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Arizona Legenden 02: Keine Chance für Chato von Wallon, Alfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.07.2014
  • Verlag: BLITZ-Verlag
eBook (ePUB)
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Arizona Legenden 02: Keine Chance für Chato

Chato half, Geronimo und seine Rebellen aufzuspüren. Doch die Weißen dankten es ihm nicht. Zu spät begreift Chato, dass es ein großer Fehler war, den Weißen zu vertrauen. Als Lebensmittelrationen von einem gewissenlosen Indianeragenten unterschlagen werden und die Apachen hungern, weiß Chato, dass er handeln muss. KEINE CHANCE FÜR CHATO erschien zuletzt 2004 und wurde speziell für diese Ausgabe überarbeitet und mit neuen zusätzlichen Handlungssträngen ergänzt. Der Umfang wurde somit fast verdoppeln.

Wallon veröffentlichte 1981 im Kelter Verlag seinen ersten Western Die Dollarwölfe von Abilene als Band Nr.41 in der Reihe US Western. Es folgten die Nummern 58, 71, 85, und 94. Danach schrieb Wallon in den Western-Reihen des Marken Verlages mit (Western Wolf Nr. 264 + 268, Bronson Nr.12, 19 + 30). Anschließend war er als Autor bei Kommissar X tätig und verfasste auch Liebesromane. In den 1990er Jahren wandte sich Wallon dem phantastischen Genre zu und schrieb mit Marten Munsonius die Endzeit-Serie Corrigan. Aus seiner Feder stammt auch die Fantasy-Serie Thorin und die ersten Bände der Horror-Serie Murphy. Insgesamt schrieb Wallon mehr als 150 Heftromane, Taschenbücher und Paperbacks der Unterhaltungsliteratur. Seit 2005 ist Wallon wieder verstärkt im Western-Genre tätig. Im Bastei-Verlag hat er in der Reihe Western Legenden von 18 der 100 Bände verfasst, alle mit historischen Themen. Durch sein Engagement für den historischen Western wurde er im Juli 2006 Mitglied bei den 'Western Writers of America'. Seit Herbst 2006 hat Alfred Wallon den Markt der Heftromane weitgehend verlassen und ist nun im Buchsektor aktiv. Für den Persimplex-Verlag hat er den historischen Indianerroman Geistertanz-Wounded Knee 1890 verfasst, der zur Leipziger Buchmesse im März 2008 als Hardcover erschienen ist. Ein weiterer Indianerroman über den Apachen Mangas Coloradas wurde ebenfalls vom Persimplex Verlag im September 2008 veröffentlicht. Im Frühjahr 2010 folgte der Roman 'Untergang am Little Big Horn', sowie der historische Bürgerkriegsroman 'Quantrill'. Im Herbst 2011 startete Wallon im Perysimplex-Verlag die Buchreihe PATHFINDER mit historischen Romanen über Mountain-Men, Trapper und Abenteurer. Die ersten drei Bücher sind Erzählungen aus dem Leben von Jedediah Smith, Daniel Boone sowie Lewis & Clark. Für den Mohlberg Verlag konzipierte Alfred Wallon die Serie Civil War Chronicles - eine Serie über den amerikanischen Bürgerkrieg sowie eine Reihe mit historischen Einzelromanen zur amerikanischen Pioniergeschichte. Der erste Band 'Kampf der Giganten' erschien Ende 2010. Darüber hinaus startete Alfred Wallon im Oktober 2008 die Neuauflage seiner historischen Western-Serie Rio Concho als Paperback im Mohlberg-Verlag. Im Action Verlag erschienen mehrere Hörbücher von Alfred Wallon - unter anderem auch der SF-Endzeit-Thriller Dark Worlds als exklusive Neuveröffentlichung. Eine Printausgabe ist für Frühjahr 2014 im Verlag Torsten Low geplant. Für den BLITZ-Verlag, Windeck konzipierte er die Taschenbuchreihe ARIZONA LEGENDEN, die im April 2013 startet und historische Romane beinhaltet, deren Handlung im Südwesten der USA angesiedelt ist (Arizona und New Mexixo).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 03.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957194022
    Verlag: BLITZ-Verlag
    Serie: Arizona Legenden Bd.2
    Größe: 3728 kBytes
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Arizona Legenden 02: Keine Chance für Chato

Kapitel 1

27. April 1886

Santa Cruz-Tal

Im Grenzland zwischen Arizona und Mexiko

Sie kamen lautlos. Gedrungene Gestalten huschten durch die Nacht und näherten sich der kleinen Ranch, deren Bewohner schliefen. Es waren die Stunden zwischen Mitternacht und Morgengrauen, in denen der Schlaf des Menschen am tiefsten und die Träume am intensivsten sind.

