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Auf den Flügeln der Hoffnung: Drei Romane in einem eBook 'Zwischen uns der Ozean', 'Elsas Erbe' und 'Die Jahre ohne dich' von als SPIEGEL-Bestseller-Autorin Caroline B, Tania Schlie auch bekannt (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
Auf den Flügeln der Hoffnung: Drei Romane in einem eBook
eBook
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Online verfügbar

Auf den Flügeln der Hoffnung: Drei Romane in einem eBook

Mutige Frauen geben niemals auf! Der Sammelband »Auf den Flügeln der Hoffnung« von Tania Schlie alias Caroline Bernhard jetzt als eBook bei dotbooks. Drei Zeiten, drei Lebenswege und drei Frauen, die für ihr Glück kämpfen ... Sie ist nicht bereit, sich in ihr Schicksal zu fügen: Als Paula mit ihrer Familie im Jahre 1893 nach Amerika auswandern will, verwehrt man ihr als einziger die Einreise. Von nun an ist sie ganz auf sich allein gestellt - und fühlt, wie der Kampfgeist in ihr erwacht ... Elsa führt zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Tochter eines reichen Unternehmers ein behütetes Leben - bis zu dem Tag, als er seine Familie verlässt. Ein Skandal! Doch gegen alle Widerstände beginnt Elsa, sich ihren Platz im Leben zu erkämpfen ... Hamburg in den 50er Jahren: Elisabeth soll heiraten, einen Haushalt führen - und niemals Widerworte geben. Aber sie ist nicht bereit, sich in diese Rolle zu fügen ... und beginnt voller Zuversicht, eigene Wege zu gehen! Jetzt als eBook kaufen und genießen - der Sammelband »Auf den Flügeln der Hoffnung« vereint die erfolgreichen Frauenschicksal-Romane »Zwischen uns der Ozean«, »Elsas Erbe« und »Die Jahre ohne dich« von Tania Schlie, auch bekannt als Greta Hansen und Bestsellerautorin Caroline Bernhard. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag.

Tania Schlie, geboren 1961, studierte Literaturwissenschaften und Politik in Hamburg und Paris. Bevor sie anfing zu schreiben, war sie Lektorin in einem großen Verlag. Heute lebt sie als erfolgreiche Autorin in der Nähe von Hamburg. Bei dotbooks veröffentlicht Tania Schlie, die auch unter den Namen Greta Hansen und Caroline Bernard erfolgreich ist, die Romane »Der Duft von Rosmarin und Schokolade«, »Der Duft von Sommerregen«, »Die Spur des Medaillons«, »Eine Liebe in der Provence«, »Ein Sommer in Bonneville«, »Die Liebe der Mademoiselle Godard« und - auch als Sammelband unter dem Titel »Auf den Flügeln der Hoffnung« erhältlich - »Elsas Erbe«, »Zwischen uns der Ozean« und »Die Jahre ohne dich«.

Produktinformationen

    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1270
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966550727
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2491 kBytes
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Auf den Flügeln der Hoffnung: Drei Romane in einem eBook

Kapitel 1

NEW YORK, 11. OKTOBER 1893

An der Backbordseite schob sich die Freiheitsstatue langsam aus dem Dunst. Sie wurde von den Wartenden begrüßt, als sei sie eine alte Bekannte, die sie lange nicht gesehen hatten.

