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Bestsellerautorin: Dagmar Hansen II eBundle von Hansen, Dagmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.09.2015
  • Verlag: books2read
eBook (ePUB)
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Bestsellerautorin: Dagmar Hansen II

HEUTE SCHON GEKÜSST? Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ... Nur Henrika scheint das noch nicht mitbekommen zu haben. Obwohl sie mit ihrem Stiefbruder Ben in einer WG wohnt, frühstückt und Pferde stehlen könnte, sind die beiden das eine gerade nicht: zusammen! Und auch ihre Halb-Schwester Katrin hat die Begabung, immer haarscharf an dem Mann vorbeizulaufen, der ihr die Sterne vom Himmel holen könnte. Doch von einem Familienfluch kann keine Reden sein: Ausgerechnet Henrikas betagter Vater verliebt sich bis über beide Ohren - und setzt jetzt alles daran, seine Kinder auf Kurs zu bringen ... Die Geschichte geht weiter - Neues von der 'Familie zum Küssen' EINE FAMILIE ZUM KÜSSEN Drei Briefe, eine Zigarrenkiste voller Fotos und ein grünes Schmuckkästchen aus Rom - mehr braucht es nicht, um Henrikas Welt in den Grundfesten zu erschüttern. Ihr Vater ist keineswegs vor ihrer Geburt gestorben, wie ihre Mutter immer behauptet hat, sondern hat sie kläglich im Stich gelassen! Hals über Kopf fährt Henrika nach Lüneburg, um mit dem alten Herrn abzurechnen - und findet sich umzingelt von einer Horde Fremder, mit denen sie zufällig verwandt ist! Nie hätte sie von so einer Familie zu träumen gewagt: eigenwillig, exzentrisch, aber auf alle Fälle eine Familie zum Verlieben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 697
    Erscheinungsdatum: 29.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733785161
    Verlag: books2read
    Größe: 4490 kBytes
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Bestsellerautorin: Dagmar Hansen II

1. KAPITEL

Es war Juli geworden. Henrika fühlte sich pudelwohl in Lüneburg. Sie erkundete die Stadt, entdeckte immer wieder neue Läden und Restaurants, fuhr raus aufs Land und ging stundenlang spazieren. Stück für Stück nahm sie alles Neue in Besitz und genoss jede Minute. Die alte Heimat erschien ihr sehr fremd, obwohl ihr Umzug erst zwei Monate zurücklag und sie beinahe ihr ganzes Leben in Herborn verbracht hatte. Wenn sie gelegentlich mit Bekannten telefonierte, spürte sie, wie wenig sie noch mit ihrer alten Welt verband. Es war abzusehen, dass dieser dünne Kontaktfaden über kurz oder lang wohl ganz abreißen würde.

Eines Abends, als sie es sich mit einem Buch im Bett gemütlich gemacht hatte, rief Jörg an.

"Ich wollte einfach mal 'Hallo' sagen. Und hören, wie's dir geht", sagte er.

"Mir geht es hervorragend, danke, ich fühl mich schon ganz heimisch hier. Und wie sieht's bei dir aus?"

"Mir geht's auch gut. Elvira und ich wohnen jetzt zusammen. Erst mal auf Probe, sie hat ihre Wohnung noch nicht aufgegeben. Sie meinte, wir müssten erst gemeinsam herausfinden, ob ich die Altlasten aus der Beziehung mit dir schon aufgearbeitet habe, damit wir dauerhaft ein harmonisches Miteinander realisieren können. Da hat sie natürlich recht."

"Ja. Das, ähm, kann ich nachvollziehen."

Er räusperte sich. "Hast du ... ich meine, du bist ja eine attraktive Frau und noch keine vierzig ... gibt es denn schon einen neuen Mann in deinem Leben?"

Henrika blieb vor Überraschung der Mund offen stehen. "Du stellst vielleicht Fragen! Warum willst du das denn wissen?"

"Ich will dir um Gottes willen nicht zu nahe treten oder neugierig erscheinen, aber die Information ist wirklich wichtig für meine Beziehung mit Elvira. Ich muss einfach wissen, ob ich mit meinen Gefühlen für dich endgültig abgeschlossen habe. Und ich dachte, dass ich das am besten herausfinde, indem ich überprüfe, ob ich eifersüchtig bin, wenn ich erfahren sollte, dass du mit einem anderen Mann zusammen bist."

Er klang todernst. Henrika hätte am liebsten gelacht, aber sie wollte Jörg nicht verletzen. Doch sie dachte sich ihren Teil. Von wegen: Ich wollte einfach mal "Hallo" sagen.

Dieser Anruf hatte durchaus seinen Zweck und war garantiert nicht auf Jörgs Mist gewachsen. Dahinter steckte Elvira, die Hobbypsychologin.

"Leider kann ich dir zurzeit keinen Einblick in mein Beziehungsleben geben. Ich bin immer noch solo, und mir steht auch der Sinn nicht unbedingt danach, mich auf den Markt zu werfen. Meine Mutter ist vor ein paar Monaten gestorben, wie du weißt. Mit diesem Verlust hab ich immer noch zu kämpfen. Und außerdem ist unsere Trennung noch sehr frisch. Ich halte gar nichts davon, sich sofort wieder zu binden, wenn eine Beziehung gerade zu Ende gegangen ist. So was geht doch fast immer schief. Auch wenn man, wie wir etwa, in gutem Einvernehmen auseinandergegangen ist."

"Das halte ich für ein Gerücht", antwortete Jörg. Er klang pikiert. "Ob eine neue Beziehung funktioniert, hängt meiner Meinung nach vor allem von gegenseitiger Achtsamkeit ab. Elvira ist mir auch in dieser Hinsicht die ideale Partnerin, da wir ja auf eine lange gemeinsame Geschichte zurückblicken. Sie geht empathisch auf mich ein, und wir sind beide entschlossen, eine harmonische Partnerschaft zu führen und vergangene Verletzungen miteinander zu verarbeiten."

"Das freut mich für euch", entgegnete Henrika mit leicht sarkastischem Unterton. "Aber ich persönlich möchte mir mehr Zeit geben, ehe ich mich wieder auf eine Beziehung einlasse. Frag einfach gelegentlich mal wieder nach, ob ich noch solo bin, okay?"

"Ja. In Ordnung. Das werde ich tun. Und ich werde unser Gespräch mit Elvira zusammen analysieren. Mir geht nämlich Folgendes durch den Kopf: Wenn selbst du unsere Beziehung noch nicht verarbeitet hast, dann habe ich, da ich ja weitaus sensibler bin als du, bestimmt auch noch offene Wunden, obwohl mir das bishe

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