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Bianca Exklusiv Band 288 von Mackenzie, Myrna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bianca Exklusiv Band 288

IN EINER STÜRMISCHEN SOMMERNACHT von WELSH, KATE In einer stürmischen Sommernacht steht er plötzlich vor ihr: Colin, ihre Jugendliebe. In Abby kommen all die widerstreitenden Gefühle wieder hoch: Wut, Zärtlichkeit, überwältigende Sehnsucht. Warum hat er sie nach ihrer ersten Liebesnacht ohne ein Wort des Abschieds verlassen? SÜßE KÜSSE, BITTERE TRÄNEN von HARRINGTON, NINA Vanilleduft, köstliche Törtchen ... Jared kann es kaum fassen, was Amy aus der alten Bäckerei gemacht hat. Auch sie selbst ist nicht wiederzuerkennen. Die neue Amy in mehlbestäubter Hose wirkt auf ihn einfach unwiderstehlich! Noch ahnt er nicht, warum Amy vor ihrem früheren Leben floh ... DIE PRINZESSIN UND DER COWBOY von MACKENZIE, MYRNA Ehe für Prinzessin Delfyne der Ernst des Lebens beginnt, verbringt sie noch einen Sommer auf der Ranch von Owen Michaels. Sie genießt ihre Freiheit - und Owens Nähe. Doch so verlockend seine Küsse auch sind, sie muss ihm widerstehen. Denn Owen ist ein Bürgerlicher - und deshalb für sie tabu ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 15.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733733087
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1646 kBytes
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Bianca Exklusiv Band 288

1. KAPITEL

Colin McCarthy war nach Hopetown zurückgekehrt!

Abby Hopewell glaubte, sie würde den Boden unter den Füßen verlieren. Es hatte sie so viel Mühe gekostet, ihr Leben neu zu ordnen - und jetzt das!

Da stand er nun im Cliff Walk, mitten im frisch renovierten Hotelfoyer. Das Regenwasser tropfte von seinem Mantel auf ihren schönen Holzfußboden. Und er sah noch genauso umwerfend aus wie damals, als er die Stadt verlassen hatte.

Dasselbe dichte mahagonifarbene Haar, dieselben verwegenen blauen Augen. Und sofort verspürte Abby wieder ein erregendes Kribbeln und wollte sich in seine Arme schmiegen.

Unter dem Tresen ballte sie die Fäuste. Dies war der Mann, in den sie einmal unsterblich verliebt gewesen war und der sich binnen Sekunden in einen kaltherzigen Fremden verwandeln konnte.

"Abby!" Colin starrte sie an, während sich auf seinem Gesicht die unterschiedlichsten Empfindungen spiegelten. Zuerst blickten seine Augen liebevoll, dann sah sie darin heißes Verlangen, so wie damals ... Und plötzlich presste er die Lippen zusammen und musterte sie eiskalt. "Was macht denn eine Hopewell in einem zweitklassigen Provinzhotel hinter dem Tresen?"

Der abrupte Wandel in seinem Verhalten verstörte sie heute genauso wie früher. Und seine Stimme traf sie mitten ins Herz und erinnerte sie an die schmerzlichste Phase ihres Lebens.

Nachdem sie ihm damals ihre Liebe gestanden und ihm alles gegeben hatte, war er plötzlich vollkommen verändert gewesen. Noch ganz erfüllt von seiner Zärtlichkeit, war sie ihm aus seinem Schlafzimmer in die Küche gefolgt, in der er sich mit einem Freund unterhalten hatte. Sein herablassender Blick und seine verletzenden Bemerkungen hatten sie völlig unvorbereitet getroffen.

Seither hatte sie sich oft vorgestellt, wie es wäre, ihn wiederzusehen. Allerdings hätte sie nie im Leben damit gerechnet, dass er unverhofft in ihrem Hotel aufkreuzen würde. Trotz ihrer Verwirrung gelang es ihr, Haltung zu bewahren.

In reserviertem Ton erwiderte sie: "Das Cliff Walk ist ein angesehenes und sehr gut gehendes Hotel. Da ich zufällig Geschäftsführerin und Teilhaberin bin", fuhr sie etwas schärfer fort, "habe ich das Recht, dich aus meinem Hotel zu verweisen. Gute Nacht."

Zwar waren die Hopewells nicht mehr so wohlhabend wie zu Lebzeiten ihres Vaters: Durch den Prozess nach seinem Tod hätten sie beinahe Bankrott anmelden müssen. Dennoch konnte Abby es sich durchaus leisten, einen unangenehmen Gast abzuweisen.

Ärgerlich seufzend wandte sie sich ihrem Stapel Quittungen zu. Durch den Luftzug, den Colin hereingebracht hatte, war alles durcheinandergewirbelt worden. Während sie die Belege von Neuem sortierte, ignorierte sie Colin ganz einfach. Sie hoffte nur, dass er ihre zitternden Hände nicht bemerkte.

Plötzlich drang ein zartes Stimmchen an ihr Ohr: "Oh, Daddy! Das ist ja wirklich ein Schloss. Und das da ist Schneewittchen."

Als Abby aufsah, entdeckte sie ein süßes kleines Mädchen von etwa vier Jahren, das unter Colins tropfendem Regenmantel hervorlugte. Sogleich lief das Kind los und sauste quer durch das Foyer auf den alten viktorianischen Tresen zu, hinter dem Abby wie erstarrt auf ihrem Stuhl saß.

Genau wie Abby hatte die Kleine rabenschwarzes schulterlanges Haar, aber ihres hatte anscheinend seit einer Woche keinen Kamm mehr gesehen. Im Gegensatz zu Abbys zarter, heller Haut hatte sie einen sanft olivfarbenen Teint, und ihr Gesicht war mit undefinierbaren Essensresten beschmiert. Ihre Sachen waren zerknittert, regennass und passten eher zu einem Jungen als zu einem Mädchen. Mit ihren großen dunklen Augen starrte die Kleine Abby ehrfurchtsvoll an.

Abby war hingerissen.

Dies könnte ihr Kind sein, wenn Colin sich damals nicht wie ein Schuft benommen hätte. Neun Jahre waren seit jener verhängnisvollen Nacht nach ihrem Highschoolabschluss vergangen - und noch heute konnte Abby den Juni kaum ertrag

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