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Bianca Exklusiv Band 260 von Rimmer, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.07.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bianca Exklusiv Band 260

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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 17.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733730215
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1131 kBytes
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Bianca Exklusiv Band 260

1. KAPITEL

Es war eine typisch arbeitsreiche Woche gewesen, die mit einem typisch hektischen Freitag geendet hatte. Alles deutete darauf hin, dass es ein typisch ruhiges Wochenende in Oklahoma Citys typisch friedlichem Vorort Warr Acres werden würde.

Bis sie nach Hause kam.

Am Freitagabend hielt Anna Collins in ihrer Einfahrt. Bei laufendem Motor stieg sie aus und ging langsam zum Briefkasten an der Veranda. Sie wollte rennen, aber das hätte nicht zu ihr gepasst.

Sei da, sei da, bat sie stumm.

Mit zitternder Hand griff sie hinein. Sie ertastete die Umschläge und zog sie heraus. Eine Rechnung von Oklahoma Gas and Electric . Ein Gutschein für einen preisgünstigen Auspuff. Ein langer brauner Umschlag von ...

Es ist gekommen! Es ist gekommen! jubelte sie in Gedanken.

Nach einem Blick über die Schulter, um sicher zu sein, dass niemand sie beobachtete, presste sie den Umschlag von der University of Central Oklahoma an sich und seufzte. Endlich. Ihr Antrag auf Zulassung zum Studium.

Jetzt brauchte sie nur noch den Fragebogen auszufüllen und ihn zusammen mit dem Abschlusszeugnis der Highschool und den Ergebnissen des Collegeeignungstests abzuschicken und zu warten, ob sie angenommen worden war. Das dürfte kein Problem sein. Dann würde sie sich einschreiben und mit den Kursen beginnen.

Endlich. Anna Lee Collins ging aufs College.

Seit der Kindheit hatte sie davon geträumt. Träume waren etwas, das Anna Collins sich normalerweise nicht gestattete, aber dieser war einfach nicht zu unterdrücken gewesen. Und fast genauso unmöglich zu verwirklichen. Sie war dreißig und bewarb sich erst jetzt um einen Studienplatz. So lange hatte es gedauert, die Schulden ihrer Eltern abzuzahlen, ihr Leben in den Griff zu kriegen, das ihres Bruders und ihre eigenen Finanzen.

Aber jetzt hatte sie das Geld. Endlich war es soweit. Obwohl sie tagsüber arbeiten und abends studieren würde, freute sie sich riesig. Der ersehnte Abschluss in Buchhaltung war zum Greifen nah.

College! Ich gehe aufs College! freute sie sich.

Anna wirbelte herum und hätte am liebsten einen Luftsprung gemacht, doch sie zwang sich, ruhig zur Einfahrt zu gehen. Sie schloss die Garage auf. Knarrend glitt das alte hölzerne Tor nach oben, und Anna stöhnte auf, als sie sah, was dahinter stand.

Das Motorrad ihres Bruders.

"Oh nein", entfuhr es ihr. Sie liebte Ben. Wirklich, das tat sie. Aber ...

Aber nichts. Dass er wieder einmal unangekündigt heimgekommen war, hieß nicht, dass er hier war, weil er Geld brauchte. Oder doch?

Wenn ja, was sollte sie tun? Sie musste sparen und hatte keinen Penny übrig. Aber sie hatte Ben noch nie abgewiesen. Wäre es fair, jetzt damit zu beginnen, ohne Vorwarnung?

Anna knabberte an ihrer Unterlippe. Als es ihr bewusst wurde, hörte sie auf und schloss das Tor. Für das Motorrad und ihren achtzehn Jahre alten Chevy war nicht genug Platz in der Garage.

Sie stellte den Motor ab, nahm ihre Tasche und ging zur Haustür, den Brief von der Universität in der Hand. Leise ging sie hinein, denn vielleicht schlief Ben. Falls er wie sonst die ganze Nacht hindurchgefahren war, lag er auf der Couch oder seinem Bett, das Gesicht nach unten und für mindestens achtzehn Stunden außer Gefecht.

Sie behielt recht. Da lag er, auf der Couch im Wohnzimmer, und trug nichts als schäbige Jeans. Ein weißes T-Shirt hing über der Reisetasche an der Wand. Daneben standen braune Lederstiefel, ein kleiner schwarzer Kulturbeutel, ein grellgelber Motorradhelm und ... eine Gitarre? Seit wann spielte Ben Gitarre?

Kopfschüttelnd schloss Anna die Haustür. Woher mochte er diesmal gekommen sein. Die helleren Streifen in seinem blonden Haar und der gebräunte Rücken ließen vermuten, dass er am Strand gewesen war. Aber an welchem? Ostküste, Westküste oder am Golf? Und so muskulös war er bei seinem letzten Besuch auch nicht gewesen.

"Ben?"

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