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Als sich unsere Herzen trafen Roman von Mansell, Anna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Als sich unsere Herzen trafen

Freundschaft heilt alle Wunden
Auch wenn Kats Herz gebrochen ist, in ihrem Job als Krankenschwester hat sie alles fest im Griff. Zumindest glaubt sie das. Bis sie eines Tages einer neuen Patientin begegnet. Zum allerersten Mal ist Kat ratlos. Denn Susan, die Mittfünfzigerin mit den freundlichen Augen, hat zwar einen schweren Verkehrsunfall überlebt, doch nun spricht sie einfach nicht mehr. Erst als der attraktive Rhys auf ihrer Station auftaucht und behauptet, Susan zu kennen, scheint sich das Geheimnis um ihr Schweigen nach und nach zu lüften ...

Nachdem ihre Gesangs- und Schauspielkarriere vorbei waren, bevor sie richtig angefangen hatten, widmete sich Anna Mansell ihrer wahren Leidenschaft: dem Schreiben. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern auf einem Bauernhof in der Nähe von Cornwall. Als sich unsere Herzen trafen ist ihr Debüt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 10.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641222987
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher .42256
    Originaltitel: How to mend a broken heart
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Als sich unsere Herzen trafen

Kapitel 1
KAT

D as Einzige, wovon ich dir sonst noch erzählen kann, ist Susan."

"Susan?" Ich greife nach meinem Tee und wünschte, ich hätte den Punkt nicht verpasst, wo er einfach perfekt ist. Ich hasse lauwarmen Tee. Er ist unnötig. Ein Affront. Ein Verbrechen an heißen Getränken. Vielleicht denke ich auch zu viel darüber nach.

"Susan Smith. Weiblich, sechsundfünfzig Jahre alt. Sie hatte in der Ecclesall Road eine Auseinandersetzung mit einem Bus und hat den Kürzeren gezogen."

Ich runzle die Stirn und schiebe meine neue Brille wieder auf die Nase hoch. Sie fühlt sich zu schwer in meinem Gesicht an, unpassend. Wahrscheinlich hätte ich mich bei dem Optiker nicht dazu überreden lassen sollen. Eine neue Frisur. Eine neue Brille. Eine neue Garderobe im Schrank, an der noch an jedem Stück das Preisschild hängt. Gürtel, um meine Taille zu betonen. Kann man mit achtundzwanzig eine Midlife-Crisis haben?

"Sie ist übrigens super", sagt Emma und deutet auf mein Gesicht. "Sehr stylisch."

"Ja, so bin ich nun mal. Stylisch und schick", sage ich und spiele wieder an der Brille herum. Ich kann selbst hören, wie mein Tonfall mürrisch wird, aber ich habe nicht die Kraft, mich zusammenzureißen.

Emma antwortet mir mit einem schlecht imitierten irischen Akzent. "Du erinnerst mich an eine junge Nana Mouskouri."

"An wen?"

"An Griechenlands besten Export!", erklärt sie. "Okay, Nana und Feta."

Der verständnislose Blick, mit dem ich ihr antworte, forciert ein optimistisches, ermutigendes Nicken, als würde das alles beantworten, gefolgt von einem schnellen Verdrehen der Augen, als ihr klar wird, dass ich keine Ahnung habe. "Komm schon, du Miesepeterin. Wenn wir nicht lachen würden, würden wir weinen", provoziert sie mich, gefolgt von einem schnellen: "Du musst nicht verrückt sein, um hier zu arbeiten ..."

"Lass es!", sage ich, halte mir die Ohren zu und hindere sie so daran weiterzureden. Eine Pause entsteht, eine Pause, gefüllt von der Wärme einer Freundschaft, die sogar meine schlechte Laune besiegen kann. Ich bringe ein halbherziges Lächeln zustande. Sie ist genau die Person, die ich jetzt brauche. Sie versteht mich.

Ich trinke meine Tasse aus - lauwarmer Tee ist besser als gar keiner -, stelle sie zurück auf den Tisch und warte, dass Emma die Übergabe beendet, während ich mir einen zweiten Keks verkneife. Es ist erst neun Uhr morgens.

"So, also zu Susan Smith", fährt sie fort. "Der neue diensthabende Facharzt hat sie sich angeschaut ..."

"Oh, Mr. Nennen-Sie-mich-einfach-Mark-Barnes!", sagt eine Krankenschwester von der Zeitarbeitsfirma, die einen Wäschewagen an unserer Station vorbeifährt, aus dem die schmutzigen Laken herausquellen. "Ich hätte nichts dagegen, wenn er mich untersuchen würde!", sagt sie und schneidet eine Grimasse.

"Ich dachte, das hier wäre Sheffields bestes Lehrkrankenhaus und keine Neuauflage von 41 Grad Liebe ." Ich runzle erneut die Stirn. "Ein paar Tage bin ich nicht da, und schon tanzen hier die Mäuse auf dem Tisch."

Ich habe mich in den schweren Umhang der miesen Laune gehüllt. Einen Umhang, dem der zarte Hauch des Eau-de-"Gerade getrennt und noch nicht darüber hinweg" anhaftet.

"Erzähl mir nicht, du hättest noch nicht einmal an Mr. Nennen-Sie-mich-einfach-Mark gedacht, nicht mal ein winzig kleines bisschen?", Emma sieht geschockt aus. Als wäre ich vielleicht gar keine richtige Frau oder so.

"Nein, hab ich wirklich nicht." Ich blicke über den Rand meiner Brille, um meine Aussage zu unterstreichen. Zumindest ist sie so für etwas gut. " Mr. Barnes interessiert mich nicht." Was der Wahrheit entspricht. Er ist nicht mein Typ. Ich würde nicht sagen, dass er ein Flegel ist - denn ich bin nicht aus den 1950ern -, aber er ist grenzwertig. Grenzwertig flegelhaft. Er ist auch Arzt. Attraktiv? Ich nehme es an, wenn man auf so

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