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As Long As You Love Me von Aguirre, Ann (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.02.2016
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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As Long As You Love Me

Nichts ist so wichtig im Leben, wie den Menschen zu finden, der für einen bestimmt ist ...

Durchgefallen! Weil Lauren den College-Stress nicht mehr aushält, vergeigt sich absichtlich alle Prüfungen. Erleichtert zieht sie wieder zu Hause ein. Doch es gibt noch einen zweiten Grund für ihre Rückkehr, den sie niemandem verrät: Rob Conrad! Seit sie denken kann, schwärmt Lauren insgeheim für den älteren Bruder ihrer besten Freundin. Bislang hat er sie zwar kaum eines Blickes gewürdigt, aber Lauren ist entschlossen, das zu ändern. Sie will ihm zeigen, dass sie anders ist als seine Exfreundinnen, und nicht nur eine kurze Affäre mit ihm möchte, sondern das volle Programm ...

Nach ihrem Studium der englischen Literatur hat die New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin viele verschiedene Jobs ausprobiert, ehe sie sich hauptberuflich der Schriftstellerei widmete. Neben Büchern hat Ann Aguirre insbesondere ein Faible für Actionfilme. Zusammen mit ihrer Familie und etlichen Tieren lebt sie im sonnigen Mexiko.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 10.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956495281
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: As Long As You Love Me
    Größe: 660 kBytes
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As Long As You Love Me

1. KAPITEL

E s gab Leute, die behaupteten, ich wäre gescheitert. Tja. Ich hatte nicht die Absicht, ihnen zu widersprechen. Wäre mir auch ganz schön schwergefallen.

Mit meinen einundzwanzig Jahren hatte ich es geschafft, ein College-Stipendium zu verlieren, einem tollen Typen einen Korb zu geben und wieder bei meiner Mom einzuziehen. Die freute sich zwar, mich zu sehen, aber es war definitiv nicht die glorreiche Heimkehr, von der ich geträumt hatte, als ich vor drei Jahren meine Sachen gepackt hatte. Trotzdem, auch wenn ich ein wenig Bedauern verspürte, war ich glücklich darüber, wieder zu Hause zu sein. Der kleine Ort Sharon in Nebraska war lediglich ein winziger Punkt auf der Landkarte, der nicht mehr als sechs Läden an der Hauptstraße zu bieten hatte. Es gab kein einziges Einkaufszentrum, jedenfalls nicht im Umkreis von vierzig Meilen, wenn man einmal den Walmart außer Acht ließ. Es gab McDonald's und Pizza Hut, eine Kneipe, zwei Bars, und ein wenig überraschend waren sie auf Pfannkuchen spezialisiert. The Grove war das einzige etwas vornehmere Restaurant, ein restauriertes historisches Gebäude, in das mich jedoch noch keiner der Jungs, die mit mir ausgegangen waren, eingeladen hatte. Da der Ort so klein war, kannte jeder jeden, doch irgendwie war diese Vertrautheit und der Klatsch und Tratsch auch tröstlich.

Im Augenblick war mein Leben ziemlich durcheinander - aber während ich den letzten Umzugskarton auspackte, seufzte ich erleichtert. Ich musste keine Seminare mehr besuchen und brauchte auch meiner besten Freundin und Mitbewohnerin Nadia nicht länger vorzumachen, ich wäre an meiner vermeintlichen Zukunft interessiert. Es war höllisch schwer gewesen, so zu tun, als wäre alles in Ordnung, während mein Leben dabei war zu implodieren. Doch obwohl ich das, was in mir vorgegangen war, nicht mit ihr hatte teilen können, würde ich Nadia vermissen; sie war noch immer in Michigan, während ich nach Hause zurückgekehrt war, um einen Neuanfang zu wagen.

Meine Mom klopfte an die offene Tür. "Ich habe wirklich nichts verändert. Wir können neu streichen, falls du willst, und ich könnte dir auch neue Gardinen nähen."

"Das hört sich gut an." Es sollte nicht sarkastisch klingen. Dieses Zimmer war seit meinem dreizehnten Lebensjahr tatsächlich nicht mehr renoviert worden, und all das Lavendelblau war ein wenig zu viel des Guten. Ganz zu schweigen von dem vorherrschenden Prinzessinnen-Stil. Die Möbel waren weiß und goldfarben, der Teppich flauschig und lila, und in den Regalen standen all meine Plüschtiere sowie reihenweise Fantasy-Romane, in denen edle Ritter und verwaiste Erbinnen die Hauptrolle spielten. Die mit Blümchen bedruckte Tagesdecke auf dem Bett und die Vorhänge lösten in mir den Wunsch aus, mich unter besagter Decke zu verstecken und dort zu bleiben.

"Was schwebt dir vor?", fragte Mom.

Sie sah fantastisch aus. Seit Thanksgiving, als ich Mom das letzte Mal besucht hatte, war die Veränderung noch deutlicher geworden. Es war jetzt Februar, und sie hatte weitere zwanzig Pfund abgenommen - und war jetzt dünner als ich. Das sollte mir vermutlich zu schaffen machen, aber es freute mich, dass sie sich so gut erholt hatte. Nachdem mein Dad uns verlassen hatte, war meine größte Sorge gewesen, dass Mom nie wieder auf die Füße kommen würde.

"Weiße Wände und rot karierte Vorhänge?"

"Das könnte hübsch aussehen. Und die Tagesdecke?"

"Die sollte zu den Vorhängen passen. Oder wär das schon zu viel?"

Sie neigte den Kopf und dachte darüber nach. "Wahrscheinlich nicht, solange du das Muster nicht auch noch für die Kissen verwendest."

"Das hatte ich nicht vor."

"Ich bin so froh, dass du hier bist. Selbst wenn es bedeutet, dass es am Mount Albion nicht geklappt hat." Mom bemühte sich sehr, es nicht laut auszusprechen - dass ich wegen ungenügender Leistungen vom College geflogen und sozusagen in Schande nach Hause zurückg

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