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Bedingungslos Addicted to You 3 - Roman von Leighton, M. (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Bedingungslos

Sexappeal geht in die nächste Runde: der dritte Teil der Addicted To You-Serie Michelle Leighton wurde in Ohio geboren und lebt heute im Süden der USA, wo sie den Sommer über am Meer verbringt und im Winter regelmäßig den Schnee vermisst. Leighton verfügt bereits seit ihrer frühen Kindheit über eine lebendige Fantasie und fand erst im Schreiben einen adäquaten Weg, ihren lebhaften Ideen Ausdruck zu verleihen. Sie hat unzählige Romane geschrieben. Derzeit arbeitet sie an weiteren Folgebänden, wobei ihr ständig neue Ideen, aufregende Inhalte und einmalige Figuren für neue Buchprojekte in den Sinn kommen. Lassen sie sich in die faszinierende Welt von Michelle Leighton entführen - eine Welt voller Überraschungen, ausdrucksstarken Charakteren und trickreichen Wendungen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641132491
    Verlag: Heyne
    Serie: Addicted to You Bd.3
    Originaltitel: Everything for Us (3)
    Größe: 1658 kBytes
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Bedingungslos

M

2

Marissa

Nash lässt von mir ab, bevor ich mich in ihm verlieren kann. Gerade noch rechtzeitig. Alles andere wäre schlimm gewesen.

Oder?

Ich halte den Atem an, als er auf mich herunterschaut. Sogar im trüben Licht kann ich sehen, wie sein Blick sich klärt. Etwas hat ihn gerade in den Fängen gehabt. Und etwas in mir hat es gefallen, was ganz und gar untypisch für mich ist. Aber seit ich entführt wurde, ist ohnehin nichts mehr, wie es einmal war. Wieso sollte dieser Moment hier eine Ausnahme sein?

Nicht zum ersten Mal frage ich mich, ob mein Leben jemals wieder wie früher sein wird. Und ob ich das überhaupt will.

Ich bin ein bisschen enttäuscht, als Nash sich von mir hebt, sich neben mir wieder auf den Rücken fallen lässt und einen Arm über die Augen legt.

"Du solltest dich am besten von mir fernhalten." Seine Stimme klingt tief und grollend in der Dunkelheit.

"Ich weiß", sage ich ehrlich. Und so ist es tatsächlich. Er hat recht. Ich sollte mich unbedingt von ihm fernhalten. Aber ganz tief in meinem Inneren, wo etwas geweckt wurde, von dessen Existenz ich bisher noch nichts wusste, weiß ich ebenso, dass ich es nicht tun werde. Nicht tun kann. Ich fühle mich so stark zu ihm hingezogen, als ginge es um Lebensnotwendiges wie Luft oder Wasser. Ich habe keine Ahnung wieso, und es kommt mir fast lächerlich vor, doch ich bin klug und vernünftig genug, um es mir selbst gegenüber einzugestehen und zu begreifen, dass ich mich damit auseinandersetzen muss. Die Frage ist nur – wie?

Nach ein paar Sekunden Stille nimmt Nash den Arm von seinem Gesicht, dreht den Kopf und starrt mich an. "Was zum Henker hast du dann noch hier zu suchen?"

Ich blicke in seine vor Zorn funkelnden Augen und kann mich einfach nicht dazu durchringen, aufzustehen und zu gehen. Trotz der Gefahr, die er, wie ich genau weiß, mit sich bringt. Ich kann nicht. Noch nicht jetzt, jedenfalls.

"Ich brauche dich", sage ich schlicht. Und es stimmt. Er beschützt mich. Er gibt mir ein Gefühl der Sicherheit.

Nash macht den Mund auf, als wolle er etwas sagen, tut es aber dann doch nicht. Er schaut mich nur an, und seine eisigen Augen scheinen direkt in mich hineinzusehen. Sie sind denen von Cash – denen von Nash, den ich zu kennen glaubte – so ähnlich und doch vollkommen anders.

Wie alles, was mit Nash zusammenhängt, anders ist, als ich es kenne.

Nach einer langen Weile sagt er: "Dich auf mich einzulassen bedeutet nur Ärger."

"Ich weiß."

Wieder entsteht eine lange Pause.

"Und nachher wirst wahrscheinlich du diejenige sein, die darunter leidet."

Ich schlucke. Mir ist klar, dass er recht hat, aber es ausgesprochen zu hören, ist etwas ganz anderes. "Ich weiß", gebe ich zu.

"Auf jeden Fall kannst du nicht sagen, ich hätte dich nicht gewarnt."

"Ich weiß", wiederhole ich und frage mich unwillkürlich, ob ich außer meinem Verstand auch mein Vokabular verloren habe. Nachdem er mich noch eine Weile wortlos angestarrt hat, rollt er sich vorsichtig auf seine nicht verletzte Seite. "Rutsch rüber", sagt er barsch.

Keine Ahnung, warum ich tue, was er von mir will. Insgeheim bin ich mir sicher, dass ich tatsächlich den Verstand verloren habe. Anders kann es wohl nicht sein.

Ich liege mit dem Rücken zu ihm auf der Seite und schiebe meine zusammengelegten Hände unter meine Wange. Mein Verstand wird überschüttet von Fragen, auf die ich keine Antworten habe, von Bildern, die aus der Finsternis kommen. Als mir mulmig wird und ich in Panik gerate, legt Nash plöt

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