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Bis ans Ende der Welt und zurück von Knox, Ruthie (eBook)

  • Erschienen: 15.01.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
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Bis ans Ende der Welt und zurück

Tom Geiger plant eine Fahrradtour durch die USA. Eigentlich will er allein fahren, doch seine Schwester Taryn überzeugt ihn davon, einen Reisegefährten mitzunehmen, den sie für ihn arrangiert hat, einen gewissen Alex. Toms Überraschung ist allerdings groß, als sich herausstellt, dass sein Reisegefährte in Wahrheit weiblich und noch dazu äußerst attraktiv ist. Auf keinen Fall kann er die junge Frau sich selbst überlassen und allein losfahren, wie er es ursprünglich geplant hatte. Also machen sich die beiden gemeinsam auf den Weg, und mit jedem Kilometer, den sie zurücklegen, kommen sich ihre Herzen ein Stückchen näher ...
Lesen war schon immer Ruthie Knox' große Leidenschaft. Mit ihren humorvollen und romantischen Büchern hat sie sich innerhalb kürzester Zeit unter Liebesromanlesern einen Namen gemacht.

Produktinformationen

    Größe: 1103kBytes
    Herausgeber: LYX
    Übersetzer: Übersetzung: Althans, Antje
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 300
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    ISBN: 9783802596834
    Erschienen: 15.01.2015
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Bis ans Ende der Welt und zurück

1

MITFAHRER GESUCHT. TransAmerica Trail. Start: 1. Juni in Astoria, Oregon. Ankunft: Ende August in Yorktown, Virginia. Übernachtung vorwiegend im Zelt, gelegentlich Hotel. Bin unkompliziert und gespannt auf das große Abenteuer! Mail an TransAmAlex@gmail.com.

Tom wischte sich das Fahrradöl von den Händen und nahm den Hörer des klingelnden Ladentelefons ab. "Salem Cycles."

"Ich hab jemanden für dich gefunden", verkündete seine Schwester stolz.

"Wovon sprichst du?"

"Für morgen. Ich hab jemanden gefunden, mit dem du quer durchs Land fahren kannst."

Schon seit Monaten war das ein Streitthema zwischen ihnen beiden, seit er sie in seinen Plan eingeweiht hatte, im Sommer den TransAm Trail zu radeln. Aber er hatte geglaubt, die Sache wäre erledigt. Er hätte wissen müssen, dass sein Schwesterherz nur einen strategischen Rückzug angetreten hatte.

"Taryn ..."

"Lass mich doch mal ausreden. Ich hab über eine Anzeige bei der Adventure Cycling Association einen Typen namens Alex aufgetan. Er will dieselbe Route fahren wie du und sucht einen Begleiter. Du musst nicht mal mit ihm reden, wenn du nicht willst. Er kocht und zahlt die Hälfte der Campingplatzgebühren. Wie schlimm kann es schon werden?"

Es könnte ein Albtraum werden. Tom wollte ein paar Monate allein unterwegs sein, seine Reifen über den Asphalt rollen hören und auf einer Strecke von rund sechstausendachthundert Kilometern die unterschiedlichsten Eindrücke genießen. Er wollte keinen Partner. Dafür war er einfach nicht der Typ.

"Ich brauch keinen Babysitter."

"Tom, bitte. Du kannst nicht allein quer durchs Land radeln. Das ist verrückt. Du wirst noch von einem Serienkiller abgeschlachtet."

"Taryn, ich bin fünfunddreißig, alleinstehend, tätowiert und unsozial. Ich bin der Serienkiller."

"Na schön, schon verstanden. Aber du könntest von einem Auto erfasst werden und am Straßenrand verbluten."

"Und wie sollte ein Mitfahrer das verhindern?"

"Gar nicht, aber er könnte mich per Handy verständigen, damit du mir noch sagen kannst, dass du mich lieb hast, wenn du deinen letzten Atem aushauchst."

Tom tigerte durch die kleine Werkstatt, schlängelte sich zwischen den Fahrradständern durch und massierte sich die Schläfe. Er hörte es Taryn an. Sie verschwieg ihm etwas, und was es auch war, es würde ihm nicht gefallen. "Ich bin schon öfter allein auf Tour gewesen. Südamerika, Australien, Death Valley im letzten Winter. Warum sorgst du dich jetzt auf einmal um mich?"

"Ich sorge mich immer um dich. Mich um dich zu sorgen, ist meine Aufgabe. Aber bei den Touren davor hast du mir nicht genug Vorlaufzeit gegeben. Du hast mich von unterwegs angerufen und gesagt: 'Tada, Taryn! Ich radele wie ein Bekloppter durchs Outback! Du brauchst nachts nicht wach liegen und dir vorstellen, wie meine Leiche von Dingos aufgefressen wird!"

Tom zog eine Grimasse. Das stimmte. Er hatte mit voller Absicht zuerst das Land verlassen, bevor er Taryn von seinem Plan erzählt hatte, die Canning Stock Route in Western Australia zu befahren, aber es war nur zu ihrem Besten gewesen. Dadurch hatte er ihr monatelanges Bangen erspart - und sich selbst eine Menge Diskussionen. Und wenn sie ihn nicht eines Nachmittags beim Studieren der TransAm-Landkarten ertappt und es geschafft hätte, ihm seine Pläne zu entlocken, hätte er diesmal dasselbe getan.

Tom hatte nicht vor, sich durch die irrationalen Ängste seiner Schwester von seiner Reise abhalten zu lassen, doch da sie die Einzige in seiner Familie war, von der er sich nicht entfremdet hatte, und so ziemlich seine einzige Freundin, wollte er nicht der Grund dafür sein, dass sie unglücklich war. Da Taryn während des Prozesses zu ihm gehalten hatte, war er ihr etwas schuldig. Sie war so ziemlich der einzige Grund, warum er nicht in einer ungeheizten Hütte im Wald wohnte, parano

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