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All in - Zwei Versprechen von Scott, Emma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.01.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 31.01.2019 per Download lieferbar

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All in - Zwei Versprechen

Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt ... Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Liebe eine Chance zu geben. 'Danke Emma Scott für diese wundervollen Worte. Danke für all den Schmerz und jede einzelne Träne. Danke für all das 'Fühlen' und all die Liebe.' Bookaholic Band 2 des All-In-Duetts Emma Scott schreibt am liebsten Liebesgeschichten mit nicht so perfekten Charakteren, über Menschen mit einer Künstlerseele, Menschen, die Bücher lieben und schreiben. Diversität, Toleranz und Offenheit sind ihr ein wichtiges Anliegen. Mit ihren Romanen hat sie sich eine treue und begeisterte Fangemeinde erschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 404
    Erscheinungsdatum: 31.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308572
    Verlag: LYX
    Serie: Full-Tilt-Duett .2
    Originaltitel: All in
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All in - Zwei Versprechen

PROLOG

Theo

"Theo, mein Lieber, er fragt nach dir."

Kaceys sanfte Hand drückte meine. Ich blickte die Freundin meines Bruders an und sie warf mir ein mattes, beruhigendes Lächeln zu. Noch einmal drückte sie meine Hand, dann fand ich irgendwie die Kraft aufzustehen.

Meine Mutter lächelte schwach. Sie stand an Dads Arm vor Jonahs Zimmer im Krankenhaus. Sie sah so verloren und erschöpft aus. Zerbrechlich. Dad wirkte düster, aber gleichmütig. Er stützte Mom. Aber Jonah war der Kitt unserer Familie. Ohne ihn würden wir auseinanderfallen. Es war nur eine Frage der Zeit.

Jetzt musste ich mich von meinem Bruder verabschieden. Als ich auf die Tür seines Zimmers zuging, drehte sich ein Karussell von Bildern in meinem Kopf, alle verblasst, als hätten sie zu lange in der Sonne gelegen. Jonah und ich, wie wir auf einem Jahrmarkt eine Ziege fütterten. Jonah und ich beim Schwimmunterricht. Als Kinder in Baseball-Trikots. In den Gängen der Highschool, wo Jonah ohne Mühe beliebt war und ich ihm nicht von der Seite wich. Wie ich ihn an der Uni Las Vegas besuchte, dann an der Carnegie Mellon. Wie wir in Venezuela schwimmen waren.

Wo er krank wurde ... und ich nicht.

Ich schloss die Tür hinter mir und blickte zu dem Bett, in dem Jonah im Sterben lag. Eine dünne, blasse Version des gesunden Mannes aus dem Fotoalbum in meinem Kopf.

"Theo ..."

Mein Bruder. Er rang nach Luft. Kämpfte um sein Leben. Während ich noch immer stark war. Stark und kurz davor, die Wände dieses verfluchten Zimmers einzureißen und die ganze beschissene Welt abzufackeln, weil es so ungerecht war.

Und doch nicht stark genug, um zu seinem Bett zu gehen und mich zu verabschieden.

Jonah schaffte es, schwach zu lächeln. "So schlimm?"

"Du hast schon schlimmer ausgesehen", sagte ich, ging endlich zu ihm und setzte mich auf einen Stuhl neben dem Bett.

"Du kannst ... mich mal." Sein Lachen war ein entsetzlich klingendes Keuchen. Seine Hand zuckte auf dem Laken. Er hatte nicht mal die Kraft, sie zu heben. Ich nahm sie, schloss die Finger darum.

Jonahs Lächeln verblasste, und er sah mich trotz allem klar und aufmerksam an. "Ich mache mir ... Sorgen ... um Mom." Er bekam immer nur genug Luft für zwei oder drei Worte, die er zwischen flachen Atemzügen hervorstieß.

"Ich kümmere mich um sie", sagte ich.

"Und Dad ... Er wird einlenken ... was das ... Studio angeht. Ich ... glaube an dich."

Ich bezweifelte, dass unser Vater meine Arbeit als Tätowierer jemals befürworten würde, aber in diesem Augenblick brauchte ich nicht mehr als Jonahs Ich glaube an dich .

"Hör zu", sagte Jonah, und sein Blick war entschlossen. "Der Gefallen ... um den ich ... dich bitten will. Du erinnerst dich?"

Ich rutschte auf dem Stuhl nach vorn. "Sag."

"Kacey ..."

Die Frage blieb mir im Hals stecken. Ich räusperte mich. "Was ist mit ihr?"

"Du liebst sie."

Seine Stimme war leise und schwach, aber jedes seiner Worte traf meine Brust wie ein Hammer. Ich konnte nichts sagen, mich nicht rühren. Ich stand in Flammen. Eine Million widerstreitender Gefühle kochten in meinem Inneren, raubten mir den Atem, erstickten meine Worte.

Obwohl ich meine wahren Gefühle so tief in mir vergraben hatte, dass sie niemals ans Tageslicht drangen, und ich meinen Bruder auch nie hintergehen würde ... hatte er sie wahrgenommen. Das hatte er immer schon.

Er lächelte, als er meinen erstarrten Gesichtsausdruck sah. "Ich bin froh, Theo. Ich bin ... erleichtert ... dass du es bist."

Ich hätte beinahe meine Stimme wiedergefunden, um ihm zu sagen, dass ich es sicher nicht war. Dass ich nichts war. Was zum Teufel wusste ich von Liebe? Rein gar nichts. Und außerdem irrte er sich.

Sie wird mich niemals lieben, weil sie nur dich liebt. Und genau

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