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Aus lauter Liebe zu dir Roman von Wilde, Lea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Aus lauter Liebe zu dir

Wie weit wirst du gehen für die wahre Liebe? 'Aus lauter Liebe zu dir' von Annegrit Arens jetzt als eBook. Sie ist die Schöne, er das Biest - und doch knistert es zwischen ihnen. Johannes ist vernarrt in Juliane: Sie ist eine Powerfrau, schön, erfolgreich, selbstbewusst. Und sie mag Johannes, doch eine Beziehung? Niemals! Schließlich hat er ein paar Kilos zu viel auf den Rippen und auch den Ehering an seinem Finger kann Juliane nicht ignorieren. Das geht leider auch Johannes so, also legt er den Ring ab, wird Chef einer Software-Firma und trainiert sich einen Traumkörper an. Welche Frau könnte da widerstehen? Juliane nicht - ihr Interesse erwacht: Vielleicht ist Johannes doch der Richtige ... Doch kann der neue Traummann halten, was er verspricht? Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Aus lauter Liebe zu dir' von Annegrit Arens. Annegrit Arens hat Psychologie, Männer und das Leben in all seiner Vielfalt studiert und wird deshalb von der Presse immer wieder zur Beziehungsexpertin gekürt. Seit 1993 schreibt die Kölner Bestsellerautorin Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher. Fünf ihrer Werke wurden für die ARD und das ZDF verfilmt. Die Autorin im Internet: www.annegritarens.de Annegrit Arens veröffentlicht bei dotbooks folgende Romane: Der 'Therapeut auf meiner Couch' 'Die Macht der Küchenfee' 'Aus lauter Liebe zu dir' 'Die Schokoladenkönigin' 'Die helle Seite der Nacht' 'Ich liebe alle meine Männer' 'Wenn die Liebe Falten wirft' 'Bella Rosa' 'Weit weg ist ganz nah' 'Der etwas andere Himmel' 'Der geteilte Liebhaber' 'Wer hat Hänsel wachgeküsst' 'Venus trifft Mars' 'Süße Zitronen' 'Karrieregeflüster' 'Wer liebt schon seinen Ehemann?' 'Suche Hose, biete Rock' 'Kussecht muss er sein' 'Mittwochsküsse' 'Liebe im Doppelpack' 'Lea lernt fliegen' 'Lea küsst wie keine andere' 'Väter und andere Helden' 'Herz oder Knete' 'Verlieben für Anfänger' 'Liebesgöttin zum halben Preis' 'Schmusekatze auf Abwegen' 'Katzenjammer deluxe' 'Ein Pinguin zum Verlieben' 'Absoluter Affentanz' 'Rosarote Hundstage' 'Die Liebesformel: Ann-Sophie und der Schokoladenmann' 'Die Liebesformel: Anja und der Grüntee-Prinz' 'Die Liebesformel: Tamara und der Mann mit der Peitsche' 'Die Liebesformel: Susan und der Gentleman mit dem Veilchen' 'Die Liebesformel: Antonia und der Mode-Zar' 'Die Liebesformel: Ann-Sophie und il grande amore'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 374
    Erscheinungsdatum: 01.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958242548
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1079 kBytes
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Aus lauter Liebe zu dir

Kapitel 1

Zum Fressen schön

Johannes Hopstein suchte einen Parkplatz, an einem Samstag kurz vor Ladenschluss ein fast schon aussichtsloses Unterfangen. Er tat es trotzdem, heute trieb ihn niemand, niemand wartete auf ihn. Das Wochenende gehörte ihm allein, wenn man von etlichen unter der Woche liegen gebliebenen Extrawünschen der Kundschaft und diesem Einkaufszettel absah. "Sechs frische Eier", das "frisch" unterstrichen, des Weiteren "100 Gramm Putenbrust, 100 Gramm Corned Beef, eine Gurke, zwei rote Paprika, ein Dutzend Blutorangen und sechs Boskop, Klammer auf, Äpfel, Klammer zu".

