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Billionaires Next Door - Nerds küsst man nicht von Fenske, Tawna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
5,99 €
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Billionaires Next Door - Nerds küsst man nicht

Alles begann mit einer Liste ... Einer Sexliste! Cassie Michaels möchte am liebsten vor Scham im Boden versinken. Ihr Computerbildschirm ist eingefroren und der sexy Nerd, der ihn reparieren soll, kann genau sehen, dass sie eine Liste mit erotischen Szenarien erstellt hat - Fantasien, die sie für den Junggesellinnen-Abschied ihrer Schwester benötigt. Doch wäre es nicht großartig, ihre geheimsten Träume in die Tat umzusetzen? Am liebsten mit dem sexy Mann, der die Augen nicht von ihr abwenden kann ... 'Oh mein Gott, war dieses Buch gut! Supersüß, superlustig, supersexy. Ich habe es geliebt!' BETWEEN THE BOOKS Auftakt der BILLIONAIRES-NEXT-DOOR-Serie von Bestseller-Autorin Tawna Fenske Dieser Roman ist bereits in einer früheren Ausgabe bei LYX.digital unter dem Titel KISS. PLAY. LOVE. erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 270
    Erscheinungsdatum: 28.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736313071
    Verlag: LYX
    Größe: 2023 kBytes
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Billionaires Next Door - Nerds küsst man nicht

1
Simon

»Hallo, Sie? Ich brauche dringend mehr Arbeitsspeicher, und ich hatte gehofft, Sie hätten da was für mich.«

Als ich mich umdrehe, steht eine heiße Blondine vor mir, mit knallroten Lippen und in einem schwarzen Kleid, das so eng ist, dass es gut und gerne auch ein Druckverband sein könnte. Ihr Tonfall würde besser zu einer dieser Damen von den Sex-Hotlines passen, und dem Blick nach zu urteilen, den sie gerade auf meine Weichteile wirft, hat sie diesen Spruch wohl geprobt, bevor sie in meinen Laden marschiert kam.

Ja, mein Laden. Mir gehören alle 26 Filialen von Hot Swap Computer - Verkauf und Reparatur, im Pazifischen Nordwesten. Allerdings traue ich mich heutzutage nur noch selten aus meinem Hinterzimmer. Dass die Blondine gerade mit ihrem Vorbau wie zufällig meinen Unterarm berührt hat, ist einer der Gründe dafür.

»Ich erkenne Sie wieder, von dem Artikel, der vor ein paar Wochen in Men's Health war«, fährt sie fort und rückt mir noch etwas näher auf die Pelle. »'Lernen Sie den jungen Unternehmer mit Mut, Muskeln und Millionen kennen.' Ich wusste, hier würde ich die besten Speichermodule bekommen.«

»Als Erstes«, erwidere ich und trete einen Schritt zurück, »müssen Sie festlegen, wie viel Speicher Sie brauchen.«

Sie reißt die Augen weit auf und leckt sich über die Lippen. »Ja«, haucht sie. »Ich glaube, ich kann eine Menge brauchen.«

Ich deute auf das andere Ende des Verkaufstresens. »Das 16 Gigabyte Hyper X Fury mit Heatspreader ist gerade im Angebot«, sage ich und beobachte, wie sie die Augen noch weiter aufreißt. »Carl da drüben ist unser Experte. Er hilft Ihnen gerne weiter.«

Die Blondine sieht mich verwirrt an und versucht sich darüber klar zu werden, ob ich gerade etwas Unanständiges gesagt oder sie abblitzen lassen habe.

Letzteres trifft zu.

Das scheint auch ihr zu dämmern, als ihr Blick auf das sommersprossige Gesicht meines schlaksigen Geschäftsleiters fällt, der am anderen Ende des Tresens steht. Sein begeisterter Gesichtsausdruck und sein überenthusiastisches Winken deuten an, dass er ihr wirklich nur zu gern hilft, und vielleicht bekommt er gerade dort hinter dem Tresen einen Ständer.

Darüber denke ich lieber nicht weiter nach.

Aber ich schlage einen etwas versöhnlicheren Ton an, als ich ihre Klauen von meinem Unterarm löse. »Wenn Sie mich bitte entschuldigen, ich muss noch mit meinem neuen Angestellten eine Einsatznachbesprechung machen. Danke, dass Sie uns bei Hot Swap als Kundin beehren.«

Ich mache mich aus dem Staub, bevor sie irgendeinen blöden Spruch über Einsatznachbesprechungen anbringen oder mich fragen kann, ob ich etwas da habe, das Plug and Play ist. Ich weiß, dass das als Nächstes kommen würde. Reinstecken und abspielen, ich kenne sie alle, diese blöden Zweideutigkeiten.

Aber ich entkomme ohne weitere Zwischenfälle und verkrieche mich im Hinterzimmer, wo mein neuer Mitarbeiter geduldig zwischen den Spinden der Angestellten und dem Kickertisch wartet, den ich dort als Pausenvergnügen aufgestellt habe. Corey ist ein fröhlicher junger Mann mit Leidenschaft für Technologie, einem ansteckenden Lachen und Downsyndrom. Er hat soeben seine erste Arbeitswoche hier in meinem Arbeitsbefähigungsprogramm beendet.

»Tut mir leid, dass du warten musstest«, sage ich. »Hier ist dein erster Gehaltsscheck.«

Er strahlt, als hätte ich ihm gerade den Schlüssel zu meinem Mercedes gegeben, und ich spüre, wie mir das Herz aufgeht. Er nimmt den Umschlag und packt meine Hand, um sie zu schütteln. »Danke«, sagt er mit einem Grinsen, das von einem Ohr zum anderen reicht. »Sarah holt mich gleich ab, und dann fahren wir zu Sizzle Pie, um zu feiern. Jetzt kann ich alles bezahlen, was sie heute Abend essen möchte.«

Sarah ist eine der Prozessbegleiterinnen, die das Gruppenheim leiten, in dem Corey lebt. Als wäre die Erwähnung ihres Namens ihr Stichwort, tauc

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