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Before us Roman von Todd, Anna (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Before us

Teil zwei ab 3. September im Kino!
Bevor Hardin Tessa begegnete, war er voller Wut und zerstörerischer Leidenschaft. Als er sie traf, wusste er sofort, dass er sie brauchte. Für sich allein. Ohne sie würde er nicht überleben. Und er würde nie mehr der sein, der er einmal war ...
Nichts ist so, wie es scheint: Hardins Bericht von seinen ersten Begegnungen mit Tessa wird das Bild vom skrupellosen Bad Guy, der den unschuldigen Engel verführt, in ein ganz neues Licht rücken.

Anna Todd ist die "New York Times"-Bestsellerautorin der AFTER-Serie, des Romans SPRING GIRLS und der STARS-Serie. AFTER erschien in 35 Sprachen und ist ein internationaler Nummer-1-Bestseller. Seitdem hat sie acht Romane geschrieben. Sie ist an der Verfilmung von AFTER TRUTH, der Fortsetzung von AFTER PASSION, als Produzentin und Regisseurin beteiligt. Anna stammt aus Ohio und lebt mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn in Los Angeles. Mehr über die Autorin auf AnnaTodd.com, bei Twitter unter @AnnaTodd, auf Instagram unter @AnnaTodd und auf Wattpad unter Imaginator1D.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641190675
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher 41969
    Originaltitel: Before
    Größe: 1651 kBytes
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Before us

Natalie

Als er das Mädchen mit den blauen Augen und den dunklen Haaren kennenlernte, wusste er, dass sie ihn auf eine ganz neue Art herausfordern würde. Sie war freundlich, die sanftmütigste Seele, der er je begegnet war - und sie war verknallt in ihn.

Er holte das naive Mädchen aus ihrer aufgeräumten, heilen Welt und schleuderte sie in ein finsteres, unerbittliches Reich, das ihr vollkommen fremd war. Gefühllos machte er sie zu einer Ausgestoßenen, die erst aus ihrer Kirche und dann aus ihrer Familie vertrieben wurde. Das Gerede war vernichtend - in der Gemeinde flüsterte eine bibeltreue Frau der nächsten ins Ohr.

In ihrer Familie war es nicht besser. Sie hatte niemanden, und sie beging den Fehler, mehr in ihm zu sehen, als er tatsächlich für sie sein konnte.

Was er diesem Mädchen antat, war für seine Mutter der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Das Ganze sorgte dafür, dass sie ihn nach Amerika schickte, in den Staat Washington, wo er bei seinem Möchtegern-Vater leben sollte. Weil er Natalie so behandelt hatte, wurde er selbst aus seiner Londoner Heimat vertrieben. Die Einsamkeit, die er die ganze Zeit schon in sich gespürt hatte, war endlich in seinem Alltag angekommen.

Die Kirche ist heute brechend voll. Reihenweise sitzen unsere Leute hier, alle vereint, um an einem heißen Julinachmittag zu beten. So ist es jede Woche, und meistens kommen dieselben Leute, die ich alle mit Namen kenne.

Meine Familie war königlich in dieser kleinen dienstlichen Gemeinde.

Cecily, meine jüngere Schwester, sitzt in der ersten Reihe neben mir, ihre kleinen Finger knibbeln an dem abblätternden Lack der hölzernen Kirchenbank herum. Unsere Kirche hat gerade einen Zuschuss bekommen, um einen Teil des Innenraums renovieren zu lassen, und unsere Jugendgruppe hat mitgeholfen, das Material einzusammeln, das die Gemeindemitglieder gespendet haben. Diese Woche sollen wir bei den ortsansässigen Geschäften Farbe besorgen, und damit streichen wir dann die Kirchenbänke neu. Ich habe meine Abende damit verbracht, von einem Baumarkt zum nächsten zu laufen und um Spenden zu bitten.

Ich höre ein leises Knacken und sehe, dass Cecily auf ihrem Sitzplatz gerade ein kleines Stück Holz aus der Bank herausgebrochen hat. Als wolle Sie die Sinnlosigkeit der ganzen Sache demonstrieren. Ihre Fingernägel sind pink lackiert, damit sie zu dem Reif in ihrem dunkelbraunen Haar passen, aber meine Güte - sie kann ganz schön zerstörerisch sein.

»Cecily, wir renovieren die Bänke nächste Woche. Bitte lass das.« Sanft nehme ich ihre kleinen Hände in meine, und sie schmollt ein bisschen. »Du kannst uns helfen, sie anzustreichen, damit sie wieder schön aussehen. Das möchtest du doch gern, oder?« Ich lächle sie an.

Sie lächelt zurück, ein hinreißendes Zahnlückenlächeln, und nickt. Ihre Locken wippen mit und erfüllen meine Mutter mit Stolz auf das Werk, das sie an diesem Morgen mit dem Lockenstab vollbracht hat.

Der Pfarrer ist mit seiner Predigt fast fertig, und meine Eltern blicken händchenhaltend nach vorn. Schweiß sammelt sich in meinem Nacken und rollt mir in klebrigen Tropfen über den Rücken, während mir Worte über Sünde und Leid um den Kopf schwirren. Es ist so heiß hier drin, dass das Make-up meiner Mutter am Hals zu glänzen anfängt und sich schmierige schwarze Ringe um ihre Augen legen. Es sollte die letzte Woche sein, die wir ohne Klimaanlage durchstehen müssen. Hoffentlich. Sonst stelle ich mich vielleicht sogar krank, um nicht in diese glühend heiße Kirche gehen zu müssen.

Am Ende der Messe steht meine Mutter auf, um mit der Frau des Pfarrers zu sprechen. Meine Mutter bewundert sie sehr, ein bisschen zu sehr sogar, finde ich. Pauline, die First Lady unserer Kirche, ist eine knallharte Frau mit wenig Mitgefühl für andere, darum verstehe ich eige

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