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AMANDA Millionaires Fight von Heilmann, Sabrina (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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AMANDA

Würdest du für ein Mädchen kämpfen, das verloren scheint? Als der junge Geschäftsmann Luca Ferrera Amanda nach zwei Jahren zufällig wieder begegnet, ist das Gefühl, sie beschützen zu müssen, größer denn je. Als wäre es gestern gewesen, erinnert er sich an ihr zauberhaftes Lachen, aber auch daran, wie sie ihn plötzlich von sich gestoßen hatte und welchen leblosen Ausdruck ihre zauberhaften braunen Augen dabei angenommen hatten. Doch Amanda ist längst nicht mehr das Mädchen von damals, das ihre Eltern in hübschen Kleidern zu wichtigen Veranstaltungen begleitet hatte. Sie lebt auf der Straße, kämpft sich von Tag zu Tag und versucht einfach nur zu überleben. Luca ahnt nicht, dass Amanda noch ein weiteres Geheimnis mit sich herumträgt. Ein Geheimnis, das unmittelbar mit dem Abend verknüpft ist, an dem er sie zum ersten und zum letzten Mal sah. Wie wird er reagieren, wenn er die Wahrheit erfährt? Und wird er Amanda retten können, bevor ihre Freunde sie völlig in einen Sumpf aus Drogen, Alkohol und Gewalt ziehen? Ihre Leidenschaft zum Schreiben entwickelte Sabrina Heilmann bereits in jungen Jahren. Sie wurde 1991 in Elsterwerda geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Sachsen auf. Nun lebt sie mit ihrem Mann in dem kleinen Städtchen Großenhain. Sie schreibt hauptberuflich und träumt sich dabei gern zu den romantischsten Orten der Welt. Neben dem Schreiben interessiert sie sich auf für Fotografie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 270
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783748589921
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 365 kBytes
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AMANDA

Kapitel 5

AMANDA

Ich war vor Luca wach geworden und hatte direkt die Chance ergriffen, zu verschwinden. Auf keinen Fall konnte ich riskieren, dass er mich nach Hause brachte ... schließlich hatte ich kein Zuhause mehr.

Meine Eltern hatten sich nie die Mühe gemacht, mich zurückzuholen, geschweige denn herauszufinden, wo ich überhaupt war. Manchmal glaubte ich, sie hatten mich einfach aufgegeben, um sich weitere Probleme zu ersparen. Dabei hatte ich in dem Moment, in dem ich ging, ihre Hilfe nötiger gebraucht, als jemals zuvor.

Je näher ich dem Abbruchhaus kam, desto nervöser wurde ich. Es stand außer Frage, dass Matt mich für das bestrafen würde, was gestern geschehen war. Auch wenn Luca es nur gut gemeint hatte, Matt würde mich spüren lassen, dass ich einen Fehler gemacht hatte.

Ich ging um das Haus herum und stieg durch das zerbrochene Fenster, das in den Keller führte, ein. In der Nacht tat Matt alles dafür, dass man nicht durch den Haupteingang hineinkam. Vorsichtig rutschte ich an der Wand nach unten und tastete mich schließlich an ihr entlang, bis zur Treppe, die nach oben führte. Es war stockdunkel im Keller, doch Angst hatte ich keine. Ich kannte jede Ecke dieses Hauses und wusste, dass hier nichts lauerte, außer ein paar Spinnen. Leise schob ich die Tür auf und stand im Erdgeschoss. Ich lief die Treppenstufen nach oben und schlich in den Raum, in dem ich üblicherweise schlief. Abby lag auf der Matratze neben meiner, die Decke bis über den Kopf gezogen. Es war nicht fair, dass sie hier draußen schlafen musste, während ich den Luxus von Lucas Bett genießen durfte.

"Habe ich doch richtig gehört", brüllte plötzlich jemand hinter mir, doch da war es schon zu spät. Matt packte mich grob am Arm und schleuderte mich an die Wand. Ich stöhnte vor Schmerz auf, während Abby aus dem Schlaf hochschreckte.

"Amy, es geht dir gut", brachte sie erleichtert hervor und stand auf.

"Gleich nicht mehr", knurrte Matt und umschloss meinen Kiefer mit einer Hand. Er drückte ihn zusammen und ich verzog schmerzerfüllt das Gesicht. "Lass mich mal überlegen, was ich gestern alles scheiße fand. Punkt eins, während Abby sich den Arsch für die Gruppe aufreißt, sitzt du in einem Café und gibst unser Geld aus. Punkt zwei, wir regeln unsere Angelegenheiten allein. Ich brauche dabei keinen aufgeblasenen Anzugträger, der sich einmischt."

Matts Blick war vernichtend. Er hasste mich und irgendwie konnte ich es ihm nicht einmal verübeln. Ich hatte gestern wirklich nur an mich gedacht.

"Es ... es tut mir leid, Matt", presste ich angestrengt hervor, doch er schüttelte nur den Kopf.

"Soll ich dir etwas sagen, Amy? Das interessiert mich nicht mehr. Wenn du kleine Prinzessin die Regeln nach zwei Jahren immer noch nicht verstanden hast, dann werde ich sie dir noch einmal beibringen."

Blitzschnell löste er seine Hand von meinem Kiefer, packte meine Haare und schleifte mich mit sich. Panik breitete sich in meinem Inneren aus, denn ich hatte keine Ahnung, was er vorhatte.

"Lass sie in Ruhe", kreischte Abby und versuchte ihn von mir wegzuziehen. Doch Matt drehte sich nur um und verpasste ihr eine Ohrfeige. Abby taumelte. "Matt, verdammt!"

"Halt die Fresse, Abby!"

Er schleifte mich weiter an den Haaren aus dem Raum. Tränen liefen über meine Wangen und ich versuchte mich zu wehren. Doch es war hoffnungslos. Er war viel stärker als ich.

"Lass sie los, Matt!", sagte plötzlich eine tiefe Stimme und er blieb abrupt stehen. Erleichterung machte sich in mir breit. David war wieder da. Matt ließ mich los und ich brachte so viel Abstand wie möglich zwischen uns.

Ich sah hilflos zu David, der mich behutsam hinter sich zog, und Matt schließlich wütend anfunkelte.

"Ich habe dir gesagt, du sollst auf sie aufpassen, während ich nicht da bin." Ich hörte Davids Stimme

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