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Bedlam Brotherhood - Er wird dich finden von Frazier, T. M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Bedlam Brotherhood - Er wird dich finden

Weil in der Liebe und im Bandenkrieg alles erlaubt ist ... Grim erwartet nicht mehr viel vom Leben. Von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht, hat er aufgegeben, irgendwo dazugehören zu wollen, etwas zu fühlen und irgendwann sogar zu sprechen. Bis er Emma Jean kennenlernt. Ihre erste Begegnung dauert nur wenige Minuten, eine unschuldige Berührung und ein paar Worte lang - und verändert beide für immer. Sie sehen sich nie wieder und können sich doch nicht vergessen. Fünf Jahre später steckt Grim als Scharfrichter des berühmt-berüchtigten Bedlam Brotherhoods metertief im Bandenkrieg von New Mexico. Insgeheim ist er immer noch auf der Suche nach Emma Jean - und findet sie bei den Los Muertos, seinem größten Feind. Er und die Meisterdiebin der rivalisierenden Gang wissen beide, dass das Leben sie auf die falschen Seiten eines erbitterten Krieges gestellt hat, und dass sie sich von einander fernhalten müssen. Doch ihrem Verlangen nach einander ist das leider völlig egal ... 'Diese Trilogie ist episch! Wer die KING-Reihe liebt, wird BEDLAM BROTHERHOOD vergöttern.' MEGHAN MARCH Band 1 der Dark-Romance-Reihe BEDLAM BROTHERHOOD von USA-TODAY-Bestseller-Autorin T. M. Frazier Als T. M. Frazier ihr erstes Buch veröffentlichte, hätte sie nie gedacht, dass es auch jemand lesen würde. Heute ist sie eine erfolgreiche USA-Today-Bestseller-Autorin, deren Bücher in mehrere Sprachen übersetzt wurden und überall auf der Welt verkauft werden. Sie lebt mit ihrer Familie in Florida.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 259
    Erscheinungsdatum: 01.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311824
    Verlag: LYX
    Größe: 1563 kBytes
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Bedlam Brotherhood - Er wird dich finden

1

Tristan

Sechzehn Jahre alt

Emma Jean Parish hatte wildes lockiges Haar und die dazu passende Einstellung.

Als wir uns trafen, zwang sie mir ihre Muschi auf. Ihre Katze . Ein räudiges kleines Ding mit Aggressionsproblemen, die fast so schlimm wie meine waren.

Es war ein bewegender Tag.

Ich packte gerade den Müllbeutel, in dem sich all mein Hab und Gut befand, in das Auto einer Fremden namens Marci. Sie war aus dem Nichts aufgetaucht wie der Geist der Vergangenheit ungewollter Kinder und hatte mir gesagt, dass sie mich mitnehmen würde.

Einfach so.

So wie Marci redete, nahm ich an, dass sie mich in eine Art Übergangsheim für Kinder wie mich brachte. Zu alt, um adoptiert zu werden, und zu gestört für Pflegeeltern. Ich stellte ihr keine Fragen, nicht nur weil ich wusste, dass ich ohnehin keine andere Wahl hatte, sondern auch, weil ich nicht sprach. Es war nicht so, dass ich nicht konnte. Ich tat es einfach nicht.

Worte bedeuten nichts. Wenn man das erst mal kapiert hat, ist die Notwendigkeit zu sprechen mehr eine Bürde als ein Mittel zur Kommunikation.

Außerdem war ich ein Kind im System. Ich ging dorthin, wohin man mich brachte, und alle paar Monate wurde ich wieder woandershin gebracht.

Manchmal hasste ich es.

Manchmal hasste ich es sehr .

Doch dieses Mal war es anders. In mehr als einer Hinsicht. Normalerweise wurde ich von meiner Sachbearbeiterin gefahren und die Leute, die mich empfingen, wirkten so begeistert darüber, als wäre ich eine unerwünschte Reklamesendung.

Noch nie ist jemand gekommen, um mich abzuholen.

Solange sie nicht vorhatte, aus meiner Haut einen Anzug zu nähen, spielte es keine Rolle. Ich brannte darauf, aus dem verdammten Jungenheim herauszukommen. Besonders, da ich kein Junge mehr war. Selbst als ich noch jünger war, habe ich mich nie wirklich wie einer gefühlt.

Ich wollte gerade zurück ins Heim gehen, wo Marci mit meiner Sachbearbeiterin vom Amt, die ebenfalls extra hergefahren war, über meinen Wechsel und wahrscheinlich meine Verhaltensstörungen sprach - meine Vorstrafen, meine Autoritäts- und Aggressionsprobleme, meine mangelnde Kommunikationsfähigkeit usw. - als ich sie sah.

Ein Mädchen, das ein paar Jahre jünger war als ich, stand auf der anderen Seite der schmalen Straße und sah sich langsam und vorsichtig in beide Richtungen um und wiederholte den Vorgang noch zweimal, bevor sie plötzlich losrannte, als würde es sich um einen belebten Highway und nicht um eine kleine, unbefestigte und selten befahrene Landstraße handeln.

Wirre honigblonde Locken standen in jedem Winkel von ihrem Kopf ab, eine Mischung aus der kleinen Waise Annie und Medusa. Haare, die für eine Puppe gedacht waren und nicht für ein lebendes Menschenkind. Und dieses hier hielt eine kleine getigerte Miezekatze in ihren Armen. Tränen liefen dem Mädchen über ihr rotes, verquollenes Gesicht. Ihre Unterlippe war schon ganz zerbissen von all den Versuchen, die Tränenflut zurückzuhalten. Sie trug eine zerrissene Jeansshorts, die ihr bis zu den Knien ging, und ein übergroßes T-Shirt, das sie sich an der Hüfte zum Knoten gebunden hatte. Was auch immer früher für ein Logo auf dem Shirt gestanden hatte, war inzwischen so verblasst, dass es nicht mehr lesbar war.

"Hey, Mister!", rief sie und blieb vor mir auf dem Gehweg stehen.

Ich sah mich erst nach links und rechts, dann über meine Schulter um, aber es war niemand sonst da. Ich war sechzehn. Sie konnte auf keinen Fall mich meinen, doch dann kam sie schnaufend auf mich zu. Ihre riesigen Augen waren viel zu groß für ihr Gesicht und von einem dunklen, tränenerfüllten Blaugrün.

Ich knotete die Mülltüte zu und warf ihr einen "Was willst du?"-Blick zu.

Sie hielt das Kätzchen im Würgegriff um seinen Hals, während die Beine in der Luft baumelten, doch seltsamerweise sch

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