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Bella Rosa Roman von Arens, Annegrit (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.04.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Bella Rosa

Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, mach Limonade draus! 'Bella Rosa' von Annegrit Arens jetzt als eBook bei dotbooks. Rosa kann ihr Glück kaum fassen - sie darf nach Mailand, um Design zu studieren! Dort trifft sie Rüdiger und schon bald läuten die Hochzeitsglocken. Bellissima! Doch von einer Minute auf die andere steht Rosa vor einem Scherbenhaufen: Kurz vor der Hochzeit verschwindet ihr Traummann spurlos und Rosa muss einsehen, dass sie einer riesigen Lüge aufgesessen ist. Als sie Trost bei einem anderen Mann sucht, erwartet sie eine Überraschung, die ihr Leben verändern wird ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Bella Rosa' von Annegrit Arens. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag Annegrit Arens hat Psychologie, Männer und das Leben in all seiner Vielfalt studiert und wird deshalb von der Presse immer wieder zur Beziehungsexpertin gekürt. Seit 1993 schreibt die Kölner Bestsellerautorin Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher. Fünf ihrer Werke wurden für die ARD und das ZDF verfilmt. Die Autorin im Internet: www.annegritarens.de Annegrit Arens veröffentlicht bei dotbooks folgende Romane: Der 'Therapeut auf meiner Couch''Die Macht der Küchenfee''Aus lauter Liebe zu dir''Die Schokoladenkönigin''Die helle Seite der Nacht''Ich liebe alle meine Männer''Wenn die Liebe Falten wirft''Bella Rosa''Weit weg ist ganz nah''Der etwas andere Himmel''Der geteilte Liebhaber''Wer hat Hänsel wachgeküsst''Venus trifft Mars''Süße Zitronen''Karrieregeflüster''Wer liebt schon seinen Ehemann?''Suche Hose, biete Rock''Kussecht muss er sein''Mittwochsküsse''Liebe im Doppelpack''Lea lernt fliegen''Lea küsst wie keine andere''Väter und andere Helden''Herz oder Knete''Verlieben für Anfänger''Liebesgöttin zum halben Preis''Schmusekatze auf Abwegen''Katzenjammer deluxe''Ein Pinguin zum Verlieben''Absoluter Affentanz''Rosarote Hundstage''Die Liebesformel: Ann-Sophie und der Schokoladenmann''Die Liebesformel: Anja und der Grüntee-Prinz''Die Liebesformel: Tamara und der Mann mit der Peitsche''Die Liebesformel: Susan und der Gentleman mit dem Veilchen''Die Liebesformel: Antonia und der Mode-Zar''Die Liebesformel: Ann-Sophie und il grande amore'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 508
    Erscheinungsdatum: 14.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958241848
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1281 kBytes
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Bella Rosa

Kapitel 1

Dreizehn Jahre vorher

Die Jagdhütte schmiegte sich eng an den Fels, der wie eine klobige Nase aus Wiesen und Wäldern aufragte. Von weitem konnte man die Hütte nur schwer von dem Gestein dahinter unterscheiden. Nur wenn sie wie jetzt bewohnt war und Rauch aus dem Kamin stieg oder helle Lichtpunkte aufflackerten, nahm man sie überhaupt wahr.

Sie sind wieder da, hieß es dann unten im Dorf. Sie, die Fremden. Die Frau, die dort in der Hütte auf dem Bett lag und sich bemühte, an dem Kruzifix mit dem vertrockneten Palmwedel vorbeizusehen, fühlte sich noch immer als Fremde. Dabei lebte sie nun seit fast vier Monaten an diesem Ort, der an Einsamkeit kaum zu überbieten war. Ausgegrenzt durch die starre Ablehnung der Leute dort unten im Dorf und zunehmend auch durch die Last, die in ihrem Leib wuchs und nun mit Gewalt aus ihr herausdrängte.

"Avanti!" Die Stimme der fremden Frau neben dem Bett wurde drängender. Die Frau nannte sich Antonella und wurde um Rat gefragt, wenn eine Wunde sich entzündet hatte oder ein Paar sich vergeblich ein Kind wünschte. Sie galt als Kräuterhexe, manchmal rief man sie auch zu einer Geburt, sonst mied man sie eher. Bis gerade eben hatte sie am Kamin hantiert, Wasser aufgekocht, ihre Gerätschaften bereitgelegt und der Wöchnerin immer wieder die Decke fortgezogen, um sich vom Fortgang der Geburt zu überzeugen. Sie zeigte keine Spur von Anteilnahme, sie war rau und unfreundlich und schien es sehr eilig zu haben. Davon zeugte auch dieses "Avanti!".

Die Frau, die spürte, wie die nächste Wehe anrollte, fühlte sich der Person hilflos ausgeliefert. Sie wollte sich nicht antreiben lassen. Sie wollte nicht frieren und nicht pressen. Sie wollte einzig und allein, dass es aufhörte.

Wenn sie doch nur nie hergekommen wäre. Hierher, wo alles angefangen hatte.

Sie keuchte, der Schweiß rann ihr in die Augen, biss in die Schleimhäute, ließ alles bis auf das Kruzifix verschwimmen. Sie hob abwehrend die Hand. Sie wollte das Kreuz dort an der Wand nicht ansehen. Sie war eine gläubige Katholikin, so war sie erzogen worden.

Die Urgewalt in ihr verebbte, die Rinnsale auf ihrer Haut erkalteten. Wieder zog sie an der Decke. Wie sehr sie fror.

Hätte sie ihm doch nur nie von dieser Hütte erzählt, die seit mehreren Generationen im Familienbesitz war. Anfang letzten Jahres war das gewesen, als in ihrer Heimatstadt die ersten Tische und Stühle nach draußen geräumt wurden. Der Frühling hatte sich beeilt und auch nicht vor den Fabriktoren der Pezzos haltgemacht. Sie hatte ein Twinset aus Kaschmir in der Farbe von Vanille getragen, daran erinnerte sie sich noch genau, ebenso wie an den Duft von Karamell, als sie in der Siestazeit durch die Stadt schlenderte, am ältesten Lebensmittelladen Mailands vorbeiging und plötzlich Lust auf etwas Süßes verspürte, was schon ungewöhnlich genug war.

Sie war in den im Dämmerlicht liegenden Laden getreten, und da stand er in einer Ecke inmitten von quietschgrünen Limetten und pfirsichdicken Mispeln, die aussahen, als läge noch der Tau der Bergnebel auf ihnen. Bei ihrem Eintritt war er wie ein kleiner Junge zusammengezuckt, der bei etwas Verbotenem erwischt wurde. Dabei hatte er lediglich mit seinen Händen die unterschiedlichen Oberflächen erkundet, beinahe zärtlich.

"Sie hier?", hatte er gefragt und regelrecht entgeistert dreingesehen. Vielleicht hatte genau das sie provoziert, ihn auf eine Portion "Plaisir" einzuladen, so hieß die süße Köstlichkeit.

"Schließlich sind wir so etwas wie Kollegen", hatte sie gemeint. "Und diese Dolci sind eine Spezialität von Francesco, er foltert sie so lange mit dem Brenneisen, bis der Puderzucker dampft." In jenem Moment war es ihr, warum auch immer, sehr wichtig gewesen, dass er ihrer Einladung folgte. Gewöhnlich zog sie es vor, ihre knapp bemessene Mittagszeit allein zu verbringen, und selbst wenn sie mal eine Kleinigkeit mit jemand anders zusa

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