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Auf leisen Tatzen ins Glück Roman von Woodman, Cathy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.10.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Auf leisen Tatzen ins Glück

Eine geplatzte Hochzeit, eine große Liebe und jede Menge tierische Turbulenzen.
Tessa Wilde ist Tierarzthelferin mit Leib und Seele. Als der Wagen, der sie ausgerechnet zu ihrer eigenen Hochzeit bringen soll, einen Hund anfährt, denkt sie keine Sekunde nach und rettet das Tier. Sie schafft es zwar in letzter Minute noch zur Trauung, aber vor dem Altar geht es turbulent weiter: Jack Miller, einer ihrer ältesten Freunde, stürmt in die Kirche und fleht sie an, Nein zu sagen. Tatsächlich kommt Tessa ins Zweifeln und lässt die Hochzeit platzen. Ist vielleicht doch Jack der Mann ihres Lebens? Als sie anfangen, zusammen in der Tierklinik zu arbeiten, knistert es auf jeden Fall gewaltig zwischen den beiden ...

Cathy Woodman ist Autorin mehrerer Romane und ausgebildete Tierärztin. Sie hat ein ganzes Haus voller Haustiere, auch wenn sie sich mittlerweile ausschließlich dem Schreiben widmet. Auf leisen Tatzen ins Glück ist Cathy Woodmans fünfter Roman bei Blanvalet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 19.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641165949
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: The Village Vet (5 - Otter House Series)
    Größe: 533 kBytes
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Auf leisen Tatzen ins Glück

KAPITEL 1

Dieses Jahr, nächstes Jahr, irgendwann, niemals

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass ich in der hellen Aprilsonne in einem Rolls-Royce über die Landstraßen Devons rolle, während mein Dad an meiner Seite mit seinem vollen Bariton "Bringt mich pünktlich zum Altar" singt. Seine Begeisterung ist ansteckend, und ich bin mir nicht sicher, wer von uns beiden aufgeregter ist, er oder ich.

An der nächsten Kreuzung hinter dem Grat des bewaldeten Steilhangs, von wo aus ich die glänzenden Windungen des Flusses durch die Bäume hindurch sehen kann und den Glockenturm der Kirche, der sich über die kleine Ortschaft im Tal erhebt, biegt der Chauffeur rechts ab. Dort, wo die einspurige Straße sich zu einer Ausweichstelle verbreitert, springt eine dunkle, vierbeinige Gestalt direkt vor uns auf die Straße.

"Was zum Teufel!" Der Chauffeur tritt mit aller Kraft auf das Bremspedal, und die Sekunden scheinen wie in Zeitlupe zu verstreichen, während der Wagen schlitternd zum Stehen kommt. Ein unheilvoller Schlag, dann herrscht Stille.

"Nicht, Tess!", sagt mein Dad, doch ich bin bereits mit hochgerafftem Kleid aus dem Auto gesprungen. Die Absätze meiner Schuhe - meiner wunderschönen elfenbeinfarbenen Brautschuhe - versinken im Schlamm am Straßenrand, als ich um den Rolls-Royce herum nach vorn gehe, wo ein großer schwarzer Hund reglos auf dem Asphalt liegt.

"Oh mein Gott!" Ich will mich neben ihn knien, um ihm zu helfen, doch mein Dad hält mich zurück.

"Nicht, Tess", wiederholt er. "Es ist zu spät. Ich glaube, er ist tot."

Leer vor Sorge und Schock starre ich den Hund an, einen hübschen Kerl mit blutiger Nase und einem kleinen weißen Fleck auf der Brust. Ich wünsche mir so sehr, dass er okay ist.

"Er lebt", seufze ich erleichtert auf, als der Hund den Kopf hebt und blind den Blick in meine Richtung dreht. Die Zunge fällt ihm seitlich aus dem Maul, und seine Ohren liegen flach an den Seiten des breiten Schädels.

"Er sieht aus, als würde er Sternchen sehen", bemerkt mein Dad, während der Chauffeur seine Aufmerksamkeit der Beule an der Frontseite des Wagens zuwendet, der bei dem Zusammenstoß definitiv schlechter weggekommen ist. "Was sollen wir jetzt tun?"

"Er muss zum Tierarzt", sage ich und blicke unseren Fahrer voller Hoffnung an.

"Keine Sorge wegen der Autositze", sagt er trocken. "Schaffen wir ihn in den Wagen."

Innerhalb kurzer Zeit liegt der Hund mit blutender Nase auf dem Beifahrersitz, und ich denke, dass das nicht gerade ein vielversprechender Anfang ist. Mein Dad sieht aus, als würde er jeden Moment in Tränen ausbrechen. Dank seines Vorschlags, wir sollten eine kleine Runde drehen, was ich ursprünglich für eine prima Idee gehalten hatte, haben wir inzwischen mehr Verspätung, als traditionell erwartet wird.

"Ich lasse Sie auf dem Weg zum Tierarzt bei der Kirche aussteigen und fahre den Rolls gleich in die Werkstatt, um den Schaden begutachten zu lassen, ehe ich Sie wieder abhole", sagt der Chauffeur und streckt die Hand aus, um den Hund zu stützen, während wir die erste Serpentine den Hügel hinab nach Talyton St. George nehmen, woraufhin der Hund eine Wolke feinen roten Nebels ausniest.

"Nein, wir müssen zuallererst zum Tierarzt." Ich bin Tierarzthelferin und habe bei der Behandlung von genügend Unfallopfern assistiert, um zu wissen, dass man nie vorhersehen kann, wie es ausgeht. Manchmal überleben gerade die Tiere nicht, die anfangs noch relativ unversehrt wirken.

"Sie hat recht - wir müssen direkt zum Otter House, der Kleintierpraxis", sagt mein Dad. "Gehen Sie nicht über LOS und ziehen Sie nicht zweihundert Pfund ein. Oh, Tessa, weißt du noch, wie wir Monopoly gespielt haben, als du ein kleines Mädchen warst? Und Scrabble? Beim Scrabble hast du immer gewonnen."

"Dad, bitte, nicht jetzt." Die Worte bleiben mir schier im Hals stecken, als ich fortfahre: "Ich werde sonst noch

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