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American Royals - Wer wir auch sind von Chase, Nichole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 31.08.2018 per Download lieferbar

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American Royals - Wer wir auch sind

Sie entstammen den beiden mächtigsten Familien der Welt. Sie haben nur sich. Und doch können sie nicht zusammen sein.

Jeder macht Fehler. Doch Maddie McGuires Fehler lösen meist mittelschwere Staatsaffären aus. Als sie für eine Nacht im Gefängnis landet, ist das Maß bei ihrem Vater - dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika - voll. Zur Strafe soll sie Sozialstunden ableisten - außgerechnet bei Jake Simmon, dem missmutigen (und unglaublich gut aussehenden) Sohn des Vizepresidenten. Der ist von der Idee ganz und gar nicht begeistert. Er und Maddie waren schon immer wie Feuer und Wasser, absolut nicht kompatibel. Und doch kann Jake den schmalen Grat zwischen Liebe und Hass nicht leugnen, der seit jeher zwischen ihnen bestand ...

'Leidenschaftlich, herzerwärmend, berührend!' Molly McAdams

Band 1 der American-Royals-Reihe von New-York-Times- und USA-Today-Bestseller-Autorin Nichole Chase

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 414
    Erscheinungsdatum: 31.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307810
    Verlag: LYX
    Serie: American Royals .1
    Originaltitel: Bed Mates
    Größe: 1236 kBytes
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American Royals - Wer wir auch sind

1. KAPITEL

MADDIE

Eine halbe Flasche Wein, schlechte Planung und das unangebrachte Bedürfnis, die Welt zu retten: Das waren die Gründe, warum ich jetzt auf einem ungemütlichen Plastikstuhl in einem von kaltem Neonlicht erhellten Raum saß und mit Grauen meinen unausweichlichen Untergang erwartete. Jeden Moment würde die Pressesprecherin meines Vaters mit mürrischem Blick die Polizeiwache durch die schmutzige Eingangstür betreten, während ihr noch das Blut ihres letzten Opfers über das Kinn lief.

Ich wurde nicht enttäuscht. Sie rauschte herein wie ein schwarz-weißes Geschoss. Cruellas braune Augen musterten mich missbilligend, und mir war klar, dass ich richtig tief in der Scheiße saß. Sie hieß nicht wirklich Cruella, aber der Name hätte gut gepasst. Mit ihrem angsteinflößenden Blick und ihrer Vorliebe für schwarz-weiße Kleidung machte sie ihrer Cartoon-Version alle Ehre. Ihr richtiger Name war Reese Pang, und normalerweise ignorierte sie mich völlig - außer wenn mein Vater wütend war. So aufgebracht, wie ihre Augen loderten, musste er ihr eine Menge Munition mitgegeben haben. Ich versuchte mir einzureden, dass es hätte schlimmer kommen können, aber ich war mir ziemlich sicher, dass Reese mich am liebsten in einen der Regierungsbunker eingesperrt hätte.

Sie war die rechte Hand meines Vaters und damit die Einzige, der er die Aufgabe anvertraute, mich hier abzuholen. Schließlich konnte der Präsident der Vereinigten Staaten nicht einfach zur nächsten Polizeidienststelle schlendern und die Kaution für seine einundzwanzigjährige Tochter hinterlegen, ohne dass dies am nächsten Morgen für interessante Schlagzeilen gesorgt hätte.

"Wollen wir die Plätze tauschen?" Ich sah den Polizisten neben mir an und zog eine Augenbraue hoch.

"Nicht mal, wenn Sie Bill Gates wären." Der ältere Mann schüttelte den Kopf und betrachtete dann wieder die Papiere auf seinem Schreibtisch. "Diese Frau sieht aus, als wollte sie Hackfleisch aus Ihnen machen."

"So ein Mist." Ich schnitt eine Grimasse. Er hatte recht. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich gegen die unvermeidliche Standpauke zu wappnen.

Das Schlimmste daran war, dass ich sie vermutlich verdiente. Ich hatte mit guten Absichten gehandelt, aber vielleicht den falschen Weg gewählt. Dad drängte mich immer, nachhaltige Lösungen zu suchen, aber ich mochte schnelle Erfolge. Einen Gesetzesentwurf gegen Tierversuche einzureichen schien mir reine Zeitverschwendung, wenn ich stattdessen auch einfach im Labor einbrechen und die armen Tiere befreien konnte. Hätte ich doch nur so normale Eltern wie Phoebe, meine Zimmergenossin an der Uni.

Von ihrem Platz neben ihren Eltern aus gestikulierte Phoebe mit den Fingern in meine Richtung. Sie füllten am Tisch eines anderen Polizeibeamten Formulare aus. Ihre Mutter Maureen, die das von silbernen Strähnen durchzogene Haar zu einem langen Zopf geflochten hatte, lächelte, und ihr Vater Diego wirkte überhaupt nicht wütend, als er sich die Dreadlocks aus dem Gesicht strich.

Vielleicht war "normal" nicht das richtige Wort, um Phoebe und ihre Familie zu beschreiben. Meine Stiefmutter Abigail bezeichnete sie als Hippies, und ihr Ton ließ keinen Zweifel daran, dass sie nicht viel von ihnen hielt, aber ich liebte sie. Ich liebte jedes nicht normale, pflanzenliebende, vegane Detail, durch das sie sich von meiner Familie unterschied. Sie waren das absolute Gegenteil von allem, mit dem ich aufgewachsen war. Mit elf hatten sie Phoebe von der Schule genommen und alle US-amerikanischen Staaten bereist. Sie hatten sich ehrenamtlich für Obdachlose engagiert, Tiere gepflegt und an jedem zweiten Wochenende gegen irgendetwas demonstriert. Das Einzige, was sie von den Blumenkindern unterschied, war der riesige Treuhandfonds und Diegos außerordentliches Talent für Investitionen.

Gequälte Versuchstiere zu befreien war für sie so etwas wie ein Familienausflug. Wenn sie wegen irgendetwas sa

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