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Aus Versehen verheiratet? von DUNLOP, BARBARA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Aus Versehen verheiratet?

'Wir sind verheiratet.' Unfassbar! Der Elvis-Imitator in Las Vegas war ein echter Standesbeamter - und jetzt ist Kaitlin die Frau dieses sündhaft gut aussehenden, aber auch verboten arroganten Zach Harper? Dass er die Scherzehe wieder annullieren will, ist ihr erst nur recht. Andererseits hat sie mit dem einflussreichen Macho, der immerhin dafür gesorgt hat, dass sie als junge Architektin keinen Auftrag mehr in Manhattan bekommt, noch eine Rechnung offen ... Kaitlin berät sich mit einer Freundin und macht dem verblüfften Zach schließlich ein durch und durch scharfes Angebot!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 21.12.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864940668
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 352 kBytes
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Aus Versehen verheiratet?

1. KAPITEL

Was tat ausgerechnet Zach Harper im Flur vor ihrem Apartment? Der große dunkelhaarige Mann mit den stahlgrauen Augen war der Grund, warum Kaitlin Saville ihre Habseligkeiten packte. Seinetwegen gab sie ihre schöne Wohnung mit Mietpreisbindung auf und verließ New York.

Sie öffnete die Tür, verschränkte die Arme vor ihrem rauchblauen Fan-T-Shirt mit dem Logo der New York Mets und sah Zach an. Sie konnte nur hoffen, dass ihm ihre verweinten Augen nicht auffielen.

"Wir haben ein Problem", stellte er nüchtern fest.

In der linken Hand hielt er eine Aktentasche aus schwarzem Leder. Zu seinem Maßanzug trug er ein makellos weißes Hemd. Seine rote Krawatte war aus edelster Seide - und die Manschettenknöpfe aus purem Gold. Wie immer war sein Haar säuberlich geschnitten, Wangen und Kinn frisch rasiert. Die Schuhe glänzten wie stundenlang poliert.

" Wir haben gar nichts", stellte Kaitlin klar und bewegte die Zehen in den kuscheligen Socken, die sie unter ihren ausgefransten Jeans trug. Ich bin nur bequem angezogen, sagte sie sich. Schließlich hat eine Frau in den eigenen vier Wänden das Recht, sich zu entspannen. Und außerdem ... Was tut er überhaupt hier?

Sie versuchte, ihm die Tür vor der Nase zuzumachen, aber er schob schnell den Unterarm dazwischen.

Unwillkürlich fiel ihr in diesem Moment seine Hand auf: Sie wirkte kräftig, gepflegt und gebräunt. Ringe trug er nicht, dafür eine sündhaft teure Uhr von Cartier. "Das ist kein Scherz, Kaitlin."

"Ich lache ja auch gar nicht." Was interessierten sie seine zweifellos nicht besonders zahlreichen Probleme? Dieser überhebliche Zach Harper war nicht nur für ihre Entlassung verantwortlich, sondern auch dafür, dass kein anderes Architekturbüro in New York City sie einstellen würde.

"Kann ich reinkommen?", fragte er.

"Nein." Er mochte der Chef von Harper Transportation und wer weiß welch anderer Firmen in Manhattan sein. Aber ihre Wohnung würde er nicht zu Gesicht bekommen - schon gar nicht ihre Spitzenunterwäschen-Sammlung unter dem Fenster.

Er biss die Zähne zusammen. "Es geht um etwas Persönliches", stieß er hervor und wies auf die Aktenmappe.

"Um etwas Persönliches? Was soll das heißen? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir Freunde wären."

Eher Feinde. Wie sollte es auch anders sein, wenn ein Mensch das Leben des anderen zerstört hatte? Ob Zach Harper erfolgreich war, unverschämt gut aussah und traumhaft tanzte - er hatte die Chance verspielt ...

Er straffte die Schultern und sah sich im langen Korridor des fünfzig Jahre alten Hauses um. Trotz des schummrigen Lichts ließ sich unschwer erkennen, dass der gemusterte Teppichboden schon bessere Tage gesehen hatte. In diesem Teil des vierten Stocks befanden sich zehn Wohnungen. Kaitlins Apartment lag am Ende, direkt neben der Tür zur Feuertreppe.

"Auch gut", sagte er. "Dann klären wir es eben hier."

Nein, das werden wir nicht, dachte Kaitlin. Gar nichts tun wir. Nie wieder, weder hier noch sonst wo ...

"Erinnerst du dich noch an die Nacht in Las Vegas?"

Kaitlin blieb fast das Herz stehen. Nie würde sie die Party vor drei Monaten vergessen! Sie hatte im legendären "Bellagio" stattgefunden, einem der größten Hotels der Welt. Vor etwa fünfhundert Topkunden und Geschäftsfreunden von Harper Transportation waren Sänger, Tänzer und Akrobaten aufgetreten - und ein fulminanter Elvisdarsteller, der Zach und Kaitlin während der Show überredet hatte, bei einer Scheinhochzeit mitzumachen.

Zu der lockeren Stimmung der Party hatte das gut gepasst. Außerdem hatte Kaitlin zuvor einige Cocktails mit Cranberry getrunken, weshalb ihr das Ganze noch amüsanter erschienen war. Im Nachhinein ließ es sich jedoch kaum anders als demütigend bezeichnen.

"An das Blatt, das wir unterschrieben haben?", fragte Zach weiter.

"Keine Ahnung, was du meinst", log Kaitlin. Dabei war ihr erst an diese

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