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Bianca Exklusiv Band 267 von Blake, Ally (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.01.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bianca Exklusiv Band 267

BITTERSÜßES WIEDERSEHEN von HARPER, FIONA Neun Monate ist es her, dass Nick seine Frau Adele im Streit verließ. Nun trifft er sie in London wieder, um die Scheidungspapiere zu unterschreiben. Doch das kommt für Nick nicht mehr infrage. Denn nach einem Blick auf Adele weiß er genau, was er will: nämlich sie ... WENN DAS GLÜCK LACHT, LACH ZURÜCK von MARSH, NICOLA Maya ist glücklich als alleinerziehende Mutter des kleinen Chas. Einen neuen Mann will sie gar nicht. Bis Riley Bourke in ihr Leben tritt. Der attraktive Millionär möchte sich um Chas, den Sohn seines verstorbenen Bruders, kümmern. Aber dann beginnt er, mit Maya zu flirten ... MIT DIR KOMMT DAS GLÜCK von BLAKE, ALLY Diese temperamentvolle Frau in engen Jeans und hohen Stiefeln soll sein Unternehmen retten? Mitch ist skeptisch. Doch mit ihrer erfrischenden Art erobert Veronica ihn im Sturm. Und zum ersten Mal seit dem tragischen Tod seiner Frau regt sich wieder etwas in seinem Herzen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 29.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733732684
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1118 kBytes
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Bianca Exklusiv Band 267

1. KAPITEL

Adele widerstand dem dringenden Wunsch, schreiend aus dem Badezimmer zu laufen. Stattdessen schloss sie die Augen, atmete tief durch und zwang sich, die Hände ruhig zu halten. Als sie spürte, dass ihr Puls sich langsam beruhigte, riskierte sie wieder einen vorsichtigen Blick.

Nichts hatte sich verändert. Ihre Badewanne war immer noch von dem dicken, pelzigen Monster mit den acht spindeldürren Beinen besetzt. Sie tat ein paar Schritte rückwärts, ohne dabei das Ungeheuer aus den Augen zu lassen. Denn das winzigste Zucken konnte einen unmittelbar bevorstehenden Angriff ankündigen.

Blind tastete sie auf dem Regal über dem Waschbecken nach ihrem Zahnputzglas. Zahnpasta und Zahnbürste flogen durch die Luft, als sie danach griff. Jetzt brauchte sie nur noch etwas Flaches, nicht allzu Biegsames, ein Stück Pappe vielleicht. Sie sah sich hektisch um.

Auf dem Wäschekorb lag noch die Zeitschrift, die sie letztes Mal beim Baden gelesen hatte. Lesen gehörte zu ihrem Baderitual, und so hatte sie es auch diesmal vorgehabt - säße da nur nicht dieser Eindringling und blockierte ihre Wanne. Sie stieß eine leise Verwünschung aus. Wie konnte dieser hässliche kleine Hausbesetzer es wagen, ihre Pläne für den Abend zu durchkreuzen?

Adele nahm die Zeitschrift und marschierte entschlossen zur Badewanne zurück. Jetzt oder nie! Ihr wurde zunehmend mulmig, aber auf keinen Fall würde sie sich von diesem widerwärtigen Wesen unterkriegen lassen! Wie einfach war ihr Leben doch gewesen, als sie noch jemanden hatte, der für sie auf Spinnenjagd gegangen war. Aber diese Zeiten waren vorbei. Jetzt gab es nur sie und diesen achtbeinigen Kameraden dort drüben.

Ihre Finger waren so feucht, dass sie fürchtete, das Glas würde ihr jeden Moment entgleiten. Ihr Atem kam keuchend, und sie hielt bei jedem Atemzug einen winzigen Moment die Luft an, bevor sie wieder ausatmete. Noch zwei Schritte, dann war sie dicht genug am Feind.

Es fehlten nur noch Zentimeter. Um sie herum wurde es mit einem Mal sehr still. Selbst die Spinne schien die bevorstehende Attacke zu ahnen. Und dann schoss sie ohne Vorwarnung vorwärts, in Richtung Badewannenrand und direkt auf Adele zu.

Adele warf, ohne nachzudenken, dem Angreifer Glas und Zeitschrift entgegen und rannte aus dem Badezimmer. Und während das Glas mit lautem Klirren zerschellte, lehnte sie sich von außen gegen die Tür - nur für den Fall, dass der ungebetene Gast versuchen würde, die Türklinke hinunterzudrücken.

Das war wieder einmal typisch. Genau das war der Grund, weshalb sie solche Aktionen lassen sollte. Ihre Phobie verwandelte sie in ein völlig kopfloses Wesen. Als sie jetzt ein Geräusch aus dem Badezimmer hörte, umklammerte sie den Türgriff noch fester.

Wenn doch nur ...

Nein, sie würde ihn nicht herbeiwünschen! Sie brauchte keinen Mann, um eine Spinne zu fangen. Schon gar nicht diesen Mann.

Endlich ließ sie die Türklinke los und strich sich mit einem tiefen Seufzer durch das lange dunkle Haar. Ich kann es, dachte sie. Es bleibt mir nichts anderes übrig. Sonst ist ja niemand da.

Mit zitternden Händen strich sie die Falten ihres makellos weißen Bademantels glatt und zog den Gürtel enger zu, auch wenn das eine eher sinnlose Geste war. Ihr pelziger Freund dort drinnen interessierte sich nicht für ihr Aussehen. Trotzdem. Irgendwie, fand sie, war sie es sich schuldig, dass sie ihm äußerlich ruhig und gelassen begegnete. Er sollte die Adele erleben, die sich durch nichts und niemanden einschüchtern ließ.

Sie drehte sich zur Badezimmertür um und stellte sich vor, wie sie im Geschäftskostüm, die blonden Haare im Nacken verschlungen, auftrat. Es war alles nur eine Frage der mentalen Stärke und der entsprechenden Konzentration.

Ihre Firma, Frenton and Barrett, hatte sie einmal zu einem Managerseminar geschickt. Und während sie scheinbar aufmerksam zugehört hatte, war sie in Wirklichkeit dabei gewesen

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