Glaubte Karin ernsthaft, er wüsste nicht, dass es sich bei "Boskop" um eine Apfelsorte handelte? Obendrein um die gesündeste, und wenn sie das sagte, würde es stimmen. Eine der vielen Eigenschaften, die er an seiner Frau schätzte, war ihre Ehrlichkeit.

Er warf einen Blick auf die Uhr am Armaturenbrett und nahm zugleich mit der Zeitanzeige die Schönheit des warm schimmernden Holzes in sich auf. Zirbelholz, er liebte es. Der Stundenzeiger hatte die Drei erreicht, seine Frau musste jede Minute bei ihren Eltern eintreffen, hoffentlich waren ihre Kopfschmerzen mittlerweile verschwunden, sie hatte auch so schon genug am Hals.

Er kreiste nun bereits das dritte Mal um die Apostelkirche, auf dem Platz davor war Markt, etliche Stände wurden schon abgeräumt, wenn er noch etwas bekommen wollte, musste er sich ranhalten. Er hatte vorgehabt, dort rasch diesen Einkaufszettel abzuarbeiten und dann einen Abstecher in die Galerie Habermann zu machen. René Habermann war einer seiner wichtigsten Auftraggeber, dafür musste man auch ab und zu eine solche Vernissage in Kauf nehmen. Ohne Karin an seiner Seite eine noch ärgere Tortur, Johannes hätte liebend gern darauf verzichtet.

Denk dran, du darfst den Habermann auf gar keinen Fall verärgern! Johannes seufzte, seine Frau hatte auch in diesem Punkt Recht. Der da oben schien ihren Handlanger spielen zu wollen, in der geschlossenen Parkreihe vor dem Bazar de Cologne leuchteten Rücklichter auf, er bremste ab, wartete und rangierte wenig später gottergeben in die frei gewordene Lücke. Hinreichend groß für sein Auto, an dem er hing, obwohl es heutzutage eher als schick galt, ein Auto als Gebrauchsgegenstand abzutun und es gegen ein neues Modell auszutauschen, bevor sein Wiederverkaufswert sank oder erste Macken sichtbar wurden. Er stieg aus, verriegelte von Hand, strich einmal fast liebevoll über die dunkelgrüne Lackierung, überquerte die Straße, wollte schon in das bunte Markttreiben eintauchen, als sein Blick auf die Auslage des Cafés an der Ecke schräg gegenüber fiel.

Ein gutes Café, sogar der Baumkuchen und die Pralinen wurden dort noch selbst hergestellt, das galt auch für die Köstlichkeiten aus Marzipan. Der bloße Gedanke ließ ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen, ein gutes Marzipan war pures Glück, das langsam auf der Zunge zerging. Die Freude fürs Auge nicht zu vergessen. Zügigen Schrittes steuerte er das Schaufenster an, er hatte sich nicht geirrt, man hatte umdekoriert, den Mittelpunkt bildete nun ein Marzipanschwein von der Größe eines echten Ferkels. Was für ein profanes Wort für ein Gebilde von solch hinreißender Schönheit, dachte er und ertappte sich bei der Vorstellung, wie er genüsslich seine Zähne in diese rosige Hinterbacke grub und dann ohne zu kauen der Süße ihren Lauf ließ, bis die frohe Botschaft sich überall in seinem Körper breit machte. Ein Körper, das war sein nächster Gedanke, den er - wenn es nach Karin ging - an diesem Wochenende um wenigstens ein Kilo erleichtern sollte. Mit sauren Äpfeln, magerem Aufschnitt, Rohkost ... ihn schauderte.

Wie von magischen Fäden gezogen griff er nach dem altmodischen Türgriff, ein nicht weniger altmodisches Klingeln untermalte seinen Eintritt, die Kleine hinter der Kuchentheke lächelte ihn wie den alten Bekannten an, der er war.

"Guten Tag, Herr Hopste

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