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All of You von Kreig, K. L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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All of You

So romantisch wie PRETTY WOMAN, so heiß wie SHADES OF GREY Es sollte rein geschäftlich sein: Geld gegen eine gespielte Beziehung, keinen Sex und schon gar keine Gefühle. Doch je länger Shaw und Willow allen das glückliche Paar vorspielen, desto heißer brennt die Leidenschaft zwischen ihnen. Bis ein längst vergessen geglaubter Mann aus Willows Vergangenheit auftaucht und seinen Anspruch auf sie geltend macht. 'K. L. Kreig ist die Königin von Drama und sexy Romance!' ILSA MADDEN-MILLS, WALL-STREET-JOURNAL-Bestseller-Autorin Abschluss des heißen FINDING-ME-Duetts von USA-TODAY-Bestseller-Autorin K.L. Kreig K. L. Kreig ist im mittleren Westen der USA zu Hause. Sie ist serien- und kohlenhydratsüchtig und liebt Cocktails über alles. Wenn sie an einem Tag nicht zum Lesen kommt, wird sie unausstehlich. Noch lieber schreibt sie allerdings, und ihre Romane haben es bis auf die USA-TODAY-Bestsellerliste geschafft. Weitere Informationen unter: www.klkreig.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 443
    Erscheinungsdatum: 29.05.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311251
    Verlag: LYX
    Serie: Finding Me Duet Band 2
    Originaltitel: Found Underneath - Finding me Duet 02
    Größe: 3052 kBytes
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All of You

1. KAPITEL

Gegenwart
Shaw

Mir zittern die Hände. Mein Magen rebelliert. Pure Angst lässt Säure meine Magenschleimhaut verätzen. Die Säure kommt mir immer wieder hoch, und ich schlucke sie wieder hinunter.

Ich bemühe mich, nicht überzureagieren. Ich will Annabelle einen Vertrauensvorschuss gewähren, aber ... sollte ich das? Sie ist nicht gerade Schneewittchen, und noch vor vier Jahren hätte sie nicht weiter vom Status einer Märchenprinzessin entfernt sein können.

Ihre Drogensucht hatte sie geschwächt, sie verändert, sie uns fast genommen. Hätte ich sie damals nicht gerettet, hätte sie nicht selbst gemerkt, dass sie den Tiefpunkt erreicht hatte, wäre sie schon lange verloren. Würde in einem Crackhaus vor sich hin vegetieren oder auf dem Friedhof neben meinem jüngeren Bruder ruhen, der zwei Tage nach seiner Geburt verstarb.

Ich wiederhole immer wieder die Worte des Arschlochs, das scharf auf meine Frau ist, und wünschte, es seien andere. Ich bete, dass sie nicht wahr sind.

"Bin ich im Spiel, Shaw?", höhnt er. "Sie haben Ihre Schwester in jener Nacht vom Polizeirevier abgeholt. Haben es auf wundersame Weise geschafft, dass die Anklage wegen Kokainbesitzes fallen gelassen wurde. War sie nicht nass bis auf die Knochen? Vollkommen außer sich? Welchen Schwachsinn hat Ihnen Ihre drogenabhängige Schwester aufgetischt, den Sie ihr mit der Gutgläubigkeit eines Fünfjährigen abgekauft haben?"

Rechts von mir hupt es laut. Erschrocken reiße ich das Steuer nach links, weil ich auf die rechte Spur geraten bin.

"Pass doch auf, du Arsch", schreit eine Frau mit drei Kindern auf dem Rücksitz aus ihrem Autofenster, das sie extra heruntergelassen hat, um mich zu beschimpfen. Sie zeigt mir den Stinkefinger, bevor sie über eine gelbe Ampel rast, die auf Rot springt, während ich anhalte.

Super Vorbild. Tretet nicht in ihre Fußstapfen, Kids.

Während der Motor im Leerlauf läuft, schweifen meine Gedanken ab, und ich erinnere mich widerwillig an die Nacht, die sich mir für immer ins Gedächtnis eingebrannt hat.

"Merc, du musst herkommen."

"Was ist los?" Mir wird ganz übel. Ich kenne die Antwort schon.

"Es ist deine Schwester. Sie ist ziemlich von der Rolle."

Scheiße. Annabelle, was hast du jetzt wieder angestellt? Ich schnappe mir meine Schlüssel und bin schon zur Tür raus. Ich gleite auf den Fahrersitz und lasse den Motor des Wagens an. Die Bluetooth-Übertragung übernimmt. "Hast du meine Eltern angerufen?"

"Das hätte ich tun sollen, aber ...", weicht Bull aus, dessen raue Stimme aus den Lautsprechern dröhnt.

Erleichterung überkommt mich. "Danke, Mann. Bin gleich da."

Ich rufe sofort Noah an, und eine halbe Stunde später treffen wir uns vor dem Polizeirevier von Seattle. Als wir aufgrund des Starkregens klatschnass eintreten, begrüßt uns Captain Ryan. Captain Cade Ryan, oder Bull, wie wir unseren besten Linebacker an der Highschool liebevoll nannten, ist ein guter Freund von Noah und mir.

"Was ist los, Bull?", frage ich und versuche mich zusammenzureißen.

Er schüttelt den Kopf und biegt in den Gang links von uns. Wir folgen ihm schweigend durch einen Korridor nach dem anderen, bis wir vor einer geschlossenen Holztür stehen bleiben. Erst dann richtet Bull das Wort an uns. Nun, an mich.

"Deine Schwester braucht dringend Hilfe, Merc. Eine professionelle Therapie. Einen Entzug. Ich könnte sie sofort wegen Drogenbesitzes verhaften. Bei einer Verurteilung kriegt sie dafür fünf Jahre."

Ich schließe die Augen und lasse verzweifelt den Kopf hängen. "Was hatte sie bei sich?", frage ich, während ich mit leerem Blick auf den verfilzten Teppichbodenbelag starre, der vor zwanzig Jahren einma

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