»Da ist sie! Da, direkt vor uns! Lady Liberty! Seht doch! Wir sind da! Wir sind in Amerika!«

Die Rufe ertönten gleichzeitig in einem Dutzend Sprachen, wurden in den verschiedensten Dialekten weitergegeben und setzten sich in einer anschwellenden Woge bis unter Deck fort. Die Passagiere der »Fürst Bismarck«, die dort noch in den dunklen Sälen ausharrten, horchten auf und drängten durch die schmalen Luken ins Freie. Jeder wollte das Symbol der neuen Freiheit mit eigenen Augen sehen, sich vergewissern, dass die Strapazen, die Enge, die Streitereien, das eintönige Essen und die Seekrankheit der letzten Tage wirklich überstanden waren. Die Mutlosen, die sich nach der alten Heimat sehnten und Angst vor der unbekannten Zukunft hatten, schöpften neue Zuversicht. Die Seekranken kamen in den ruhigen Gewässern des Hudson River wieder zu Kräften, die Gottesfürchtigen und die Dankbaren beteten. Männer warfen unter Hurrarufen ihre Hüte in die Luft, Mütter hoben ihre Kinder in die Höhe, damit sie die goldene Zukunft sehen konnten.

Paula Klausner war schon seit dem Morgengrauen auf dem Achterdeck, weil sie nicht hatte schlafen können, und hatte die Freiheitsstatue als eine der Ersten entdeckt. Sie legte den Kopf in den Nacken, bis ihr schwindlig wurde, und lehnte sich leicht an die Leiber der vielen Menschen um sie herum. Sie rochen nach Armut und Schmutz, nach den Kleidern, die sie seit Tagen und Wochen am Leib trugen, aber diesmal störte es Paula nicht. Sie war gefesselt vom Anblick der grünen Frau, die hoch über ihr, auf einem mächtigen Sockel stehend, in den Himmel ragte. An den langen Abenden während der Überfahrt hatte sich immer jemand gefunden, der von der Freiheitsstatue sprach, die Geschichte ihrer Reise über das Meer von Frankreich nach Amerika und ihre Bedeutung für die Einwanderer beschwor, und es hatte ihre Herzen bewegt und ihnen Hoffnung gegeben. Paulas Augen wanderten weiter nach oben, über den Faltenwurf bis zur Kupfertafel mit dem Datum der Unabhängigkeitserklärung Amerikas, die die Figur im linken Arm hielt. Der Kopf und der erhobene Arm mit der Fackel waren jedoch in den tief liegenden Wolken des ungemütlichen Herbsttages verschwunden. Die Freiheitsstatue sah aus wie der untere Teil einer zersägten Jungfrau.

»Jetzt mach doch schon!« rief Paula und stampfte ungeduldig mit dem Fuß auf. Dabei trat sie dem neben ihr stehenden Mann auf die Zehen.

»Nun mal nicht so stürmisch, Kleine«, sagte er mit einem empörten Blick.

Paula tat, als höre sie ihn nicht. Seit Wochen hatte sie davon geträumt, endlich diese Statue zu sehen, nun fuhr sie direkt auf sie zu, und der dumme Nebel versteckte sie vor ihr! Vor lauter Aufregung presste sie die Hände auf den Mund und biss sich auf die Fingerknöchel. Sie holte tief Luft und hielt den Atem an, als wollte sie mit dem nächsten Ausatmen den Nebel wegpusten.

Sie hörte, wie jemand ihren Namen rief, und entdeckte in dem Gewirr von Menschen, Gepäckstücken, Schornsteinen und Aufbauten ihren Vater, der seinen Kopf aus der Luke steckte, die unter Deck führte. Er war groß und überragte die meisten anderen Männer. Obwohl es noch früh am Morgen war, hatte er sein Haar bereits sorgfältig gescheitelt und pomadisiert. Der Schnauzbart war akkurat in Form gebracht. Für ihn war dies ein ganz besonderer Tag. Nach ihm drängten die Mutter und die beiden jüngeren Schwestern ins Freie. Ihr Vater winkte mit lang ausgestrecktem Arm zu ihr herüber und setzte die Ellenbogen ein, um sich einen Weg zu ihr zu bahnen.

»Na also!«, rief er, als er bei Paula ankam, und es hörte sich an, als habe er das Schiff eigenhändig von Hamburg nach New York gefahren. Er wandte sich nach seiner Frau um, und sein Blick verriet sei

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