Geronimo und seine zwanzig Krieger hatten keine Träume mehr. Sie wollten nur noch kämpfen, um zu überleben. Sie wollten den Weißaugen zeigen, dass sie selbst vor einer deutlichen Übermacht von Blaurock-Soldaten niemals aufgeben würden. Das wüstenähnliche Land war ihre Heimat, und sie kannten hier jeden Fußbreit Boden. Sie wussten um geheime Verstecke in dieser Region, die ein Weißer niemals finden würde.

Geronimo lächelte kaltherzig, als er sah, wie Nachite sich mit sechs weiteren Kriegern rasch dem Haupthaus der abgelegenen Ranch näherte. Er wusste, dass er sich jederzeit auf den erfahrenen Krieger verlassen konnte, und gab nun fünf anderen Kriegern einen kurzen, aber eindeutigen Wink, sich an das Nebengebäude heranzuschleichen und dann genauso hart und kompromisslos zuzuschlagen, wie er und die übrigen Apachen es geplant hatten. Immer wieder schaute Geronimo wachsam nach allen Seiten, als ob er befürchtete, dass buchstäblich im letzten Augenblick eine unergründliche Laune des Schicksals eingreifen und die Apachen daran hindern würde, das zu tun, was sie tun mussten.

Geronimo kannte die Weißen nicht, die hier abseits der bekannten Routen und Städte eine Ranch errichtet hatten. Es interessierte ihn auch nicht. Er wusste nur, dass er und seine Krieger ein Zeichen für die Blaurock-Soldaten setzen wollten. Damit Bear Coat Miles erfuhr, dass Geronimo sich auch nicht vor tausend Soldaten fürchtete, die sich auf die Fährte der Apachen gesetzt hatten, um sie ein für alle Mal auszuschalten.

Natürlich wusste Geronimo, dass General Nelson A. Miles ein gefährlicher Mann war, und dass er hart und kompromisslos gegen seine Feinde vorging. Trotzdem war es ihm bisher nicht gelungen, die restlichen freien Apachen einzukreisen, gefangen zu nehmen und zu bestrafen. Geronimo und seine Krieger waren bisher immer schneller gewesen und hatten sich über die Grenze nach Mexiko zurückgezogen.

Obwohl die Apachen auch von mexikanischen Soldaten gejagt wurden, hatten Geronimo, seine zwanzig Krieger sowie dreizehn Frauen und sechs Kinder immer in der unzugänglichen Region der einsamen Sierra Madre untertauchen können. Sie waren zurückgekommen, um zu rauben, zu plündern und zu töten!

Geronimo zuckte zusammen, als er plötzlich hörte, wie drüben unweit des Hauses ein Hund zu bellen begann. Unterschiedliche Gedanken gingen ihm in Bruchteilen von Sekunden durch den Kopf. Die Späher hatten den Hund übersehen und ihm gestern nichts davon berichtet. Hätte Geronimo davon gewusst, dann wäre das Tier sein erstes Opfer geworden. Das Bellen wurde lauter, brach dann aber mit einem kurzen Jaulen ab. Geronimo atmete auf. Nachite oder einer der übrigen Krieger, die sich von der anderen Seite an das Haupthaus herangeschlichen hatten, war im richtigen Augenblick zur Stelle gewesen. Der Hund schwieg für immer!

Geronimo erkannte einen hellen Schimmer in einem der Fenster des Hauses. Die Bewohner mussten durch das Bellen des Hundes aus dem Schlaf gerissen worden sein. Jemand wollte offenbar nach dem Rechten sehen. Geronimo sah zu dem angrenzenden Gebäude, in dem die fünf Männer schliefen, die für den weißen Farmer arbeiteten. Auch dort waren Geräusche zu hören. Nur wenige Sekunden später öffnete sich die Tür u

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