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Bianca Exklusiv Band 272 von Bird, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.06.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bianca Exklusiv Band 272

DAS GEBORGTE GLÜCK von BROWNING, PAMELA
Colt McClure ist der perfekte Mann, um Bethany auf ihrer Farm zu helfen. Er kennt sich so hervorragend mit Pferden aus, dass sie glatt vergisst, ihn nach seiner Vergangenheit zu fragen. Ein Fehler! Denn eines Tages liegt ein Baby vor ihrer Tür. Und Colt muss der Vater sein ...

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AUF EINMAL IST ES LIEBE von HUDSON, JANIS REAMS
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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 17.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733732738
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 968 kBytes
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Bianca Exklusiv Band 272

1. KAPITEL

Schon von Weitem vermutete Colt McClure, dass die Frau auf der Banner-B-Ranch eine Schönheit sein musste. Allerdings war das nicht der Grund, warum er sein Pferd antrieb. Er freute sich auf das kalte Bier, das in einem Kühlbehälter in der Satteltasche steckte.

Der heiße texanische Wind wehte ihm Sand ins unrasierte Gesicht, doch das störte Colt nicht. Für ihn zählte nur noch, dass er irgendwo arbeiten und wohnen konnte. Ach ja, und das Bier.

Beim Dröhnen der Hufschläge beschirmte die Frau sich mit der Hand die Augen vor dem Licht der untergehenden Sonne. Colt zügelte das Pferd auf dem vertrockneten Gras vor dem einstöckigen Haus und stieg ab. Jetzt konnte er sehen, dass die Augen der Frau blau waren wie das Meer. So unglaublich blau, dass er einen Moment lang fürchtete, darin zu versinken.

"Bethany Burke?", fragte er.

Heiße Luft flimmerte zwischen ihnen. Ihr langes goldblondes Haar fiel bis auf die Schultern, und die Locken schimmerten im Sonnenschein, als die Frau nickte.

Es war sagenhaftes Haar, und der Anblick weckte merkwürdige Gefühle in Colt. Vielleicht waren es aber auch keine Gefühle, sondern es lag daran, dass er schon lange nichts mehr mit Frauen zu tun gehabt hatte. Nun, dagegen wollte er etwas unternehmen, und wie es aussah, war Gompers in Texas der richtige Ort dafür.

"Ich bin der Cowboy, den Sie über die Zeitung gefunden haben", erklärte er, als sie nichts sagte.

Ihre Haut war sonnengebräunt, und sie hatte wunderschöne Augen sowie einen sanften Mund mit vollen, roten Lippen.

"Sie haben mir geschrieben, weil Sie einen Helfer auf der Ranch brauchen", fuhr er fort. Seine Stimme klang heiser wie bei jemandem, der nicht besonders viel sprach. Und tatsächlich hatte er im Gefängnis die meiste Zeit geschwiegen.

"Stimmt, ich brauche jemanden", erwiderte sie. "Ich habe nur nicht damit gerechnet, dass Sie so einfach hier auftauchen würden."

"Jemand hat mich von Oklahoma hierher mitgenommen und hatte auch für Buckaroo Platz im Pferdeanhänger."

Sie war klein, vielleicht ein Meter fünfundfünfzig ohne Stiefel, aber sie war eindeutig ganz Frau. Das karierte Männerhemd war für sie zu groß, dennoch schmiegte es sich um ihre Brüste. Kein BH. Die obersten Knöpfe hatte sie nicht geschlossen. Das Hemd enthüllte einen tiefen Ausschnitt. Faszinierend.

Nervös tastete sie nach den Knöpfen, als sie merkte, dass Colt sie betrachtete, und ließ die Hand wieder sinken. Es war eine vom Arbeiten raue Hand, wirkte aber doch zierlich.

"Wo schlafe ich?" Wozu sollte er Zeit verlieren? Die Ranch war heruntergekommen. Die Zäune standen schief, das Mannschaftshaus war verfallen. Wer weiß, was noch alles zu tun war.

"Sie ... Sie können über dem Stall schlafen. Ich hätte die Wohnung gereinigt, hätte ich gewusst, dass Sie kommen."

"Mir genügt es, egal, ob es sauber ist oder nicht." Er nickte ihr knapp zu und wollte sein Pferd wegführen.

"Sie haben mir Ihren Namen noch nicht genannt."

Er drehte sich langsam um. "McClure", sagte er zurückhaltend. "Clayton McClure. Ich werde Colt genannt."

"Gut, Mr. McClure, wir sehen uns morgen früh Punkt sieben Uhr in der Küche zum Frühstück. Dann sprechen wir über Ihre Aufgaben."

"In Ordnung."

Er wusste, dass sie ihm nachblickte, während er zum Stall ging, doch das störte ihn nicht. Nachdem er die Bierflasche geöffnet hatte, stieg er die Treppe hinauf und sah sich in der winzigen Wohnung um. Sie bestand aus anderthalb Zimmern und einem Miniatur-Bad. Auf allem lag eine dicke Staubschicht, aber sie waren schließlich in Texas. Nur die nötigen Möbel, sonst nichts. Doch es reichte tatsächlich.

Colt duschte unter dem dürftigen Wasserstrahl, rollte seine Decke aus und legte sich nackt darauf. Hier drinnen war es stickig, weil das Fenster klein war. Noch ehe er einschlief, war seine Haut schon wieder schweißbedeckt.

Er träumte nicht. Das hatte er sic

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