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Ally Hughes hat manchmal Sex Roman von Moulin, Jules (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2016
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)

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Ally Hughes hat manchmal Sex

Das Leben ist nicht leicht für Single-Mutter Ally Hughes. Als Dozentin an der Uni bemüht sie sich, den hohen Ansprüchen ihres Chefs zu genügen, zu Hause denen ihrer Mutter. Für eine Beziehung hat sie einfach keine Zeit. Nicht mal für eine Affäre. Doch dann ist da plötzlich Jake, einer ihrer Studenten. Jung, viel zu jung, aber auch hartnäckig. Jake versucht mit allen Mitteln, Allys Herz für sich zu öffnen. Vergeblich. Zehn Jahre später ist Ally noch immer Single. Jake taucht wieder auf, diesmal allerdings als Begleiter ihrer mittlerweile erwachsenen Tochter ...

Jules Moulin studierte Journalismus an der Columbia University und ist Autorin zahlreicher TV-Serien, Pilot- und Kinofilme. Heute ist sie Vollzeit-Mum und lebt in Pasadena, Kalifornien, oder in New York City.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 01.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492974776
    Verlag: Piper
    Größe: 776kBytes
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Ally Hughes hat manchmal Sex

Damals, am Wochenende

Ally Hughes schlich sich nach dem Seminar durch die Hintertür der Hörsäle davon, um auf keinen Fall ihrer Vorgesetzten, Dr.Priscilla Patricia Meer, in die Arme zu laufen. Trotz der beiden Seminare, die sie in jedem Semester hielt, den beliebtesten an der ganzen Uni, seit zwei Jahren immer ausverkauft sozusagen, fühlte sie sich mal wieder überhaupt nicht wie eine Wissenschaftlerin mit Doktortitel, geschweige denn wie eine Professorin.

Sie war spät dran mit ihren Noten. Letzten Dienstag hatte ihre Assistentin Yoko sie heulend angerufen und verkündet, dass sie mit den Korrekturen der Seminararbeiten nicht fertig geworden war - und sie aus Versehen mit zu ihrer Mutter nach Omaha genommen hatte.

Inständig betete Ally darum, die Unterlagen gleich in ihrem Posteingangsfach vorzufinden. Dann hätte sie am Wochenende Zeit genug, um alles zu korrigieren.

An diesem Tag hatte sie nur noch einen einzigen Termin. Mit einem ihrer Studenten: Jake Bean. Danach würde sie nach Hause fahren und sich mit Harry Goodman treffen, einem alten Bekannten, der ihr versprochen hatte, Türen und Fenster ihres Hauses gegen Einbrecher zu sichern.

Ally verschwand in dem Gebäude, in dem sich ihr Büro befand. Auf der Treppe nahm sie zwei Stufen auf einmal, balancierte den schweren Rucksack auf der linken Schulter und presste das Handy ans rechte Ohr. Sie unterhielt sich gerade mit der Telefonistin des East Providence Polizeireviers.

"Es waren also nicht die richtigen Kerle? Die Typen, die Sie festgenommen haben?" Sie kapierte es nicht. Vor zwei Wochen hatte eine Einbruchserie Allys Straße heimgesucht, nur gut drei Kilometer vom Campus entfernt. Drei Einbrüche am Morgen, drei nächtliche Raubüberfälle, drei Männer mit Skimasken, alle drei klein, alle drei bewaffnet. Die Story hatte es bis auf die Titelseite des Brown Daily Herald geschafft: Diebesbande macht unsere Straße unsicher.

Ally schloss die Bürotür hinter sich ab. Sie ließ den Rucksack fallen, trat an ihren Schreibtisch, sammelte die aus Omaha eingetroffenen Klausuren ein und telefonierte weiter.

"Sie sind also auf freiem Fuß? Sagt man das so? Sie laufen immer noch frei herum?"

Ein Blick auf die Wanduhr zeigte ihr, dass sie bereits zu spät dran war für ihre Verabredung mit Harry, aber er kam selbst immer zu spät, und zwar nicht nur wenige Minuten, sondern mindestens zwei Stunden. Wenn er aufkreuzte. Falls er überhaupt aufkreuzte.

Ally hatte Harry angeheuert, um an der Hintertür ein Sicherheitsschloss einzubauen. Seit zwei Wochen wartete sie darauf, und an diesem Wochenende sollte es endlich so weit sein. Harry würde um eins zu ihr kommen, und danach würde Ally sich einbunkern, um die Klausuren zu korrigieren.

Sie liebte das winzige Mietshaus im viktorianischen Stil, auch wenn es fast auseinanderfiel. Seit sechs Jahren bezahlte sie Harry für das Erneuern von Dachschindeln, das Säubern von Regenrinnen und das Abdichten von Fenstern. Sie war überzeugt davon, dass das Haus von innen heraus verrottete, und trotzdem tat sie ihr Bestes, um es drinnen warm zu kriegen, damit Lizzie und sie es gemütlich hatten. Es war kein Fünf-Sterne-Hotel, sagte sie, als ihre Mutter daran herummäkelte, aber es war ihr Zuhause.

Drei Männer mit Skimasken waren allerdings viel schlimmer als undichte Stellen und Schimmel.

Als gäbe es bei ihr etwas zu klauen. Die Zimmer waren mit Secondhandmöbeln eingerichtet: alten Holztischen, noch älteren Stühlen sowie Schreibtischen und Betten, die Ally bei Goodwill, Savers und der Heilsarmee in Newport und Boston gekauft hatte.

Sie beendete gerade das Telefongespräch, als es klopfte. Sie wandte sich zur Tür um und erstarrte. Könnte es ihr Boss sein? "Ja!", rief sie. "Wer ist da?"

"Jake Bean!"

Sie hatte ihm zwanzig Minuten ihrer Sprechstunde versprochen, um seine misslungene Abschlussarbeit zu besprechen. Auch das gehör

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