Diversität, Toleranz und Offenheit sind ihr ein wichtiges Anliegen. Mit ihren Romanen hat sie sich eine treue und begeisterte Fangemeinde erschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 425
    Erscheinungsdatum: 26.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308558
    Verlag: LYX
    Serie: Full-Tilt-Duett Band 1
    Originaltitel: Full Tilt
    Größe: 741 kBytes
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All In - Tausend Augenblicke

1. KAPITEL

Kacey

Ein Samstagabend im Juli

Ich war betrunken.

Warum hätte ich mein Handy sonst in der Hand haben sollen, mit dem Daumen direkt über der Festnetznummer meiner Eltern in San Diego?

Betrunken anrufen , dachte ich. Und das jetzt nicht mehr nur bei Exfreunden .

Ich lachte schnaubend. Es klang allerdings eher nach einem Schluchzen, das in dem Treppenhaus widerhallte. Ich saß mit angezogenen Knien in der Dunkelheit und versuchte, mich klein zu machen. Unsichtbar. Auf der anderen Seite der Betonwand hörte ich die gedämpften Schreie und Pfiffe der dreitausend Leute, die darauf warteten, dass Rapid Confession die Bühne betrat. Jimmy Ray, unser Manager, hatte uns vor gut zwanzig Minuten mitgeteilt, dass wir in zehn Minuten dran seien, und meine Bandkolleginnen suchten wahrscheinlich schon nach mir.

Ich nahm einen Schluck aus der Evian-Flasche, die ich zu Dreivierteln mit Wodka gefüllt hatte - ich bin ziemlich clever -, und betrachtete mein Telefon. Ich forderte mich dazu heraus, sie anzurufen. Ich warnte mich. Riet mir, es zu lassen. Das Ding einfach wegzustecken und zu meiner Band in den Backstagebereich zu gehen. Wir würden die Bühne betreten und erneut vor einem ausverkauften Saal spielen. Ich würde verdammt berühmt werden, 'ne Menge Geld verdienen und weiter jede Nacht mit einem anderen Typen vögeln.

Rock'n'Roll eben.

Von wegen. Rock'n'Roll hatte nichts mit mir zu tun. Ich sah nur so aus, besonders heute Abend in Minirock, Overknees und Bustier-Top. Das Haar, fast weiß gebleicht, fiel mir in perfekten Locken auf die Schultern. Perfekt wie bei einem Pin-up-Girl. Roter Lippenstift, schwarzer Eyeliner. Ich war tätowiert, und das trug noch zu dem Bild eines Grunge-Chicks bei, aber die Tattoos waren nicht Teil des Kostüms. Sie gehörten zu mir.

Ich sah vielleicht nach Rock'n'Roll aus, aber ich fühlte mich wie zerbrochenes Glas, das überall verstreut war. Ich wusste nicht mehr, wer oder was ich war, aber ich glitzerte hübsch im Rampenlicht.

Ich nahm noch einen Schluck Wodka, und mir rutschte fast das Telefon aus der Hand. In letzter Sekunde konnte ich es festhalten, aber als ich es hochhielt, sah ich, dass ich auf den dicken grünen Anruf-Button gedrückt hatte.

"Shit ..."

Langsam hob ich das Telefon ans Ohr. Nach dem dritten Klingeln meldete sich meine Mutter.

"Dawson."

Das Herz rutschte mir in die Hose. Mein Kiefer arbeitete, aber ich brachte keinen Ton heraus.

"Hallo?"

"Ich ..."

"Hallo? Wie kann ich Ihnen helfen?"

Sie wird auflegen!

"Hey, Mom. Ich bin's, Kacey."

"Cassandra."

Ich hasste den Namen und hatte ihn seit Jahren nicht benutzt. Trotzdem hörte ich in diesen drei Silben die Erleichterung in der Stimme meiner Mutter. Ich hörte sie wirklich.

"Ja. Hi!", sagte ich fröhlich und zu laut. "Wie äh ... Wie geht's euch?"

"Es geht uns gut", erwiderte sie. Sie dämpfte die Stimme, als wollte sie nicht, dass jemand sie hörte. "Von wo rufst du an?"

"Las Vegas", sagte ich. "Wir sind hier auf Tournee. Ich und meine Band. Rapid Confession. Unser Konzert ist ausverkauft, den zweiten Abend in Folge. Eigentlich sind die meisten Konzerte auf der Tour ausverkauft. Es ist ziemlich super. Wir kommen ganz groß raus."

"Ich freue mich sehr für dich, Cassandra."

Ich hörte den Einfluss meines Vaters in ihren Worten, der sie zu einem verdammten Roboter gemacht hatte, der nur ausspuckte, was er sie unter Zwang hatte auswendig lernen lassen.

"Hast du unsere letzte Single gehört? 'Talk Me Down'? Also ..." Ich biss mir auf die Lippe. "Sie ist auf Platz sechs der Charts. Und ich ... also, ich hab den Song geschrieben. Ich meine, meine Band und ich haben ihn zusammen geschrieben, aber der Text ist vor allem von mir. Und 'Wanderlust'? Den hab ich auch

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