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Bianca Arztroman Band 67 Herzklopfen in deiner Nähe / Fühlt sich so die Liebe an? / Ein Arzt gibt niemals auf / von Marinelli, Carol (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bianca Arztroman Band 67

Herzklopfen in deiner Nähe von Marinelli, Carol Schwester Tessa ist fassungslos. Was ist nur in Dr. Max Slater gefahren? Hals über Kopf will ihr bester Freund nach England gehen - ohne seine Verlobte Emily! Und dann küsst er Tessa auch noch aus heiterem Himmel. Zwar ist sie seit Jahren heimlich in Max verliebt, trotzdem sie will auf keinen Fall nur seine Geliebte sein ... Fühlt sich so die Liebe an? von Metcalfe, Josie Eine einzige zärtliche Berührung löst nie gekannte Gefühle in Schwester Laurel und Dr. Dimitri Rostropovich aus. Doch kaum haben beide eine unvergessliche Liebesnacht miteinander verbracht, muss Laurel ihren geliebten Dimitri schon wieder verlassen. Werden sie sich jemals wiedersehen? Ein Arzt gibt niemals auf von Kingsley, Maggie Dr. Seth Hardcastle findet Olivia absolut unwiderstehlich - obwohl er wütend ist, dass nicht er, sondern sie Leiterin der Notaufnahme wird. Noch schlimmer: Sie ist nicht nur sein Boss, sie wohnt auch noch mit einem geheimnisvollen Mann zusammen. Da ist jeder Gedanke an eine Beziehung völlig aussichtslos, oder?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 14.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864944369
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 472 kBytes
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Bianca Arztroman Band 67

1. KAPITEL

Deborah hätte nur einen Blick auf die abblätternde Wandfarbe und den abgetretenen Fußboden im Warteraum der Ambulanz des Belfield-Krankenhauses geworfen und gesagt: "Liv, bist du verrückt?"

Olivia atmete tief durch. Womöglich hatte ihre Schwester ja Recht. Vielleicht war sie verrückt, aber dies war genau das, was sie wollte. Keine schicke, nach dem neuesten Stand der Technik ausgestattete Notaufnahme, sondern eine Abteilung, in der sie gebraucht wurde. Ein Aufgabenbereich, in dem sie ihre organisatorischen Fähigkeiten voll einsetzen konnte.

"Heute geht es richtig schnell vorwärts, nicht wahr?" meinte die ältere Frau neben ihr lächelnd.

Olivia lächelte zurück. "Schnell?"

Die Frau nickte. "Madge am Empfang hat gesagt, dass ich heute wahrscheinlich nicht länger als zwei Stunden warten muss."

Olivia glaubte sich verhört zu haben. Zwei Stunden ? Wenn es der Abteilung nicht mal an einem regnerischen Septemberabend gelang, die Wartenden schneller zu behandeln, wie in aller Welt würde es dann an Weihnachten, Silvester oder während der Sommerferien zugehen?

"Was führt Sie denn hierher, meine Liebe, wenn ich fragen darf?" erkundigte sich ihre Sitznachbarin.

"Magenschmerzen", murmelte Olivia ausweichend. Schließlich konnte sie der Frau schlecht sagen, dass sie hier war, um die Effektivität der Ambulanz des Belfield-Krankenhauses zu überprüfen.

Deborah hatte diese Idee gehabt. "Geh doch vor deinem offiziellen Arbeitsbeginn einfach mal inkognito hin", schlug sie vor, als Olivia ihr erzählte, dass sie die Stelle bekommen hatte. "Es ist erstaunlich, was man alles rauskriegen kann, wenn niemand einen kennt."

Deborah hatte Recht behalten. Allerdings hatte sie auch behauptet, dass Olivia spätestens mit dreißig verheiratet sein und Kinder haben würde. Aber ältere Schwestern konnten sich ja auch mal irren. Selbst wenn sie einen perfekten Job, den perfekten Ehemann und zwei ebenso perfekte Kinder hatten.

Aber von nun an würde es auch bei Olivia besser werden. Ab morgen war sie die Chefärztin dieser Notaufnahme, und das hörte sich gut an.

"Oje, das sieht nach Problemen aus", sagte ihre Sitznachbarin in diesem Moment.

Olivia hatte die beiden jungen Männer bereits zuvor bemerkt. Der eine von ihnen brauchte ganz offensichtlich medizinische Versorgung; der andere leistete moralische Unterstützung. Dummerweise bestand diese darin, laut Fußballsongs zu grölen und immer wieder aus einer mitgebrachten Flasche zu trinken. Jetzt hatte der Begleiter das Warten anscheinend satt und torkelte an den Empfangstresen. Nach der angespannten Miene der Rezeptionistin zu urteilen, hielt er sich nicht mit freundlichem Geplauder auf.

Olivia beobachtete den jungen Mann besorgt. Solche Situationen konnten nur allzu rasch außer Kontrolle geraten, aber weit und breit war keiner der stämmigen Sicherheitsbeamten zu sehen.

Ach, zum Kuckuck mit dem Inkognito, dachte Olivia und sprang auf. Die Rezeptionistin brauchte Hilfe, und zwar sofort. Doch die ältere Frau hielt sie zurück.

"Schon gut, meine Liebe", sagte sie, als die Tür zu einem der Behandlungsräume aufging. "Dr. Hardcastle ist da. Er wird sich darum kümmern."

Olivia folgte dem Blick ihrer Nachbarin und blinzelte. Das also war Seth Hardcastle, seiner Personalakte zufolge sechsunddreißig Jahre alt, allein stehend und einer der beiden Fachärzte der Abteilung. In der Akte stand jedoch nicht, dass er außerdem knapp einen Meter neunzig groß war, dichtes schwarzes Haar und die blauesten Augen besaß, die sie jemals gesehen hatte.

"Er ist sehr attraktiv, was?" flüsterte die ältere Frau.

In der Tat. Er sah genauso aus wie die Männer, denen Olivia ihr Leben lang aus dem Weg gegangen war. Einer von denen, die zahllose Frauenherzen gebrochen hatten. Schnell setzte sie sich wieder.

"Im Grunde ist er ein echter Schatz", fuhr ihre Sitznachbarin fort.

Olivia

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