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Best Man Roman von Keeland, Vi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.05.2019
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Best Man

Für Nat Rossi ist die Hochzeit ihrer besten Freundin in Kalifornien eine willkommene Abwechslung. Ihre eigene Ehe ist vor Kurzem auf skandalöse Weise in die Brüche gegangen, und seitdem trägt sie die Verantwortung für eine Stieftochter im Teenageralter, die Nat für den Verlust ihres Zuhauses verantwortlich macht. Ein bisschen Spaß kann also nicht schaden! Nicht geplant war allerdings, am nächsten Morgen im Hotelbett des unverschämt attraktiven Trauzeugen und schwerreichen Weiberhelden Hunter Delucia aufzuwachen - und sich an nichts erinnern zu können ... Vi Keeland ist eine New-York-Times-Bestsellerautorin. Mit über einer Million verkaufter Bücher wird sie inzwischen in acht Sprachen übersetzt. Vi Keeland hat ihre große Liebe mit sechs Jahren kennengelernt. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in New York.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 20.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641236588
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: Sex, not Love
    Größe: 1574 kBytes
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Best Man

1. Kapitel

Natalia

"Ist ein intelligenter Mann besonders gut im Bett? Gibt es da einen Zusammenhang, was meinst du?" Ich zog an dem winzigen selbstgedrehten Stummel und hielt die Luft in der Lunge, während ich den Joint an meine beste Freundin weiterreichte. Zumindest musste ich diesmal nicht geschlagene fünf Minuten lang husten und würgen. Wir hatten beide seit zehn Jahren nicht mehr gekifft, zuletzt zu Highschoolzeiten. Es schien passend, dass wir zum offiziellen Ende unserer Kindheit etwas rauchten, das Anna gestern bei ihrem sechzehnjährigen Bruder beschlagnahmt hatte.

"Ich heirate einen Mann, der denkende Roboter baut. Natürlich sage ich, dass kluge Männer besser im Bett sind. Ich meine, Derek schafft den Zauberwürfel in weniger als dreißig Sekunden. Eine Vagina ist längst nicht so kompliziert."

"Sein Freund Adam ist süß. Aber er hat mir die ganze letzte Stunde von irgendeinem Algorithmus erzählt, den er für einen Roboter namens Lindsey entwickelt. Ich habe lediglich vereinzelt ein Wow oder ein Faszinierend eingeworfen. Kannst du Derek sagen, dass er sich dümmere Freunde suchen soll?"

Anna inhalierte und sprach, während sie zugleich versuchte, nicht auszuatmen, wodurch ihre Stimme zwei Oktaven in die Höhe ging. "Er war am Massachusetts Institut of Technologie und arbeitet in einem IT -Unternehmen - da begegnet er nicht vielen dummen Menschen." Sie stieß mich mit der Schulter an. "Darum musst du herziehen. Die ganze Zeit nur kluge Leute um mich herum, das halte ich nicht aus."

"Wie charmant." Ich seufzte. "Zumindest ist Adam ganz nett."

"Dann wirst du dein Zölibat also heute Abend beenden?"

"Vielleicht morgen Abend nach der Hochzeit." Ich grinste. "Wenn er Glück hat. Ich bin noch an die New Yorker Zeit gewöhnt. Heute Abend werde ich wohl ungefähr zur Nachtischzeit allein ins Bett fallen."

Die zukünftige Braut und ich versteckten uns vor den übrigen Gästen, die am Abendessen vor der Hochzeit teilnahmen, hinter einem mit Efeu bewachsenen Rankbogen im Hof des Restaurants. Eine tiefe, heisere Stimme erschreckte mich zu Tode, und fast hätte ich das verdammte Ding umgeworfen.

"Er hätte also Glück, sagen Sie? Sehen Sie von vorn genauso gut aus wie von hinten, oder sind Sie einfach nur eingebildet?"

"Wer zum Teufel ...?" Ich drehte mich um und sah im Dunkeln einen Mann auf uns zukommen. "Warum kümmern Sie sich nicht einfach um Ihre eigenen Angelegenheiten?"

Der Typ kam noch ein paar Schritte näher und trat in den Lichtstrahl eines Scheinwerfers, den Anna und ich gemieden hatten. Mir fielen beinahe die Augen aus dem Kopf. Er war umwerfend. Groß, verdammt groß - ich war knapp ein Meter fünfundsechzig, trug hohe Absätze und musste den Hals recken, um zu ihm hochzusehen. Er hatte dunkles, etwas zu langes Haar, was ihm aber verdammt gut stand. Gebräunte Haut und ein markantes Kinn mit einem Bartschatten, der bei all dem Testosteron, das dieser Typ verströmte, wahrscheinlich innerhalb von zwei Stunden nachwuchs. Die hellblauen Augen hoben sich von seinem dunklen Teint ab, und die zarten Fältchen um seine Augen ließen mich vermuten, dass er gern und viel lächelte. Und dieses Lächeln . Es war kein richtiges Lächeln - eher das freche Grinsen einer Katze, die gerade den Kanarienvogel verspeist hat.

Es dauerte einen Moment, bis ich diese beeindruckende Gestalt von einem Mann in Gänze erfasst hatte. Doch während ich sprachlos war, warf Anna ihm die Arme um den Hals.

Hoffentlich kannte sie ihn und war nicht nur noch bekiffter als vermutet.

"Hunter! Du hast es geschafft."

Uff.

"Na, klar. Ich lasse mir doch nicht die Hochzeit meines besten Freundes entgehen. Tut mir leid, dass ich zu spät bin. Ich hatte geschäftlich in Sacramento zu tun und musste mir einen Mietwagen nehmen. Mein Flug wurde heute Nachmittag gestrichen."

Der umwerfende Lauscher richtete seine

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